Update von Sunny Cars03.09.26, 12:34 Uhr
Mietwagen werden wieder günstiger – Last-Minute bleibt stark
Kurzfristige Buchungen prägen bei Sunny Cars weiterhin das Geschäft. 52 Prozent der August-Reservierungen erfolgten mit weniger als 30 Tagen Vorlauf. Spanien bleibt das stärkste Ziel, während vor allem das italienische Festland kräftig zulegte. Die Mietwagenpreise gingen gegenüber Juli zurück.

Mietwagen am Mittelmeer sind gefragt: Vor allem Spanien und Italien verzeichnen bei Sunny Cars im August deutliche Buchungszuwächse. Foto: iStock/SolStock
Der Münchner Broker Sunny Cars hat im August 2026 besonders viele Mietwagenbuchungen verzeichnet. Nur im März gingen in diesem Jahr mehr Reservierungen ein. Mehr als die Hälfte der August-Anmietungen erfolgte weniger als 30 Tage vor Reisebeginn. Vor allem Ziele am Mittelmeer legten zu. Gleichzeitig sanken die durchschnittlichen Mietwagenpreise gegenüber Juli wieder.
Die Zahl der Buchungen im laufenden Jahr erreicht bereits jetzt das Niveau des gesamten Geschäftsjahres 2023/2024.
52 Prozent buchen weniger als 30 Tage vorher
52 Prozent der im August eingegangenen Buchungen entfielen auf Anmietungen mit weniger als 30 Tagen Vorlauf. Weitere 36 Prozent reservierten zwischen 30 und 90 Tagen vor Reisebeginn. Zwölf Prozent buchten mehr als 90 Tage im Voraus, etwa für winterliche Roadtrips oder Reisen zu warmen Fernzielen.
„Die hohe Zahl kurzfristiger Buchungen zeigt, dass viele Reisende ihre Urlaubsentscheidung aktuell sehr spontan treffen“, sagt Sunny-Cars-Geschäftsführer Thorsten Lehmann. Gerade bei kurzfristigen Planungen empfehle das Unternehmen, den Mietwagen bereits zu Hause zu reservieren, um Leistungen und Konditionen vorab berücksichtigen zu können. „Ein Mietwagen am Urlaubsort ist und bleibt besonders attraktiv, weil er ein hohes Maß an Freiheit und Flexibilität ermöglicht“, so Lehmann.
Spanien bleibt stärkstes Ziel
Die meisten neuen Anmietungen verzeichnete Sunny Cars im August in Spanien. Dahinter folgten Italien, Griechenland, Portugal und die USA.
Spanien kam allein auf rund 34 Prozent aller im August eingegangenen Reservierungen. Auf dem spanischen Festland lagen die Buchungen rund 30 Prozent über dem August 2025. Die Balearen verbuchten ein Plus von rund 20 Prozent. Der Großteil der Buchungen betraf Anmietungen im August und September.
Noch stärker legte das italienische Festland zu. Dort gingen rund 38 Prozent mehr Buchungen ein als im August vergangenen Jahres. Auf den italienischen Inseln betrug das Plus rund 15 Prozent. Auch hier konzentrierte sich die Nachfrage vor allem auf August und September.
Griechenlands Festland legt zu, Inseln verlieren
In Griechenland entwickelte sich die Nachfrage unterschiedlich. Auf den Inseln gingen die Buchungen gegenüber August 2025 um rund vier Prozent zurück. Das griechische Festland legte dagegen um 16 Prozent zu.
Auf den portugiesischen Inseln stiegen die Buchungen um rund 25 Prozent. Neben kurzfristigen Anmietungen im August und September spielte dort bereits der Oktober eine größere Rolle.
Auch für die USA gingen weiterhin viele kurzfristige Reservierungen ein. Ein großer Teil der im August gebuchten Mietwagen sollte noch im August oder September 2026 übernommen werden.
Mix aus Sommer und Herbst
Deutschland belegte im Hochsommer Platz sieben der Zielgebiete. Kanada, Südafrika und Curaçao schafften es ebenfalls unter die zehn meistgebuchten Destinationen. Bei diesen Zielen zeigten sich bereits Buchungen für weiter entfernte Reisen und die kommenden Saisons.
„Die aktuellen Buchungen bestehen aus einer interessanten Mischung aus spontanen Sommerreisen und ersten Planungen für Herbst und Winter“, sagt Lehmann. Während die klassischen Mittelmeerziele stark blieben, gewannen individuelle Roadtrips im eigenen Land und auf der Fernstrecke an Bedeutung. „Diese Vielfalt zeigt, wie flexibel Reisende den Mietwagen für ganz unterschiedliche Urlaubsformen einsetzen“, so Lehmann.
Wochenpreis sinkt gegenüber Juli um rund 70 Euro
Nach dem höheren Preisniveau im Juli gingen die durchschnittlichen Mietwagenkosten im August zurück. Eine Woche kostete im Schnitt 392 Euro. Das waren 0,6 Prozent mehr als im August 2025, aber rund 70 Euro weniger als im Juli 2026.
Der durchschnittliche Tagespreis sank von knapp 55 Euro im Juli auf rund 49 Euro im August. Damit näherte er sich wieder dem Niveau der Vorjahre. Im August 2024 und 2025 hatte der Tagespreis jeweils bei rund 47 Euro gelegen.
Die durchschnittliche Mietdauer blieb mit rund acht Tagen nahezu unverändert.
Die Zahl der Buchungen im laufenden Jahr erreicht bereits jetzt das Niveau des gesamten Geschäftsjahres 2023/2024.
52 Prozent buchen weniger als 30 Tage vorher
52 Prozent der im August eingegangenen Buchungen entfielen auf Anmietungen mit weniger als 30 Tagen Vorlauf. Weitere 36 Prozent reservierten zwischen 30 und 90 Tagen vor Reisebeginn. Zwölf Prozent buchten mehr als 90 Tage im Voraus, etwa für winterliche Roadtrips oder Reisen zu warmen Fernzielen.
„Die hohe Zahl kurzfristiger Buchungen zeigt, dass viele Reisende ihre Urlaubsentscheidung aktuell sehr spontan treffen“, sagt Sunny-Cars-Geschäftsführer Thorsten Lehmann. Gerade bei kurzfristigen Planungen empfehle das Unternehmen, den Mietwagen bereits zu Hause zu reservieren, um Leistungen und Konditionen vorab berücksichtigen zu können. „Ein Mietwagen am Urlaubsort ist und bleibt besonders attraktiv, weil er ein hohes Maß an Freiheit und Flexibilität ermöglicht“, so Lehmann.
Spanien bleibt stärkstes Ziel
Die meisten neuen Anmietungen verzeichnete Sunny Cars im August in Spanien. Dahinter folgten Italien, Griechenland, Portugal und die USA.
Spanien kam allein auf rund 34 Prozent aller im August eingegangenen Reservierungen. Auf dem spanischen Festland lagen die Buchungen rund 30 Prozent über dem August 2025. Die Balearen verbuchten ein Plus von rund 20 Prozent. Der Großteil der Buchungen betraf Anmietungen im August und September.
Noch stärker legte das italienische Festland zu. Dort gingen rund 38 Prozent mehr Buchungen ein als im August vergangenen Jahres. Auf den italienischen Inseln betrug das Plus rund 15 Prozent. Auch hier konzentrierte sich die Nachfrage vor allem auf August und September.
Griechenlands Festland legt zu, Inseln verlieren
In Griechenland entwickelte sich die Nachfrage unterschiedlich. Auf den Inseln gingen die Buchungen gegenüber August 2025 um rund vier Prozent zurück. Das griechische Festland legte dagegen um 16 Prozent zu.
Auf den portugiesischen Inseln stiegen die Buchungen um rund 25 Prozent. Neben kurzfristigen Anmietungen im August und September spielte dort bereits der Oktober eine größere Rolle.
Auch für die USA gingen weiterhin viele kurzfristige Reservierungen ein. Ein großer Teil der im August gebuchten Mietwagen sollte noch im August oder September 2026 übernommen werden.
Mix aus Sommer und Herbst
Deutschland belegte im Hochsommer Platz sieben der Zielgebiete. Kanada, Südafrika und Curaçao schafften es ebenfalls unter die zehn meistgebuchten Destinationen. Bei diesen Zielen zeigten sich bereits Buchungen für weiter entfernte Reisen und die kommenden Saisons.
„Die aktuellen Buchungen bestehen aus einer interessanten Mischung aus spontanen Sommerreisen und ersten Planungen für Herbst und Winter“, sagt Lehmann. Während die klassischen Mittelmeerziele stark blieben, gewannen individuelle Roadtrips im eigenen Land und auf der Fernstrecke an Bedeutung. „Diese Vielfalt zeigt, wie flexibel Reisende den Mietwagen für ganz unterschiedliche Urlaubsformen einsetzen“, so Lehmann.
Wochenpreis sinkt gegenüber Juli um rund 70 Euro
Nach dem höheren Preisniveau im Juli gingen die durchschnittlichen Mietwagenkosten im August zurück. Eine Woche kostete im Schnitt 392 Euro. Das waren 0,6 Prozent mehr als im August 2025, aber rund 70 Euro weniger als im Juli 2026.
Der durchschnittliche Tagespreis sank von knapp 55 Euro im Juli auf rund 49 Euro im August. Damit näherte er sich wieder dem Niveau der Vorjahre. Im August 2024 und 2025 hatte der Tagespreis jeweils bei rund 47 Euro gelegen.
Die durchschnittliche Mietdauer blieb mit rund acht Tagen nahezu unverändert.

