Weltgrößte Reisemesse02.03.26, 12:01 Uhr
ITB startet im Schatten der Nahost-Eskalation
Trotz Reisewarnungen und Flugausfällen infolge der Nahosteskalation startet die ITB Berlin planmäßig. Die Messe erwartet weiterhin eine starke internationale Beteiligung, rechnet aber mit kurzfristigen Anpassungen. Der Konflikt dürfte viele Gespräche auf der Messe bestimmen.

Die Golfstaaten zählen traditionell zu den größten Ausstellern auf der ITB. Wie die aktuelle Nahost-Eskalation Präsenz und Themen beeinflusst, ist offen. Foto: Messe Berlin
Die ITB Berlin startet am Dienstag trotz der militärischen Eskalation im Nahen Osten wie geplant. Die Messe beginnt damit unmittelbar nach den Militärschlägen in der Region, die zu Reisewarnungen und Flugausfällen sowie abgesagten Veranstalterreisen und Buchungsstopps geführt haben.
Die Messeleitung beobachte die Entwicklung nach eigenen Angaben aufmerksam und stehe in engem Austausch mit internationalen Partnern. Die Sicherheit der Teilnehmer habe oberste Priorität.
Teilnahme bislang weitgehend stabil
Einzelne Aussteller und Delegationen müssten ihre Reise- und Teilnahmeoptionen prüfen. Bislang liege der Messe lediglich eine größere offizielle Absage aus Israel vor. Insgesamt bleibe die internationale Beteiligung jedoch stark.
Viele Aussteller aus der betroffenen Region verfügen über Büros und Vertretungen in Europa und beabsichtigen, ihre Präsenz über entsprechende Repräsentanten in Berlin sicherzustellen.
Kurzfristige Änderungen möglich
Gleichwohl könnte die Eskalation die Messe kurzfristig beeinflussen. Flugausfälle und Luftraumsperrungen erschweren derzeit Reisen aus Teilen des Nahen Ostens und könnten zu weiteren Absagen oder kleineren Delegationen führen.
Der Krieg im Nahen Osten dürfte das Messegeschehen inhaltlich deutlich prägen. Themen wie Sicherheit, Flugverbindungen sowie mögliche Auswirkungen auf Nachfrage und Preise stehen voraussichtlich im Mittelpunkt vieler Gespräche. Besonders im Fokus stehen dabei die Golfstaaten, die traditionell stark auf der ITB vertreten sind.
Die Messeleitung beobachte die Entwicklung nach eigenen Angaben aufmerksam und stehe in engem Austausch mit internationalen Partnern. Die Sicherheit der Teilnehmer habe oberste Priorität.
Teilnahme bislang weitgehend stabil
Einzelne Aussteller und Delegationen müssten ihre Reise- und Teilnahmeoptionen prüfen. Bislang liege der Messe lediglich eine größere offizielle Absage aus Israel vor. Insgesamt bleibe die internationale Beteiligung jedoch stark.
Viele Aussteller aus der betroffenen Region verfügen über Büros und Vertretungen in Europa und beabsichtigen, ihre Präsenz über entsprechende Repräsentanten in Berlin sicherzustellen.
Kurzfristige Änderungen möglich
Gleichwohl könnte die Eskalation die Messe kurzfristig beeinflussen. Flugausfälle und Luftraumsperrungen erschweren derzeit Reisen aus Teilen des Nahen Ostens und könnten zu weiteren Absagen oder kleineren Delegationen führen.
Der Krieg im Nahen Osten dürfte das Messegeschehen inhaltlich deutlich prägen. Themen wie Sicherheit, Flugverbindungen sowie mögliche Auswirkungen auf Nachfrage und Preise stehen voraussichtlich im Mittelpunkt vieler Gespräche. Besonders im Fokus stehen dabei die Golfstaaten, die traditionell stark auf der ITB vertreten sind.

