Albin Loidl im Bundestag19.05.26, 09:03 Uhr
DRV drängt auf vollständiges Aus der Luftverkehrsteuer
Der Deutsche Reiseverband fordert neben der geplanten Senkung der Luftverkehrsteuer weitere Entlastungen für Airlines und Reisende. DRV-Präsident Albin Loidl sprach sich im Bundestag für die vollständige Abschaffung der Steuer sowie niedrigere Flughafenentgelte aus.

DRV-Präsident Albin Loidl hat vor dem Finanzausschuss des Bundestages für niedrigere Kosten im Luftverkehr geworben. Foto: DRV/Marcel Kautz
Der Deutsche Reiseverband (DRV) fordert neben der geplanten Senkung der Luftverkehrsteuer weitere Entlastungen für Airlines und Reisende. DRV-Präsident Albin Loidl sprach sich bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages für die vollständige Abschaffung der Steuer sowie niedrigere Flughafenentgelte und Gebühren aus.
„Die Luftverkehrsteuer muss vollständig abgeschafft und die staatlichen Gebühren an Flughäfen reduziert werden“, fordert Loidl weiter bei der öffentlichen Anhörung zum zweiten Gesetz zur Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes. „Dies würde nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten, sondern auch den Luftverkehrsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb stärken“, so Loidl, der als Sachverständiger für die Tourismusbranche geladen war.
Auswirkungen auf Reisepreise
Steigende Kosten im Luftverkehr wirkten sich direkt auf die Preise von Pauschalreisen aus. „Niedrigere Flugkosten können dazu beitragen, Reisen bezahlbar zu halten – insbesondere für Familien mit geringerem Einkommen“, sagte Loidl. Die geplante Senkung der Luftverkehrsteuer sei „ein notwendiges Signal für einen Mobilitätsstandort, der in den vergangenen Jahren unter immer neuen Belastungen gelitten hat“.
Zugleich bezeichnete Loidl bezahlbaren Urlaub als soziale Frage: „Urlaub muss bezahlbar bleiben, gerade für Familien.“
Flugreisen bleiben wichtig für den Tourismus
In seiner Stellungnahme verweist der DRV darauf, dass Flugreisen für viele Menschen in Deutschland weiterhin eine zentrale Rolle bei der Urlaubsplanung spielen. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung unternehmen Auslandsreisen. Reisen und Urlaub seien zudem wichtig für Erholung, psychische Gesundheit sowie gesellschaftlichen und interkulturellen Austausch.
Der Verband warnt zugleich vor Wettbewerbsnachteilen für den Luftverkehrsstandort Deutschland. Ohne wettbewerbsfähige Flugverbindungen verliere Deutschland international an Attraktivität.
Bundestag entscheidet am Donnerstag
Der DRV verweist außerdem auf die wirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs. Hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland hängen direkt oder indirekt vom Luftverkehr ab. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern sei der Tourismus zudem ein wichtiger Beschäftigungsfaktor.
Der Bundestag will an diesem Donnerstag, 21. Mai, über das Gesetz beraten und abstimmen. Anschließend befasst sich der Bundesrat mit der Vorlage.
Die Änderungen sollen zum 1. Juli in Kraft treten.
„Die Luftverkehrsteuer muss vollständig abgeschafft und die staatlichen Gebühren an Flughäfen reduziert werden“, fordert Loidl weiter bei der öffentlichen Anhörung zum zweiten Gesetz zur Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes. „Dies würde nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten, sondern auch den Luftverkehrsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb stärken“, so Loidl, der als Sachverständiger für die Tourismusbranche geladen war.
Auswirkungen auf Reisepreise
Steigende Kosten im Luftverkehr wirkten sich direkt auf die Preise von Pauschalreisen aus. „Niedrigere Flugkosten können dazu beitragen, Reisen bezahlbar zu halten – insbesondere für Familien mit geringerem Einkommen“, sagte Loidl. Die geplante Senkung der Luftverkehrsteuer sei „ein notwendiges Signal für einen Mobilitätsstandort, der in den vergangenen Jahren unter immer neuen Belastungen gelitten hat“.
Zugleich bezeichnete Loidl bezahlbaren Urlaub als soziale Frage: „Urlaub muss bezahlbar bleiben, gerade für Familien.“
Flugreisen bleiben wichtig für den Tourismus
In seiner Stellungnahme verweist der DRV darauf, dass Flugreisen für viele Menschen in Deutschland weiterhin eine zentrale Rolle bei der Urlaubsplanung spielen. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung unternehmen Auslandsreisen. Reisen und Urlaub seien zudem wichtig für Erholung, psychische Gesundheit sowie gesellschaftlichen und interkulturellen Austausch.
Der Verband warnt zugleich vor Wettbewerbsnachteilen für den Luftverkehrsstandort Deutschland. Ohne wettbewerbsfähige Flugverbindungen verliere Deutschland international an Attraktivität.
Bundestag entscheidet am Donnerstag
Der DRV verweist außerdem auf die wirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs. Hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland hängen direkt oder indirekt vom Luftverkehr ab. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern sei der Tourismus zudem ein wichtiger Beschäftigungsfaktor.
Der Bundestag will an diesem Donnerstag, 21. Mai, über das Gesetz beraten und abstimmen. Anschließend befasst sich der Bundesrat mit der Vorlage.
Die Änderungen sollen zum 1. Juli in Kraft treten.

