Abschaffung gefordert25.06.26, 12:39 Uhr
TUI geht die DRSF-Entlastung nicht weit genug
Die geplante Senkung der DRSF-Beiträge reicht TUI nicht aus. Deutschlands größter Reisekonzern fordert die vollständige Abschaffung der Abgabe sowie eine neue Anlagestrategie für das Fondsvermögen. Damit könnten sowohl Urlauber als auch die Reisebranche deutlich stärker entlastet werden.

Für TUI-Chef Sebastian Ebel reicht die geplante Senkung der DRSF-Beiträge nicht aus. Foto: TUI
TUI begrüßt die geplante Senkung der Beiträge zum Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF), sieht darin jedoch nur einen Zwischenschritt. Der Reisekonzern fordert weitere Entlastungen bis hin zu einer vollständigen Abschaffung der Beiträge sowie eine Reform der Anlagestrategie des Fonds.
TUI drängt auf vollständige Entlastung
Aus Sicht von Deutschlands größtem Reisekonzern dürfen Pauschalreisen nicht durch hohe staatliche Auflagen und Gebühren zusätzlich verteuert werden. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass Verbraucher auf Anbieter ausweichen, die keinen vergleichbaren Insolvenzschutz bieten. Die deutschen Reiseveranstalter gewährleisteten dagegen ein hohes Maß an Kundenschutz.
Vor dem Hintergrund des inzwischen aufgebauten Fondsvermögens von über einer Milliarde Euro bewertet TUI die geplante Beitragssenkung als richtigen Schritt. Angesichts der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Europa seien jedoch weitere Entlastungen für Familien, Urlauber und die Reisebranche erforderlich.
Eine vollständige Abschaffung der DRSF-Beiträge, so die Überzeugung, sei möglich, ohne den Schutz der Reisenden zu beeinträchtigen.
Kritik am DRV
Kritisch äußert sich TUI über die Gesellschafter des Deutschen Reisesicherungsfonds, insbesondere den Deutschen Reiseverband (DRV) mit dem Hauptanteil. Aus Sicht des Konzerns ist es diesen nicht gelungen, die Interessen der Urlauber ausreichend zu vertreten und die Bedeutung der Pauschalreise sowie der deutschen Reiseveranstalter stärker zu vermitteln.
Fondsvermögen soll stärker für sich arbeiten
Darüber hinaus spricht sich TUI für eine professionelle Anlagestrategie des Fondsvermögens aus: Durch eine stärkere Verzinsung der inzwischen rund eine Milliarde Euro schweren Rücklagen könnte das Vermögen schneller wachsen als allein durch die Beiträge der Reisenden. Das würde zusätzlichen Spielraum für Entlastungen schaffen.
Über dieses Thema habe TUI bereits Gespräche mit DRSF-Geschäftsführer Gent, Vertretern des DRSF, dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie dem Tourismuskoordinator der Bundesregierung geführt. Die vorgeschlagene Anlagestrategie sollte nach Auffassung des Unternehmens zeitnah umgesetzt werden.
TUI drängt auf vollständige Entlastung
Aus Sicht von Deutschlands größtem Reisekonzern dürfen Pauschalreisen nicht durch hohe staatliche Auflagen und Gebühren zusätzlich verteuert werden. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass Verbraucher auf Anbieter ausweichen, die keinen vergleichbaren Insolvenzschutz bieten. Die deutschen Reiseveranstalter gewährleisteten dagegen ein hohes Maß an Kundenschutz.
Vor dem Hintergrund des inzwischen aufgebauten Fondsvermögens von über einer Milliarde Euro bewertet TUI die geplante Beitragssenkung als richtigen Schritt. Angesichts der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Europa seien jedoch weitere Entlastungen für Familien, Urlauber und die Reisebranche erforderlich.
Eine vollständige Abschaffung der DRSF-Beiträge, so die Überzeugung, sei möglich, ohne den Schutz der Reisenden zu beeinträchtigen.
Kritik am DRV
Kritisch äußert sich TUI über die Gesellschafter des Deutschen Reisesicherungsfonds, insbesondere den Deutschen Reiseverband (DRV) mit dem Hauptanteil. Aus Sicht des Konzerns ist es diesen nicht gelungen, die Interessen der Urlauber ausreichend zu vertreten und die Bedeutung der Pauschalreise sowie der deutschen Reiseveranstalter stärker zu vermitteln.
Fondsvermögen soll stärker für sich arbeiten
Darüber hinaus spricht sich TUI für eine professionelle Anlagestrategie des Fondsvermögens aus: Durch eine stärkere Verzinsung der inzwischen rund eine Milliarde Euro schweren Rücklagen könnte das Vermögen schneller wachsen als allein durch die Beiträge der Reisenden. Das würde zusätzlichen Spielraum für Entlastungen schaffen.
Über dieses Thema habe TUI bereits Gespräche mit DRSF-Geschäftsführer Gent, Vertretern des DRSF, dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie dem Tourismuskoordinator der Bundesregierung geführt. Die vorgeschlagene Anlagestrategie sollte nach Auffassung des Unternehmens zeitnah umgesetzt werden.

