DRV-Sommerbilanz
Mehr Reisende und mehr Umsatz im Sommer 2026
Kurz vor Ende der touristischen Sommersaison zieht der DRV eine erste vorläufige Bilanz der diesjährigen Hauptreisezeit. Nach aktuellem Buchungsstand (Ende August) verzeichnet die Reisewirtschaft für den diesjährigen Sommer insgesamt ein Umsatzplus von vier Prozent und ein Plus von zwei Prozent bei den Reisenden.

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Kurz vor Ende der touristischen Sommersaison zieht der DRV eine erste vorläufige Bilanz der diesjährigen Hauptreisezeit. Nach aktuellem Buchungsstand (Ende August) verzeichnet die Reisewirtschaft für den diesjährigen Sommer insgesamt ein Umsatzplus von vier Prozent und ein Plus von zwei Prozent bei den Reisenden. Ausschlaggebend dafür war insbesondere ein starkes Last-Minute-Geschäft in den Sommermonaten. Basis für die Zahlen sind Auswertungen von Travel Data + Analytics (TDA) auf Grundlage der Buchungsdaten von Reisebüros und Online-Reiseportalen, die Reiseveranstalter-Produkte vertreiben.
„Die Menschen wollen reisen, der Urlaub steht in der Konsumpriorität auch weiterhin ganz weit oben. Gleichzeitig sehen wir, dass die Kundinnen und Kunden genauer abwägen und teilweise später buchen", sagt DRV-Präsident Albin Loidl. Die jüngsten Buchungseingänge im September – dieser Monat ist noch nicht final ausgewertet – zeigen auch noch eine hohe Nachfrage nach Reisen im laufenden Herbst. Der aktuelle Neubuchungsumsatz liegt über dem Wert des Vorjahres, rund die Hälfte der Neubuchungen im September entfällt auf Reisen in die östliche Mittelstrecke.
Die Reisenden setzten auf Nummer Sicher
Vor allem sei erfreulich, so Loidl, dass die Zahl der Gäste, die Pauschal- und Bausteinreisen von Veranstaltern über Reisebüros und Online-Reiseportale gebucht haben, erneut gestiegen sei. Die Kundinnen und Kunden schätzten dabei das attraktive Preis-Leistungsverhältnis und dass der Reiseveranstalter die Verantwortung für die gesamte Reise übernimmt. „Die Reisenden setzen mit der Stärke und den Vorteilen der Pauschalreise auf Nummer Sicher."
Dass der Beratungsbedarf der Reisenden mit den näher gerückten Sommerferien ab Ende Mai wieder deutlich zugenommen hat, zeigen die Buchungszahlen des stationären Vertriebs, die ab Ende Mai einen Aufschwung erfahren haben. „Der stationäre und mobile Reisevertrieb mit der persönlichen Beratung bleibt ein zentraler Bestandteil des Marktes. Gleichzeitig verändern KI und Digitalisierung das Buchungsverhalten von Kundinnen und Kunden weiter. Umso wichtiger ist es, dass Reisebüros ihre Beratungsstärke mit digitalen Kanälen und effizienten Prozessen verbinden", so Loidl.
Der Winter 2026/27 liegt zwei Prozent unter dem Vorjahr
Für das neue Touristikjahr ab 1. November zeigt sich laut DRV zum aktuellen Buchungsstand ein gemischtes Bild. Im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld und zunehmendem finanziellen Druck scheinen die Konsumenten, vornehmlich Familien, auf die Zweitreise und mögliche weitere Urlaube zu verzichten – auf die Hauptreise im Sommer dagegen nicht.
Für den Winter 2026/27 liegt der Umsatz aktuell noch zwei Prozent unter dem Vorjahresstand. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Fernreisen, die im Winter einen deutlich höheren Marktanteil haben als im Sommer. Das Segment liegt aktuell noch merklich unter dem Vorjahresumsatz. Besonders ausgeprägt ist die Nachfrageschwäche bei den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA. Dem gegenüber zeigen unter anderem Ziele wie Malediven, Thailand oder die Dominikanische Republik eine vergleichsweise stabile oder zum Teil sogar über den Vorjahresstand gestiegene Buchungsentwicklung.
Der Sommer 2027 startet mit Schwung
Deutlich positiver fällt der Blick auf den Sommer 2027 aus. Durch Frühbuchungen vor allem bei den Kreuzfahrten liegt der Umsatz aktuell acht Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresstand. Der DRV-Präsident sieht darin aber noch keinen Grund zur Euphorie: „Der aktuelle Buchungsstand mit den Frühbuchungen für den Sommer 2027 stimmt grundsätzlich zuversichtlich. Allerdings befinden wir uns noch ganz am Anfang der Buchungssaison. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich Konsumstimmung, Preise und geopolitische Entwicklungen auf die Urlaubsentscheidungen auswirken."
„Die Menschen wollen reisen, der Urlaub steht in der Konsumpriorität auch weiterhin ganz weit oben. Gleichzeitig sehen wir, dass die Kundinnen und Kunden genauer abwägen und teilweise später buchen", sagt DRV-Präsident Albin Loidl. Die jüngsten Buchungseingänge im September – dieser Monat ist noch nicht final ausgewertet – zeigen auch noch eine hohe Nachfrage nach Reisen im laufenden Herbst. Der aktuelle Neubuchungsumsatz liegt über dem Wert des Vorjahres, rund die Hälfte der Neubuchungen im September entfällt auf Reisen in die östliche Mittelstrecke.
Die Reisenden setzten auf Nummer Sicher
Vor allem sei erfreulich, so Loidl, dass die Zahl der Gäste, die Pauschal- und Bausteinreisen von Veranstaltern über Reisebüros und Online-Reiseportale gebucht haben, erneut gestiegen sei. Die Kundinnen und Kunden schätzten dabei das attraktive Preis-Leistungsverhältnis und dass der Reiseveranstalter die Verantwortung für die gesamte Reise übernimmt. „Die Reisenden setzen mit der Stärke und den Vorteilen der Pauschalreise auf Nummer Sicher."
Dass der Beratungsbedarf der Reisenden mit den näher gerückten Sommerferien ab Ende Mai wieder deutlich zugenommen hat, zeigen die Buchungszahlen des stationären Vertriebs, die ab Ende Mai einen Aufschwung erfahren haben. „Der stationäre und mobile Reisevertrieb mit der persönlichen Beratung bleibt ein zentraler Bestandteil des Marktes. Gleichzeitig verändern KI und Digitalisierung das Buchungsverhalten von Kundinnen und Kunden weiter. Umso wichtiger ist es, dass Reisebüros ihre Beratungsstärke mit digitalen Kanälen und effizienten Prozessen verbinden", so Loidl.
Der Winter 2026/27 liegt zwei Prozent unter dem Vorjahr
Für das neue Touristikjahr ab 1. November zeigt sich laut DRV zum aktuellen Buchungsstand ein gemischtes Bild. Im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld und zunehmendem finanziellen Druck scheinen die Konsumenten, vornehmlich Familien, auf die Zweitreise und mögliche weitere Urlaube zu verzichten – auf die Hauptreise im Sommer dagegen nicht.
Für den Winter 2026/27 liegt der Umsatz aktuell noch zwei Prozent unter dem Vorjahresstand. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Fernreisen, die im Winter einen deutlich höheren Marktanteil haben als im Sommer. Das Segment liegt aktuell noch merklich unter dem Vorjahresumsatz. Besonders ausgeprägt ist die Nachfrageschwäche bei den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA. Dem gegenüber zeigen unter anderem Ziele wie Malediven, Thailand oder die Dominikanische Republik eine vergleichsweise stabile oder zum Teil sogar über den Vorjahresstand gestiegene Buchungsentwicklung.
Der Sommer 2027 startet mit Schwung
Deutlich positiver fällt der Blick auf den Sommer 2027 aus. Durch Frühbuchungen vor allem bei den Kreuzfahrten liegt der Umsatz aktuell acht Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresstand. Der DRV-Präsident sieht darin aber noch keinen Grund zur Euphorie: „Der aktuelle Buchungsstand mit den Frühbuchungen für den Sommer 2027 stimmt grundsätzlich zuversichtlich. Allerdings befinden wir uns noch ganz am Anfang der Buchungssaison. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich Konsumstimmung, Preise und geopolitische Entwicklungen auf die Urlaubsentscheidungen auswirken."

