Charity-Konzert
Aida feiert 30 Jahre – und macht mit Fly & Help weiter Schule
Was mit dem Versprechen begann, in 20 Jahren 100 Schulen zu bauen, ist längst zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Beim Jubiläumskonzert von Aida Cruises blickte Fly-&-Help-Gründer Reiner Meutsch auf die Zusammenarbeit zurück. Die Spenden des Abends ermöglichen fünf weitere Schulen.

Gemeinsam für den guten Zweck: Reiner Meutsch (Mitte), Gründer der Stiftung Fly & Help, die weltweit den Bau von Schulen unterstützt, und Aida-Präsident Felix Eichhorn (3. von links) mit Künstlern und weiteren Mitwirkenden des Charity-Konzerts „Aida & Friends“ in der Hamburger Elbphilharmonie.
Mit einem Charity-Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie hat Aida Cruises am Mittwochabend seine Feierlichkeiten zum 30-jährigen Firmenjubiläum abgeschlossen. Bei „Aida & Friends“ kamen Spenden für den Bau von fünf weiteren Schulen zusammen. Für Unterhaltung in dem ikonischen Konzerthaus an der Elbe sorgten Mark Forster, Lea und Revolverheld.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Hilfsinitiative Aida Cruise & Help, mit der die Reederei gemeinsam mit der Stiftung Fly & Help von Reiner Meutsch den Bau von Schulen in Entwicklungsregionen unterstützt. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2019 sind bereits mehr als 100 Schulen entstanden. Ursprünglich hatte sich Aida zum Ziel gesetzt, diese Zahl innerhalb von 20 Jahren zu erreichen. Tatsächlich hat der Rostocker Konzern sein Vorhaben bereits nach rund sechs Jahren einlösen können.
Beim Jubiläumskonzert in Hamburg blickten Aida-Präsident Felix Eichhorn und Stiftungsgründer Reiner Meutsch auf die Entwicklung der Zusammenarbeit zurück. Meutsch erinnerte an das ursprüngliche Versprechen, gemeinsam mit den Gästen innerhalb von 20 Jahren 100 Schulen zu bauen. Dass dieses Ziel so viel früher erreicht worden sei, zeige, was durch gemeinsames Engagement möglich werde.
Felix Eichhorn berichtet von Erfahrungen auf den Philippinen
Wie sich die Projekte vor Ort auswirken, schilderte Eichhorn anhand eines Besuchs auf den Philippinen. Dort hatte Aida Cruise & Help in einer von großer Armut geprägten Siedlung eine Schule errichtet. Viele Menschen lebten in einfachen Wellblechhütten und verdienten ihren Lebensunterhalt unter anderem mit dem Sammeln und Weiterverkaufen von Wertstoffen auf Mülldeponien. Fließendes Wasser gab es in der Siedlung nicht.
Mitten in diesem Gebiet entstand eine Schule mit Unterrichtsraum, Toiletten und fließendem Wasser. Für Eichhorn war insbesondere der Kontrast zwischen den Lebensbedingungen vor Ort und dem Alltag in Deutschland prägend.
Die Erfahrungen hätten ihm auch vor Augen geführt, wie wichtig es sei, die eigenen Lebensumstände in die richtige Perspektive zu rücken. Viele der geförderten Projekte befänden sich in Ländern, aus denen Besatzungsmitglieder der Aida-Flotte stammen oder die von den Schiffen angelaufen werden.
Aida-Gäste beteiligen sich
Eichhorn hob besonders die Unterstützung durch die Kreuzfahrtgäste hervor. Die Reederei berichtet an Bord über die Projekte in den jeweiligen Regionen. Viele Aida-Passagiere würden daraufhin selbst einen Beitrag leisten. „Die Gäste fragen uns: Wie können sie unterstützen? Wie können wir helfen?“, berichtete Eichhorn. Für ihn ergänzen sich Kreuzfahrt und soziales Engagement deshalb besonders gut.
Die Beteiligung der Gäste und Partner habe wesentlich dazu beigetragen, dass Aida das ursprüngliche Schulbauziel deutlich früher als geplant erreichen konnte.
2025 flossen 500.000 Euro in sieben Schulprojekte
Dass sich auch die Besatzungen an den Projekten beteiligen, zeigte sich bereits im vergangenen Jahr. Im Oktober 2025 überreichte Eichhorn bei der Fly-&-Help-Gala einen Spendenscheck über 500.000 Euro an Reiner Meutsch. Das Geld ist für sieben Schulprojekte in Afrika und Asien bestimmt.
Das größte Einzelprojekt der Initiative entsteht im ostindischen Irusumanda. Dort sollen künftig 850 Kinder eine Vor- und Grundschule besuchen können. Geplant sind zehn Klassenräume sowie Räume für Verwaltung und Bibliothek und sanitäre Anlagen.
Reiner Meutsch wirbt auch für kleine Spenden
Meutsch erinnerte während des Abends in Hamburg daran, dass eine Schule rund 50.000 Euro koste. Entscheidend sei jedoch nicht allein die Höhe einzelner Spenden. Auch kleinere Beiträge könnten dazu beitragen, Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. „Wir können ja nicht die ganze Welt verändern, aber vielleicht können wir einem Kind die Chance geben, seine Welt zu verändern“, so der Stiftungsgründer.
Fly & Help hatte im September 2025 die Marke von 1.000 Schulen erreicht.
Abschluss eines Jubiläumsjahres
Das Charity-Konzert bildete den Abschluss der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen von Aida Cruises. Im Gespräch mit TRVL COUNTER hat Eichhorn daran erinnert, wie sich aus der Gründungsidee von 1996 eine Kreuzfahrtreederei mit inzwischen elf Schiffen entwickelt hat. Mehr als 17 Millionen Gäste sind seitdem mit Aida gereist.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Hilfsinitiative Aida Cruise & Help, mit der die Reederei gemeinsam mit der Stiftung Fly & Help von Reiner Meutsch den Bau von Schulen in Entwicklungsregionen unterstützt. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2019 sind bereits mehr als 100 Schulen entstanden. Ursprünglich hatte sich Aida zum Ziel gesetzt, diese Zahl innerhalb von 20 Jahren zu erreichen. Tatsächlich hat der Rostocker Konzern sein Vorhaben bereits nach rund sechs Jahren einlösen können.
Beim Jubiläumskonzert in Hamburg blickten Aida-Präsident Felix Eichhorn und Stiftungsgründer Reiner Meutsch auf die Entwicklung der Zusammenarbeit zurück. Meutsch erinnerte an das ursprüngliche Versprechen, gemeinsam mit den Gästen innerhalb von 20 Jahren 100 Schulen zu bauen. Dass dieses Ziel so viel früher erreicht worden sei, zeige, was durch gemeinsames Engagement möglich werde.
Felix Eichhorn berichtet von Erfahrungen auf den Philippinen
Wie sich die Projekte vor Ort auswirken, schilderte Eichhorn anhand eines Besuchs auf den Philippinen. Dort hatte Aida Cruise & Help in einer von großer Armut geprägten Siedlung eine Schule errichtet. Viele Menschen lebten in einfachen Wellblechhütten und verdienten ihren Lebensunterhalt unter anderem mit dem Sammeln und Weiterverkaufen von Wertstoffen auf Mülldeponien. Fließendes Wasser gab es in der Siedlung nicht.
Mitten in diesem Gebiet entstand eine Schule mit Unterrichtsraum, Toiletten und fließendem Wasser. Für Eichhorn war insbesondere der Kontrast zwischen den Lebensbedingungen vor Ort und dem Alltag in Deutschland prägend.
Die Erfahrungen hätten ihm auch vor Augen geführt, wie wichtig es sei, die eigenen Lebensumstände in die richtige Perspektive zu rücken. Viele der geförderten Projekte befänden sich in Ländern, aus denen Besatzungsmitglieder der Aida-Flotte stammen oder die von den Schiffen angelaufen werden.
Aida-Gäste beteiligen sich
Eichhorn hob besonders die Unterstützung durch die Kreuzfahrtgäste hervor. Die Reederei berichtet an Bord über die Projekte in den jeweiligen Regionen. Viele Aida-Passagiere würden daraufhin selbst einen Beitrag leisten. „Die Gäste fragen uns: Wie können sie unterstützen? Wie können wir helfen?“, berichtete Eichhorn. Für ihn ergänzen sich Kreuzfahrt und soziales Engagement deshalb besonders gut.
Die Beteiligung der Gäste und Partner habe wesentlich dazu beigetragen, dass Aida das ursprüngliche Schulbauziel deutlich früher als geplant erreichen konnte.
2025 flossen 500.000 Euro in sieben Schulprojekte
Dass sich auch die Besatzungen an den Projekten beteiligen, zeigte sich bereits im vergangenen Jahr. Im Oktober 2025 überreichte Eichhorn bei der Fly-&-Help-Gala einen Spendenscheck über 500.000 Euro an Reiner Meutsch. Das Geld ist für sieben Schulprojekte in Afrika und Asien bestimmt.
Das größte Einzelprojekt der Initiative entsteht im ostindischen Irusumanda. Dort sollen künftig 850 Kinder eine Vor- und Grundschule besuchen können. Geplant sind zehn Klassenräume sowie Räume für Verwaltung und Bibliothek und sanitäre Anlagen.
Reiner Meutsch wirbt auch für kleine Spenden
Meutsch erinnerte während des Abends in Hamburg daran, dass eine Schule rund 50.000 Euro koste. Entscheidend sei jedoch nicht allein die Höhe einzelner Spenden. Auch kleinere Beiträge könnten dazu beitragen, Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. „Wir können ja nicht die ganze Welt verändern, aber vielleicht können wir einem Kind die Chance geben, seine Welt zu verändern“, so der Stiftungsgründer.
Fly & Help hatte im September 2025 die Marke von 1.000 Schulen erreicht.
Abschluss eines Jubiläumsjahres
Das Charity-Konzert bildete den Abschluss der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen von Aida Cruises. Im Gespräch mit TRVL COUNTER hat Eichhorn daran erinnert, wie sich aus der Gründungsidee von 1996 eine Kreuzfahrtreederei mit inzwischen elf Schiffen entwickelt hat. Mehr als 17 Millionen Gäste sind seitdem mit Aida gereist.

