Mietwagenmarkt in Zahlen04.08.26, 15:25 Uhr
Sunny Cars zieht Juli-Bilanz – Last-Minute bleibt der Trend
Immer mehr Urlauber buchen ihren Mietwagen erst kurz vor der Abreise. Sunny Cars verzeichnete im Juli mehr Buchungen als im Vorjahr. Gleichzeitig blieben die Preise leicht erhöht – ein Vorteil für Kunden, die früh reserviert hatten. Besonders kräftig zog die Nachfrage in den USA an.

Mehr Buchungen, mehr Last Minute und stabile Preise: Sunny Cars zieht für den Juli eine positive Bilanz. Foto: iStock/champpixs
Viele Urlauber haben im Juli ihren Mietwagen erst kurz vor Reisebeginn gebucht. Das zeigt eine Auswertung des Brokers Sunny Cars. Demnach lag die Zahl der Buchungen bei den Münchnern über dem Niveau des Vorjahresmonats. Gleichzeitig blieben die Mietwagenpreise nach dem Anstieg im Juni auf einem leicht höheren Niveau als 2025.
Fast jede zweite Buchung erfolgt kurzfristig
46 Prozent aller Buchungen entfielen im Juli auf Reisen mit weniger als 30 Tagen Vorlaufzeit. Das entspricht exakt dem Wert aus dem Juni. Weitere 41 Prozent der Kunden reservierten ihren Mietwagen zwischen 30 und 90 Tagen vor der Abreise. Nur noch 13 Prozent buchten mehr als 90 Tage im Voraus.
„Im Sommer gehen bei uns traditionell weniger langfristige Buchungen mit über 90 Tagen Vorlaufzeit ein“, sagt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars. „Dennoch sehen wir hier einen klaren Trend – im Juli buchten nur 13 Prozent Long-term.“ Das weiche deutlich von den vergangenen Jahren ab, als sich die drei Buchungszeiträume jeweils etwa zu einem Drittel verteilt hätten.
Mittelmeer bleibt gefragt
Spanien, Italien, Griechenland und Portugal führten auch im Juli die Rangliste der beliebtesten Mietwagenziele an. Auf Platz fünf folgen die USA als stärkstes Fernreiseziel.
Besonders deutlich legte die Nachfrage in den Vereinigten Staaten zu. Im Vergleich zum Juli 2025 stieg sie um knapp 25 Prozent. Noch stärker wuchs die Nachfrage nach Mietwagen in Großbritannien und Kanada mit einem Plus von 30 beziehungsweise 44 Prozent. Beide Länder belegen damit die Plätze sechs und sieben der beliebtesten Zielgebiete.
Preise leicht über Vorjahr
Nach Angaben von Sunny Cars setzte sich die seit Mai beobachtete Preisentwicklung fort. Eine durchschnittliche Mietwagenbuchung umfasste im Juli rund achteinhalb Tage und hatte einen Warenkorbwert von 466 Euro. Im Vorjahresmonat waren es 461 Euro.
„Die Preise bewegen sich zwar nur leicht über dem Vorjahresniveau, dennoch sehen wir, dass die Gesamtpreise seit Jahresbeginn konstant zunehmen“, sagt Lehmann. „Aktuell sind die Preise rund fünf Prozent teurer als zum Jahresbeginn – Frühbuchende haben damit deutlich gespart.“
Fast jede zweite Buchung erfolgt kurzfristig
46 Prozent aller Buchungen entfielen im Juli auf Reisen mit weniger als 30 Tagen Vorlaufzeit. Das entspricht exakt dem Wert aus dem Juni. Weitere 41 Prozent der Kunden reservierten ihren Mietwagen zwischen 30 und 90 Tagen vor der Abreise. Nur noch 13 Prozent buchten mehr als 90 Tage im Voraus.
„Im Sommer gehen bei uns traditionell weniger langfristige Buchungen mit über 90 Tagen Vorlaufzeit ein“, sagt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars. „Dennoch sehen wir hier einen klaren Trend – im Juli buchten nur 13 Prozent Long-term.“ Das weiche deutlich von den vergangenen Jahren ab, als sich die drei Buchungszeiträume jeweils etwa zu einem Drittel verteilt hätten.
Mittelmeer bleibt gefragt
Spanien, Italien, Griechenland und Portugal führten auch im Juli die Rangliste der beliebtesten Mietwagenziele an. Auf Platz fünf folgen die USA als stärkstes Fernreiseziel.
Besonders deutlich legte die Nachfrage in den Vereinigten Staaten zu. Im Vergleich zum Juli 2025 stieg sie um knapp 25 Prozent. Noch stärker wuchs die Nachfrage nach Mietwagen in Großbritannien und Kanada mit einem Plus von 30 beziehungsweise 44 Prozent. Beide Länder belegen damit die Plätze sechs und sieben der beliebtesten Zielgebiete.
Preise leicht über Vorjahr
Nach Angaben von Sunny Cars setzte sich die seit Mai beobachtete Preisentwicklung fort. Eine durchschnittliche Mietwagenbuchung umfasste im Juli rund achteinhalb Tage und hatte einen Warenkorbwert von 466 Euro. Im Vorjahresmonat waren es 461 Euro.
„Die Preise bewegen sich zwar nur leicht über dem Vorjahresniveau, dennoch sehen wir, dass die Gesamtpreise seit Jahresbeginn konstant zunehmen“, sagt Lehmann. „Aktuell sind die Preise rund fünf Prozent teurer als zum Jahresbeginn – Frühbuchende haben damit deutlich gespart.“

