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Indaba bringt Reisebranche in Durban zusammen
Südafrikas Tourismusministerin Patricia de Lille hat auf Africa’s Travel Indaba 2026 neue Rekordzahlen für Südafrika vorgestellt. Gleichzeitig kündigte sie eine strategische Weiterentwicklung der Messe und neue Impulse für Afrikas Tourismuswirtschaft an.

Patricia de Lille bekleidet seit 2023 das Amt als Südafrikas Tourismusministerin. Foto: TRVL COUNTER/Felix Hormel
Rund 9.810 Delegierte haben an der diesjährigen Ausgabe der Africa’s Travel Indaba 2026 teilgenommen, die unter dem Motto „Unlimited Africa: Growing Africa's Tourism Economy“ in der südafrikanischen Metropole Durban stattgefunden hat.
Inhatlich im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, die stärkere Zusammenarbeit afrikanischer Staaten und der Ausbau des innerafrikanischen Handels im Zusammenhang mit der African Continental Free Trade Area (AfCFTA).
Rekordankünfte, touristisches Wachstum
Den Rahmen setzte Tourismusministerin Patricia de Lille bereits zur Eröffnung der Indaba: Mit 10,5 Millionen internationalen Ankünften in 2025 habe Südafrika einen neuen Rekord aufgestellt. „Wir sprechen nicht mehr von Erholung – wir sprechen von Wachstum“, so die Ministerin. Ihr zusolge entfielen auf den Tourismussektor im Jahr 2024 rund 954.000 direkte Arbeitsplätze und ein BIP-Anteil von 4,9 Prozent.
Wirtschaftliche Effekte für Durban
Auch die Messe selbst hinterließ deutliche Spuren: Die Hotelauslastung in Durban erreichte laut offiziellen Angaben 97 Prozent. Der direkte Ausgabeneffekt wird auf rund 240 Millionen Rand beziffert, der Gesamteffekt auf den Tourismus auf geschätzte 835 Millionen Rand – bei mehr als 1.100 Arbeitsplätzen, die mit dem Event in Verbindung stehen.
Corne Koch, Chief Convention Bureau Officer von South African Tourism, betonte die wirtschaftspolitische Dimension: „Diese Zahlen stehen für Handelschancen, Destinationssichtbarkeit und langfristiges Wachstum für Afrikas Tourismuswirtschaft.“
Investitionen und politischer Rückenwind
De Lille verwies auf eine Reihe laufender Großinvestitionen als Beleg für das Vertrauen in den südafrikanischen Tourismusmarkt: die 24-Milliarden-Rand-Erweiterung der V&A Waterfront, 10,5 Milliarden Rand für den Winelands Airport sowie das 2,1-Milliarden-Rand-Resort von Club Med in der Region Kwazulu-Natal, das im Juli eröffnet.
Auch im MICE-Segment zeigt sich die Nachfrage stabil: Das South African Convention Bureau meldet im Geschäftsjahr 2025/2026 hundert internationale MICE-Bewerbungen und sicherte sich 52 Zusagen.
Kwazulu-Natal als dauerhafter Standort
Sibusiso Gumbi, touristischer Interim-CEO von Kwazulu-Natal, sprach sich klar für eine Fortsetzung der Veranstaltung in der Region aus. „Wir haben zweifelsfrei bewiesen, dass Africa's Travel Indaba nach Kwazulu-Natal gehört“, so Gumbi. Gleichzeitig mahnte er eine breitere kontinentale Beteiligung an – bislang seien nicht alle afrikanischen Staaten ausreichend auf der Plattform vertreten.
Winile Mntungwa, stellvertretende Direktorin von Durban Tourism, verwies auf die Infrastruktur der Stadt: „Die Hochrangigkeit der Teilnehmer – regional wie international – lässt uns erwarten, dass konkrete Geschäftsabschlüsse und Partnerschaften folgen werden.“
Nachwuchsförderung und Neuausrichtung
Abseits des Messegeschäfts wurden rund 300 Studierende der Durban University of Technology in den Eventbetrieb eingebunden, um praxisnahe Berufserfahrung im Tourismussektor zu sammeln.
Ministerin de Lille kündigte außerdem an, das Format ab 2027 grundlegend zu überarbeiten. Angesichts veränderter Reisetrends brauche es eine Neubewertung, wie afrikanische Tourismusprodukte vermarktet werden.
Interessierte Kreative und Branchenakteure können Ideen an proposals@southafrica.net einreichen. Die Suche nach Sponsoren und Partnern für die nächste Ausgabe hat nach Angaben des Ministeriums bereits begonnen.
Inhatlich im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, die stärkere Zusammenarbeit afrikanischer Staaten und der Ausbau des innerafrikanischen Handels im Zusammenhang mit der African Continental Free Trade Area (AfCFTA).
Rekordankünfte, touristisches Wachstum
Den Rahmen setzte Tourismusministerin Patricia de Lille bereits zur Eröffnung der Indaba: Mit 10,5 Millionen internationalen Ankünften in 2025 habe Südafrika einen neuen Rekord aufgestellt. „Wir sprechen nicht mehr von Erholung – wir sprechen von Wachstum“, so die Ministerin. Ihr zusolge entfielen auf den Tourismussektor im Jahr 2024 rund 954.000 direkte Arbeitsplätze und ein BIP-Anteil von 4,9 Prozent.
Wirtschaftliche Effekte für Durban
Auch die Messe selbst hinterließ deutliche Spuren: Die Hotelauslastung in Durban erreichte laut offiziellen Angaben 97 Prozent. Der direkte Ausgabeneffekt wird auf rund 240 Millionen Rand beziffert, der Gesamteffekt auf den Tourismus auf geschätzte 835 Millionen Rand – bei mehr als 1.100 Arbeitsplätzen, die mit dem Event in Verbindung stehen.
Corne Koch, Chief Convention Bureau Officer von South African Tourism, betonte die wirtschaftspolitische Dimension: „Diese Zahlen stehen für Handelschancen, Destinationssichtbarkeit und langfristiges Wachstum für Afrikas Tourismuswirtschaft.“
Investitionen und politischer Rückenwind
De Lille verwies auf eine Reihe laufender Großinvestitionen als Beleg für das Vertrauen in den südafrikanischen Tourismusmarkt: die 24-Milliarden-Rand-Erweiterung der V&A Waterfront, 10,5 Milliarden Rand für den Winelands Airport sowie das 2,1-Milliarden-Rand-Resort von Club Med in der Region Kwazulu-Natal, das im Juli eröffnet.
Auch im MICE-Segment zeigt sich die Nachfrage stabil: Das South African Convention Bureau meldet im Geschäftsjahr 2025/2026 hundert internationale MICE-Bewerbungen und sicherte sich 52 Zusagen.
Kwazulu-Natal als dauerhafter Standort
Sibusiso Gumbi, touristischer Interim-CEO von Kwazulu-Natal, sprach sich klar für eine Fortsetzung der Veranstaltung in der Region aus. „Wir haben zweifelsfrei bewiesen, dass Africa's Travel Indaba nach Kwazulu-Natal gehört“, so Gumbi. Gleichzeitig mahnte er eine breitere kontinentale Beteiligung an – bislang seien nicht alle afrikanischen Staaten ausreichend auf der Plattform vertreten.
Winile Mntungwa, stellvertretende Direktorin von Durban Tourism, verwies auf die Infrastruktur der Stadt: „Die Hochrangigkeit der Teilnehmer – regional wie international – lässt uns erwarten, dass konkrete Geschäftsabschlüsse und Partnerschaften folgen werden.“
Nachwuchsförderung und Neuausrichtung
Abseits des Messegeschäfts wurden rund 300 Studierende der Durban University of Technology in den Eventbetrieb eingebunden, um praxisnahe Berufserfahrung im Tourismussektor zu sammeln.
Ministerin de Lille kündigte außerdem an, das Format ab 2027 grundlegend zu überarbeiten. Angesichts veränderter Reisetrends brauche es eine Neubewertung, wie afrikanische Tourismusprodukte vermarktet werden.
Interessierte Kreative und Branchenakteure können Ideen an proposals@southafrica.net einreichen. Die Suche nach Sponsoren und Partnern für die nächste Ausgabe hat nach Angaben des Ministeriums bereits begonnen.

