Beste Bilanz in der Konzerngeschichte10.12.25, 15:41 Uhr
TUI schließt Geschäftsjahr mit Rekordergebnis ab
Rekordgewinn, neue Hotels und KI-gestützte Buchungen: TUI hat im Geschäftsjahr 2025 kräftig zugelegt. Der Fokus liegt auf Erlebnisurlaub, digitalen Tools und der Stärkung des stationären Vertriebs. Auch 2026 erwartet der Konzern steigende Umsätze.

TUI-Chef Sebastian Ebel sieht hochwertige Reiseberatung im stationären Vertrieb weiter im Aufwind – und setzt zugleich auf Digitalisierung und KI-basierte Buchungslösungen. Foto: TUI
Die TUI Group hat im Geschäftsjahr 2025 mit einem Vorsteuergewinn (EBIT) von 1,46 Milliarden Euro ein Rekord erzielt – ein Anstieg von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz legte um 4,4 Prozent auf 24,2 Milliarden Euro zu. 34,7 Millionen Gäste reisten mit dem Konzern, fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten wachsen deutlich
Das Segment „Urlaubserlebnisse“ mit Hotels, Kreuzfahrten und Ausflügen steigerte sein bereinigtes EBIT auf 1,31 Milliarden Euro. Die TUI-eigenen Hotelmarken erzielten 759 Millionen Euro Ergebnis, die Kreuzfahrtgesellschaften kamen auf 482 Millionen Euro. Die Auslastung der Kreuzfahrtschiffe lag im Durchschnitt bei 99 Prozent. Die verfügbaren Passagiertage stiegen um 18 Prozent auf 11,4 Millionen, die Tagesrate auf 235 Euro.
TUI Musement verkaufte 10,6 Millionen Aktivitäten, Ausflüge und Touren und erhöhte das EBIT auf 71 Millionen Euro.
Märkte + Airline mit Investitionen und stabilem Volumen
Das Segment Märkte + Airline verzeichnete ein Ergebnisrückgang auf 217 Millionen Euro (Vorjahr: 304 Millionen). Der Umsatz legte leicht zu. Gründe waren Investitionen in digitale Vertriebswege, IT-Systeme und die Entwicklung eines globalen Marktplatzes.
Die Auslastung der Airlines blieb bei 91 Prozent stabil. 3,3 Millionen Gäste buchten dynamisch paketierte Reisen – elf Prozent mehr als im Vorjahr. In der Region Nord lag das EBIT bei 140 Millionen Euro, in Zentral bei 98 Millionen Euro, in West bei minus 21 Millionen Euro.
Dividende geplant, Schulden gesenkt
Die Nettoverschuldung reduzierte sich auf 1,3 Milliarden Euro. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr schlägt der Konzern eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor. Ab 2026 sollen zehn bis 20 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie ausgeschüttet werden.
TUI setzt auf Digitalisierung und Beratung
TUI investiert in digitale Buchungstechnologien und nutzt Künstliche Intelligenz unter anderem mit der Plattform Mindtrip. KI-generierte Reisepakete lassen sich dort per TUI-Button direkt buchen.
Zugleich bleibt der stationäre Vertrieb relevant. „In Reisebüros buchen Kunden oft sehr hochwertige Reisen, und das sehr frühzeitig“, sagt TUI-CEO Sebastian Ebel. „Qualifizierte Beratung und die Erfahrung der Reise-Experten haben einen Wert für den Gast und für uns.“
Ausblick auf 2026: weiteres Wachstum erwartet
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant TUI einen Umsatzanstieg um zwei bis vier Prozent. Das bereinigte EBIT soll um sieben bis zehn Prozent steigen.
Das Hotelportfolio soll über die aktuellen 463 Häuser hinaus wachsen – 70 neue Hotels sind bereits in Planung. Im Sommer 2026 geht mit der Mein Schiff Flow nach der Relax ein weiteres Kreuzfahrtschiff der Intuition-Klasse in Betrieb.
Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten wachsen deutlich
Das Segment „Urlaubserlebnisse“ mit Hotels, Kreuzfahrten und Ausflügen steigerte sein bereinigtes EBIT auf 1,31 Milliarden Euro. Die TUI-eigenen Hotelmarken erzielten 759 Millionen Euro Ergebnis, die Kreuzfahrtgesellschaften kamen auf 482 Millionen Euro. Die Auslastung der Kreuzfahrtschiffe lag im Durchschnitt bei 99 Prozent. Die verfügbaren Passagiertage stiegen um 18 Prozent auf 11,4 Millionen, die Tagesrate auf 235 Euro.
TUI Musement verkaufte 10,6 Millionen Aktivitäten, Ausflüge und Touren und erhöhte das EBIT auf 71 Millionen Euro.
Märkte + Airline mit Investitionen und stabilem Volumen
Das Segment Märkte + Airline verzeichnete ein Ergebnisrückgang auf 217 Millionen Euro (Vorjahr: 304 Millionen). Der Umsatz legte leicht zu. Gründe waren Investitionen in digitale Vertriebswege, IT-Systeme und die Entwicklung eines globalen Marktplatzes.
Die Auslastung der Airlines blieb bei 91 Prozent stabil. 3,3 Millionen Gäste buchten dynamisch paketierte Reisen – elf Prozent mehr als im Vorjahr. In der Region Nord lag das EBIT bei 140 Millionen Euro, in Zentral bei 98 Millionen Euro, in West bei minus 21 Millionen Euro.
Dividende geplant, Schulden gesenkt
Die Nettoverschuldung reduzierte sich auf 1,3 Milliarden Euro. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr schlägt der Konzern eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor. Ab 2026 sollen zehn bis 20 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie ausgeschüttet werden.
TUI setzt auf Digitalisierung und Beratung
TUI investiert in digitale Buchungstechnologien und nutzt Künstliche Intelligenz unter anderem mit der Plattform Mindtrip. KI-generierte Reisepakete lassen sich dort per TUI-Button direkt buchen.
Zugleich bleibt der stationäre Vertrieb relevant. „In Reisebüros buchen Kunden oft sehr hochwertige Reisen, und das sehr frühzeitig“, sagt TUI-CEO Sebastian Ebel. „Qualifizierte Beratung und die Erfahrung der Reise-Experten haben einen Wert für den Gast und für uns.“
Ausblick auf 2026: weiteres Wachstum erwartet
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant TUI einen Umsatzanstieg um zwei bis vier Prozent. Das bereinigte EBIT soll um sieben bis zehn Prozent steigen.
Das Hotelportfolio soll über die aktuellen 463 Häuser hinaus wachsen – 70 neue Hotels sind bereits in Planung. Im Sommer 2026 geht mit der Mein Schiff Flow nach der Relax ein weiteres Kreuzfahrtschiff der Intuition-Klasse in Betrieb.

