Aufräumarbeiten nach Hurrikan02.11.25, 11:35 Uhr
Melissa hinterlässt Spur der Verwüstung in der Karibik
Die Karibik kämpft mit den Nachwirkungen des stärksten Hurrikans der Saison. Melissa hat auf Jamaika, Kuba und Haiti schwere Schäden und Chaos verursacht. Weite Teile der Infrastruktur sind betroffen, die Sicherheitslage bleibt angespannt.

Foto: iStock/FrankRamspott
Nach dem verheerenden Hurrikan Melissa stabilisiert sich die Lage auf Jamaika allmählich, der Flugbetrieb wird schrittweise wieder aufgenommen. Laut der Airports Authority of Jamaica sind die internationalen Flughäfen Kingston (KIN), Sangster International Airport in Montego Bay (MBJ) und Ocho Rios (OCJ) wieder für kommerzielle Flüge geöffnet. Auch die Inlandsflugplätze Tinson Pen, Ken Jones und Negril sind seit dem 31. Oktober wieder regulär geöffnet.
Reisende werden allerdings weiterhin dringend gebeten, sich nur mit bestätigter Flugverbindung zu ihrem Abflughafen zu begeben. Der Flugverkehr sei noch nicht vollständig stabilisiert, kurzfristige Änderungen sind möglich.
Auswärtiges Amt rät von Reisen ab
Derweil rät das deutsche Auswärtige Amt von nicht notwendigen Reisen nach Jamaika ab. Die Sicherheitslage im Land bleibe angespannt. Besonders bei Überlandfahrten bestehe ein erhöhtes Risiko von Überfällen, insbesondere für alleinreisende Frauen. Zudem seien weite Teile der Infrastruktur – etwa Straßen, Strom- und Internetversorgung – massiv beeinträchtigt.
Die jamaikanische Regierung hat das Land zum Katastrophengebiet erklärt. Für einige Küstenregionen, darunter Teile von Kingston, gelten noch immer Evakuierungsanordnungen. Es besteht außerdem Erdrutschgefahr, viele Straßen sind noch nicht geräumt oder unpassierbar. Überlandfahrten sollen nur im absoluten Notfall durchgeführt werden.
In Regionen mit Netzausfall stellt der Anbieter Flow über Starlink Notverbindungen bereit. Reisende sind angehalten, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (Elefand) einzutragen oder ihre dort hinterlegten Daten zu überprüfen.
Evakuierungen auf Kuba
Auch auf Kuba hat der Rekord-Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu von 260 Kilometern pro Stunde Schäden hinterlassen. Nach dem Landfall haben heftige Regenfälle und Überschwemmungen die kubanische Regierung veranlasst, in der Provinz Granma groß angelegte militärische Evakuierungen einzuleiten. Besonders betroffen sind die Regionen Río Cauto und Grito de Yara.
Wie der Krisenmonitoring-Anbieter A3M berichtet, hätten Tausende Menschen festgesteckt, als eine Zugverbindung auf der Strecke zwischen Guamo und Jobabo in der Provinz Las Tunas von den Fluten unterbrochen wurde. Verletzte habe es nicht gegeben. Teile der Ortschaften rund um den Río Cauto waren von der Außenwelt abgeschnitten, entsandte Hilfs-Teams konnten viele Betroffene nur schwer erreichen.
Bereits am 28. Oktober hatten die Behörden Zehntausende Menschen aus den östlichen Provinzen Holguín, Santiago de Cuba, Granma und Guantánamo in Sicherheit gebracht.
Schäden auf Haiti
Haiti wurde ebenfalls von Melissa getroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP kamen in den Küstenregionen mehrere Menschen ums Leben. In Petit-Goâve wurden mehrere Todesopfer gemeldet, nachdem der Fluss Digue über die Ufer getreten ist. Mehrere Personen gelten als vermisst. Der Sturm hat die Insel inzwischen hinter sich gelassen – weitere Schadensmeldungen werden erwartet.
Reisende werden allerdings weiterhin dringend gebeten, sich nur mit bestätigter Flugverbindung zu ihrem Abflughafen zu begeben. Der Flugverkehr sei noch nicht vollständig stabilisiert, kurzfristige Änderungen sind möglich.
Auswärtiges Amt rät von Reisen ab
Derweil rät das deutsche Auswärtige Amt von nicht notwendigen Reisen nach Jamaika ab. Die Sicherheitslage im Land bleibe angespannt. Besonders bei Überlandfahrten bestehe ein erhöhtes Risiko von Überfällen, insbesondere für alleinreisende Frauen. Zudem seien weite Teile der Infrastruktur – etwa Straßen, Strom- und Internetversorgung – massiv beeinträchtigt.
Die jamaikanische Regierung hat das Land zum Katastrophengebiet erklärt. Für einige Küstenregionen, darunter Teile von Kingston, gelten noch immer Evakuierungsanordnungen. Es besteht außerdem Erdrutschgefahr, viele Straßen sind noch nicht geräumt oder unpassierbar. Überlandfahrten sollen nur im absoluten Notfall durchgeführt werden.
In Regionen mit Netzausfall stellt der Anbieter Flow über Starlink Notverbindungen bereit. Reisende sind angehalten, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (Elefand) einzutragen oder ihre dort hinterlegten Daten zu überprüfen.
Evakuierungen auf Kuba
Auch auf Kuba hat der Rekord-Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu von 260 Kilometern pro Stunde Schäden hinterlassen. Nach dem Landfall haben heftige Regenfälle und Überschwemmungen die kubanische Regierung veranlasst, in der Provinz Granma groß angelegte militärische Evakuierungen einzuleiten. Besonders betroffen sind die Regionen Río Cauto und Grito de Yara.
Wie der Krisenmonitoring-Anbieter A3M berichtet, hätten Tausende Menschen festgesteckt, als eine Zugverbindung auf der Strecke zwischen Guamo und Jobabo in der Provinz Las Tunas von den Fluten unterbrochen wurde. Verletzte habe es nicht gegeben. Teile der Ortschaften rund um den Río Cauto waren von der Außenwelt abgeschnitten, entsandte Hilfs-Teams konnten viele Betroffene nur schwer erreichen.
Bereits am 28. Oktober hatten die Behörden Zehntausende Menschen aus den östlichen Provinzen Holguín, Santiago de Cuba, Granma und Guantánamo in Sicherheit gebracht.
Schäden auf Haiti
Haiti wurde ebenfalls von Melissa getroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP kamen in den Küstenregionen mehrere Menschen ums Leben. In Petit-Goâve wurden mehrere Todesopfer gemeldet, nachdem der Fluss Digue über die Ufer getreten ist. Mehrere Personen gelten als vermisst. Der Sturm hat die Insel inzwischen hinter sich gelassen – weitere Schadensmeldungen werden erwartet.

