Mietwagenmarkt23.06.26, 10:47 Uhr
Sunny Cars meldet Preisaufschläge in beliebten Zielen
Die Mietwagenpreise ziehen in vielen Ferienregionen an. Vor allem Sizilien, Rom und Madeira verzeichnen deutliche Aufschläge. Gleichzeitig sorgt eine neue Obergrenze auf Ibiza für knappe Kapazitäten und die höchsten Wochenpreise im Vergleich.

Von Mallorca bis Miami: In vielen beliebten Ferienregionen steigen die Mietwagenpreise zum Sommer 2026. Foto: iStock/champpixs
Wer in den Sommerferien 2026 einen Mietwagen bucht, muss in vielen beliebten Urlaubszielen mehr bezahlen als im Vorjahr. Besonders deutlich fallen die Preissteigerungen in Italien, auf Madeira und in Teilen der USA aus. Das zeigt eine Auswertung von Sunny Cars für eine einwöchige Anmietung eines Kleinwagens Anfang August.
„Viele Reisende zieht es in den Sommermonaten noch stärker ins nähere europäische Ausland. Fernreisen haben in diesem Jahr leicht abgenommen, von 26 Prozent im Vorjahr auf 24 Prozent in diesem Sommer“, sagt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer des Münchner Brokers. „Einen Grund zur Sorge vor Flottenengpässen sollten Reisende jedoch nicht haben, das Angebot bleibt der Nachfrage in dieser Saison gerecht. Gerade in beliebten Zielen empfehlen wir nach wie vor eine frühzeitige Buchung, um das Wunschfahrzeug zu erhalten.“
Spanien bleibt gefragt
Spanien zählt erneut zu den beliebtesten Mietwagenzielen. Auf Mallorca kostet ein Kleinwagen für eine Woche Anfang August durchschnittlich 341 Euro. Im Vorjahr waren es noch 297 Euro. In Barcelona sind die Preise dagegen von 301 auf 279 Euro gesunken.
Auch auf Gran Canaria zahlen Urlauber weniger als 2025. Dort liegt der Wochenpreis aktuell bei 185 Euro gegenüber 196 Euro im Vorjahr. Damit gehört die Kanareninsel zu den günstigsten Zielen im Vergleich.
Portugal mit höheren Preisen
In Portugal sind die Mietwagenpreise vielerorts gestiegen. In Lissabon kostet ein Kleinwagen für eine Woche 388 Euro, in Porto 393 Euro. Auf Madeira fällt der Anstieg besonders deutlich aus: Dort stieg der Durchschnittspreis von 424 auf 518 Euro.
Kanada überholt die USA
Kanada gewinnt als Fernreiseziel an Bedeutung und verdrängt die USA laut Sunny Cars auf Platz 1 der beliebtesten Fernreiseziele mit Mietwagen. In Vancouver kostet ein Kleinwagen für eine Woche 496 Euro. Der gleiche Preis wird auch für Anmietungen in Montreal genannt.
USA mit regionalen Unterschieden
Die Mietwagenpreise in den USA entwickeln sich unterschiedlich. In Los Angeles stieg der Wochenpreis nur leicht von 415 auf 421 Euro.
Deutlich stärker fiel der Anstieg in Miami aus. Dort zahlen Reisende aktuell 390 Euro statt 244 Euro im Vorjahr. Trotz dieser Entwicklung liegen die Preise in den USA weiterhin unter vielen europäischen Ferienregionen.
Griechenland bleibt teuer
Griechenland gehört auch 2026 zu den kostenintensiveren Mietwagenzielen. In Athen kostet ein Kleinwagen für eine Woche 435 Euro, auf Kreta 461 Euro.
Besonders hoch bleibt das Preisniveau auf Mykonos. Dort liegt der Wochenpreis mit 502 Euro praktisch auf dem Niveau des Vorjahres (501 Euro) und gehört weiterhin zu den höchsten Werten im Vergleich.
Italien mit den stärksten Preissteigerungen
In Italien zeigen sich die größten Preisbewegungen. Auf Sizilien stieg der Wochenpreis von 371 auf 527 Euro. Auch in Rom verteuerten sich Mietwagen deutlich von 335 auf 447 Euro.
Sardinien entwickelt sich dagegen gegenläufig. Nachdem die Insel im Vorjahr mit 588 Euro das teuerste Ziel im Vergleich war, liegt der Durchschnittspreis nun bei 484 Euro.
Irland, Marokko und Montenegro gewinnen an Bedeutung
Zu den aufstrebenden Mietwagenzielen zählen laut Sunny Cars in diesem Sommer Irland, Marokko und Montenegro. Zwar liegen die Buchungszahlen dort noch unter denen der klassischen Ferienregionen, die Nachfrage wächst jedoch deutlich.
Ibiza mit begrenztem Angebot
Wer einen Mietwagen auf Ibiza benötigt, sollte frühzeitig buchen. Eine neue gesetzliche Obergrenze für Mietwagen auf der Baleareninsel hat den Flottenbestand laut Sunny Cars um rund 40 Prozent reduziert.
Die Folgen zeigen sich bei den Preisen: Für einen Kleinwagen werden derzeit knapp 650 Euro pro Woche fällig.
„Viele Reisende zieht es in den Sommermonaten noch stärker ins nähere europäische Ausland. Fernreisen haben in diesem Jahr leicht abgenommen, von 26 Prozent im Vorjahr auf 24 Prozent in diesem Sommer“, sagt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer des Münchner Brokers. „Einen Grund zur Sorge vor Flottenengpässen sollten Reisende jedoch nicht haben, das Angebot bleibt der Nachfrage in dieser Saison gerecht. Gerade in beliebten Zielen empfehlen wir nach wie vor eine frühzeitige Buchung, um das Wunschfahrzeug zu erhalten.“
Spanien bleibt gefragt
Spanien zählt erneut zu den beliebtesten Mietwagenzielen. Auf Mallorca kostet ein Kleinwagen für eine Woche Anfang August durchschnittlich 341 Euro. Im Vorjahr waren es noch 297 Euro. In Barcelona sind die Preise dagegen von 301 auf 279 Euro gesunken.
Auch auf Gran Canaria zahlen Urlauber weniger als 2025. Dort liegt der Wochenpreis aktuell bei 185 Euro gegenüber 196 Euro im Vorjahr. Damit gehört die Kanareninsel zu den günstigsten Zielen im Vergleich.
Portugal mit höheren Preisen
In Portugal sind die Mietwagenpreise vielerorts gestiegen. In Lissabon kostet ein Kleinwagen für eine Woche 388 Euro, in Porto 393 Euro. Auf Madeira fällt der Anstieg besonders deutlich aus: Dort stieg der Durchschnittspreis von 424 auf 518 Euro.
Kanada überholt die USA
Kanada gewinnt als Fernreiseziel an Bedeutung und verdrängt die USA laut Sunny Cars auf Platz 1 der beliebtesten Fernreiseziele mit Mietwagen. In Vancouver kostet ein Kleinwagen für eine Woche 496 Euro. Der gleiche Preis wird auch für Anmietungen in Montreal genannt.
USA mit regionalen Unterschieden
Die Mietwagenpreise in den USA entwickeln sich unterschiedlich. In Los Angeles stieg der Wochenpreis nur leicht von 415 auf 421 Euro.
Deutlich stärker fiel der Anstieg in Miami aus. Dort zahlen Reisende aktuell 390 Euro statt 244 Euro im Vorjahr. Trotz dieser Entwicklung liegen die Preise in den USA weiterhin unter vielen europäischen Ferienregionen.
Griechenland bleibt teuer
Griechenland gehört auch 2026 zu den kostenintensiveren Mietwagenzielen. In Athen kostet ein Kleinwagen für eine Woche 435 Euro, auf Kreta 461 Euro.
Besonders hoch bleibt das Preisniveau auf Mykonos. Dort liegt der Wochenpreis mit 502 Euro praktisch auf dem Niveau des Vorjahres (501 Euro) und gehört weiterhin zu den höchsten Werten im Vergleich.
Italien mit den stärksten Preissteigerungen
In Italien zeigen sich die größten Preisbewegungen. Auf Sizilien stieg der Wochenpreis von 371 auf 527 Euro. Auch in Rom verteuerten sich Mietwagen deutlich von 335 auf 447 Euro.
Sardinien entwickelt sich dagegen gegenläufig. Nachdem die Insel im Vorjahr mit 588 Euro das teuerste Ziel im Vergleich war, liegt der Durchschnittspreis nun bei 484 Euro.
Irland, Marokko und Montenegro gewinnen an Bedeutung
Zu den aufstrebenden Mietwagenzielen zählen laut Sunny Cars in diesem Sommer Irland, Marokko und Montenegro. Zwar liegen die Buchungszahlen dort noch unter denen der klassischen Ferienregionen, die Nachfrage wächst jedoch deutlich.
Ibiza mit begrenztem Angebot
Wer einen Mietwagen auf Ibiza benötigt, sollte frühzeitig buchen. Eine neue gesetzliche Obergrenze für Mietwagen auf der Baleareninsel hat den Flottenbestand laut Sunny Cars um rund 40 Prozent reduziert.
Die Folgen zeigen sich bei den Preisen: Für einen Kleinwagen werden derzeit knapp 650 Euro pro Woche fällig.

