Geschäftszahlen und Buchungslage10.02.26, 08:56 Uhr
TUI bestätigt Wachstumskurs mit Rekord-Quartal
Kreuzfahrten, Erlebnisse und Hotels – mit diesem Mix erzielt TUI das beste erste Quartal in der Firmengeschichte. 7,1 Millionen Gäste, neue Märkte und volle Schiffe sorgen für ein operatives Plus. Auch die Dividende kehrt zurück – ein Zeichen von Zuversicht und wirtschaftlicher Stabilität.

TUI-CEO Sebastian Ebel sieht das integrierte Geschäftsmodell aus Reisevertrieb und Urlaubserlebnissen als Schlüssel für nachhaltiges Wachstum. Foto: TUI
Die TUI Group, Europas größter Reisekonzern, hat das erste Quartal 2026 mit dem besten Ergebnis in der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg im Vergleich zum Vorjahr von 50,9 auf 77,1 Millionen Euro. Der Umsatz blieb mit 4,9 Milliarden Euro stabil. Insgesamt reisten 7,1 Millionen Gäste mit TUI – ein Plus von 2,2 Prozent.
Bereits das abgelaufene Geschäftsjahr hatte TUI mit einem Rekordergebnis abgeschlossen.
Das Geschäft mit Urlaubserlebnissen – Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten – legte im Quartal deutlich zu. Das bereinigte Ebit stieg in diesem Bereich um 8,9 Prozent auf 213,7 Millionen Euro.
Der Anteil dynamisch paketierter Reisen stieg um acht Prozent auf 0,8 Millionen Gäste.
In der Region Zentral, die unter anderem die DACH-Märkte umfasst, wurde ein positives Ebit von 11,7 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 7,4 Mio. Euro). Die Region Nord (UK, Irland, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland) verbesserte sich auf –79,7 Mio. Euro (Vorjahr: –88,5 Mio. Euro), während West (Niederlande, Belgien, Frankreich) leicht auf –47,3 Mio. Euro zurückfiel. TUI hat zudem Rumänien als neuen Quellmarkt erschlossen. In Osteuropa werden infolge 50 neue Reisebüros eröffnet.
Urlaub bleibt eine Priorität
TUI-Chef Sebastian Ebel sieht das Unternehmen damit auf einem nachhaltigen Wachstumskurs. „Das Ergebnis im ersten Quartal erfüllt unsere Erwartungen und zeigt deutlich, dass wir mit unserer Strategie nachhaltig wachsen. Urlaub ist weiterhin eine Priorität.“ Insbesondere das Geschäft mit Hotels, Kreuzfahrten und Erlebnissen entwickle sich „hochprofitabel“, so Ebel.
Auch im Veranstalter- und Airline-Segment zeige die Transformation Wirkung: TUI baut das klassische Veranstaltermodell schrittweise zu einem globalen, digital vernetzten Reisemarktplatz um – mit mehr dynamisch paketierten Reisen, einer gezielten Steuerung von Kapazitäten und dem Fokus auf margenstärkere Angebote: „Märkte + Airline erschließt neue Märkte und sorgt für eine hohe Auslastung unseres Angebots.“ Die Kombination aus Reisevertrieb und eigenen Urlaubsangeboten sei laut Ebel „die Stärke des TUI-Ökosystems“.
Saisonalität weiter reduziert
Mit Blick auf die Gesamtentwicklung betont Ebel: „Wir wachsen global und reduzieren die Saisonalität.“ Der strategische Ausbau des Vertriebs zahle sich ebenso aus wie die steigende Nutzung der TUI App. Auch in der Zusammenarbeit mit stationären Reisebüros sieht Ebel weiterhin Potenzial: „Viele Kunden buchen dort früher und hochwertiger. Deshalb ist diese Partnerschaft für beide Seiten wichtig.“
Auf Basis dieser Finanzlage soll auf der Hauptversammlung des Konzerns im Februar eine Dividende von zehn Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen werden. Ab dem Geschäftsjahr 2026 plant man eine Ausschüttungsquote von zehn bis 20 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie. Die letzte Dividendenausschüttung der TUI AG erfolgte vor der Covid-19-Pandemie im Februar 2020 für das Geschäftsjahr 2019.
TUI hat zudem Rumänien als neuen Quellmarkt erschlossen. In Osteuropa werden 50 neue Reisebüros eröffnet. Die TUI App erfreut sich wachsender Nutzung.
Buchungslage für Sommer und Winter
Für das Wintergeschäft 2025/2026 sowie den Sommer 2026 meldet TUI eine robuste Buchungslage. Es zeige sich eine Tendenz zu späteren Buchungen, die Durchschnittspreise lägen dabei über Vorjahr. Besonders gefragt sind im Winter die Kanaren, Ägypten und Kapverden, auf der Langstrecke Mexiko, Thailand und die Dominikanische Republik. Für den Sommer 2026 bleiben Spanien, Griechenland und die Türkei die beliebtesten Ziele.
Der Konzern plant die Aufnahme neuer Hotels in Afrika und Asien und sieht der Inbetriebnahme zweier neuer Schiffe entgegen: die TUI Aria, ein Flussschiff für den UK-Markt, im März 2026 und die Relax-Schwester Mein Schiff Flow im Sommer 2026.
Finanziell solide aufgestellt
Finanzvorstand Mathias Kiep sieht das Unternehmen finanziell gut gerüstet: „Mit dem besten ersten Quartal unserer Unternehmensgeschichte haben wir eine solide Basis geschaffen.“ Ziel sei ein nachhaltiges Ebit-Wachstum von sieben bis zehn Prozent jährlich und, die Nettoverschuldung mittelfristig auf deutlich unter die Hälfte des operativen Jahresergebnisses zu senken.
Bereits das abgelaufene Geschäftsjahr hatte TUI mit einem Rekordergebnis abgeschlossen.
Das Geschäft mit Urlaubserlebnissen – Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten – legte im Quartal deutlich zu. Das bereinigte Ebit stieg in diesem Bereich um 8,9 Prozent auf 213,7 Millionen Euro.
- Besonders stark entwickelte sich das Kreuzfahrtsegment mit einem Plus von 70,8 Prozent auf 82,3 Millionen Euro. Die Auslastung lag bei 98 Prozent.
- Das Segment Hotels & Resorts verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang auf 131 Millionen Euro (Vorjahr: 150,3 Mio. Euro), bedingt durch Sondereffekte wie den Hurrikan „Melissa“ auf Jamaika.
- TUI Musement steigerte das Ergebnis im traditionell schwachen Winterquartal von –2,3 auf 0,5 Millionen Euro.
Der Anteil dynamisch paketierter Reisen stieg um acht Prozent auf 0,8 Millionen Gäste.
In der Region Zentral, die unter anderem die DACH-Märkte umfasst, wurde ein positives Ebit von 11,7 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 7,4 Mio. Euro). Die Region Nord (UK, Irland, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland) verbesserte sich auf –79,7 Mio. Euro (Vorjahr: –88,5 Mio. Euro), während West (Niederlande, Belgien, Frankreich) leicht auf –47,3 Mio. Euro zurückfiel. TUI hat zudem Rumänien als neuen Quellmarkt erschlossen. In Osteuropa werden infolge 50 neue Reisebüros eröffnet.
Urlaub bleibt eine Priorität
TUI-Chef Sebastian Ebel sieht das Unternehmen damit auf einem nachhaltigen Wachstumskurs. „Das Ergebnis im ersten Quartal erfüllt unsere Erwartungen und zeigt deutlich, dass wir mit unserer Strategie nachhaltig wachsen. Urlaub ist weiterhin eine Priorität.“ Insbesondere das Geschäft mit Hotels, Kreuzfahrten und Erlebnissen entwickle sich „hochprofitabel“, so Ebel.
Auch im Veranstalter- und Airline-Segment zeige die Transformation Wirkung: TUI baut das klassische Veranstaltermodell schrittweise zu einem globalen, digital vernetzten Reisemarktplatz um – mit mehr dynamisch paketierten Reisen, einer gezielten Steuerung von Kapazitäten und dem Fokus auf margenstärkere Angebote: „Märkte + Airline erschließt neue Märkte und sorgt für eine hohe Auslastung unseres Angebots.“ Die Kombination aus Reisevertrieb und eigenen Urlaubsangeboten sei laut Ebel „die Stärke des TUI-Ökosystems“.
Saisonalität weiter reduziert
Mit Blick auf die Gesamtentwicklung betont Ebel: „Wir wachsen global und reduzieren die Saisonalität.“ Der strategische Ausbau des Vertriebs zahle sich ebenso aus wie die steigende Nutzung der TUI App. Auch in der Zusammenarbeit mit stationären Reisebüros sieht Ebel weiterhin Potenzial: „Viele Kunden buchen dort früher und hochwertiger. Deshalb ist diese Partnerschaft für beide Seiten wichtig.“
Auf Basis dieser Finanzlage soll auf der Hauptversammlung des Konzerns im Februar eine Dividende von zehn Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen werden. Ab dem Geschäftsjahr 2026 plant man eine Ausschüttungsquote von zehn bis 20 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie. Die letzte Dividendenausschüttung der TUI AG erfolgte vor der Covid-19-Pandemie im Februar 2020 für das Geschäftsjahr 2019.
TUI hat zudem Rumänien als neuen Quellmarkt erschlossen. In Osteuropa werden 50 neue Reisebüros eröffnet. Die TUI App erfreut sich wachsender Nutzung.
Buchungslage für Sommer und Winter
Für das Wintergeschäft 2025/2026 sowie den Sommer 2026 meldet TUI eine robuste Buchungslage. Es zeige sich eine Tendenz zu späteren Buchungen, die Durchschnittspreise lägen dabei über Vorjahr. Besonders gefragt sind im Winter die Kanaren, Ägypten und Kapverden, auf der Langstrecke Mexiko, Thailand und die Dominikanische Republik. Für den Sommer 2026 bleiben Spanien, Griechenland und die Türkei die beliebtesten Ziele.
Der Konzern plant die Aufnahme neuer Hotels in Afrika und Asien und sieht der Inbetriebnahme zweier neuer Schiffe entgegen: die TUI Aria, ein Flussschiff für den UK-Markt, im März 2026 und die Relax-Schwester Mein Schiff Flow im Sommer 2026.
Finanziell solide aufgestellt
Finanzvorstand Mathias Kiep sieht das Unternehmen finanziell gut gerüstet: „Mit dem besten ersten Quartal unserer Unternehmensgeschichte haben wir eine solide Basis geschaffen.“ Ziel sei ein nachhaltiges Ebit-Wachstum von sieben bis zehn Prozent jährlich und, die Nettoverschuldung mittelfristig auf deutlich unter die Hälfte des operativen Jahresergebnisses zu senken.

