04.06.26, 13:00 Uhr
Wenn das Kind plötzlich krank wird: Warum Familien beim Reiseschutz genauer hinschauen sollten
Fieber kurz vor dem Abflug, ein Unfall im Urlaub oder ein medizinischer Notfall im Ausland: Familien sind auf Reisen besonders anfällig für unvorhergesehene Ereignisse. Reiseschutz-Spezialist LTA warnt vor den finanziellen Folgen fehlender Absicherung – und sieht vor allem bei Reiserücktritt und Reiseabbruch häufige Versicherungslücken.

Erkrankungen von Kindern gehören zu den häufigsten Gründen für kurzfristige Reiseabsagen. Experten empfehlen Familien daher, Reiserücktritts-, Reiseabbruch- und Auslandskrankenversicherung gemeinsam zu betrachten. Foto: Adobe Stock
Der Familienurlaub ist gebucht, die Vorfreude groß – und dann wird kurz vor der Abreise das Kind krank. Gerade Familien kennen solche Situationen. Nach Einschätzung des Reiseschutz-Anbieters LTA werden die finanziellen Risiken abgesagter oder vorzeitig beendeter Reisen jedoch häufig unterschätzt.
„Gerade bei Familien genügt oft schon eine kleine Erkrankung, um eine Reise unmöglich zu machen“, sagt Geschäftsführer Dr. Michael Dorka. Viele Eltern gingen davon aus, über bestehende Versicherungen oder Kreditkarten ausreichend abgesichert zu sein. Im Ernstfall zeige sich jedoch häufig, dass wichtige Leistungen fehlten.
Stornokosten können schnell vierstellig werden
Besonders häufig treten Probleme bereits vor Reisebeginn auf. Erkrankungen von Kindern, Verletzungen eines Elternteils oder der kurzfristige Ausfall einer Betreuungsperson können dazu führen, dass eine Reise nicht angetreten werden kann.
Ohne entsprechende Reiserücktrittsversicherung bleiben Familien in solchen Fällen oft auf den Stornokosten sitzen. Vor allem bei Fernreisen, Kreuzfahrten oder höherpreisigen Familienurlauben können die finanziellen Verluste schnell mehrere tausend Euro erreichen.
Auslandskrankenversicherung allein reicht oft nicht aus
Während der Reise stehen häufig gesundheitliche Risiken im Mittelpunkt. Deshalb verfügen viele Familien zumindest über eine Auslandskrankenversicherung. Nach Ansicht von LTA greift dieser Schutz allerdings zu kurz, wenn andere Risiken unberücksichtigt bleiben.
Kommt es während des Urlaubs zu einer Erkrankung oder einem Unfall, kann eine Reiseabbruchversicherung zusätzliche Rückreisekosten übernehmen und nicht genutzte Reiseleistungen erstatten. Gleichzeitig deckt eine Auslandskrankenversicherung Leistungen ab, die von gesetzlichen Krankenkassen im Ausland oftmals nur eingeschränkt übernommen werden. Dazu gehört häufig auch ein medizinisch sinnvoller Rücktransport nach Deutschland.
„Viele Familien konzentrieren sich ausschließlich auf die Auslandskrankenversicherung“, erklärt Dorka. „Dabei entstehen hohe finanzielle Schäden oft schon vor Reisebeginn durch kurzfristige Stornierungen.“
Jahrespolicen gewinnen an Bedeutung
Für Familien, die mehrmals im Jahr verreisen, sieht LTA Vorteile in Jahrespolicen. Diese gelten in der Regel für beliebig viele Reisen innerhalb eines Versicherungsjahres und können günstiger sein als einzelne Policen für jede Reise.
Wichtig sei dabei, auf ausreichende Versicherungssummen, möglichst geringe Selbstbehalte, weltweite Gültigkeit und die Mitversicherung aller Familienmitglieder zu achten. Zudem sollten Reisende die Abschlussfristen beachten. Viele Reiserücktrittsversicherungen müssen spätestens 30 Tage vor Reisebeginn abgeschlossen werden.
Beratungsansatz für Reisebüros
Für Reisebüros bleibt das Thema Reiseschutz ein wichtiger Bestandteil der Kundenberatung. Gerade Familien reagieren sensibel auf unerwartete Zusatzkosten und schätzen transparente Informationen über mögliche Risiken und Absicherungsmöglichkeiten.
Die zunehmende Zahl hochwertiger Familienreisen sowie steigende Reisepreise erhöhen gleichzeitig die Bedeutung einer umfassenden Absicherung. Damit wird Reiseschutz nicht nur zum Zusatzprodukt, sondern zunehmend zu einem festen Bestandteil der Reiseplanung.
„Gerade bei Familien genügt oft schon eine kleine Erkrankung, um eine Reise unmöglich zu machen“, sagt Geschäftsführer Dr. Michael Dorka. Viele Eltern gingen davon aus, über bestehende Versicherungen oder Kreditkarten ausreichend abgesichert zu sein. Im Ernstfall zeige sich jedoch häufig, dass wichtige Leistungen fehlten.
Stornokosten können schnell vierstellig werden
Besonders häufig treten Probleme bereits vor Reisebeginn auf. Erkrankungen von Kindern, Verletzungen eines Elternteils oder der kurzfristige Ausfall einer Betreuungsperson können dazu führen, dass eine Reise nicht angetreten werden kann.
Ohne entsprechende Reiserücktrittsversicherung bleiben Familien in solchen Fällen oft auf den Stornokosten sitzen. Vor allem bei Fernreisen, Kreuzfahrten oder höherpreisigen Familienurlauben können die finanziellen Verluste schnell mehrere tausend Euro erreichen.
Auslandskrankenversicherung allein reicht oft nicht aus
Während der Reise stehen häufig gesundheitliche Risiken im Mittelpunkt. Deshalb verfügen viele Familien zumindest über eine Auslandskrankenversicherung. Nach Ansicht von LTA greift dieser Schutz allerdings zu kurz, wenn andere Risiken unberücksichtigt bleiben.
Kommt es während des Urlaubs zu einer Erkrankung oder einem Unfall, kann eine Reiseabbruchversicherung zusätzliche Rückreisekosten übernehmen und nicht genutzte Reiseleistungen erstatten. Gleichzeitig deckt eine Auslandskrankenversicherung Leistungen ab, die von gesetzlichen Krankenkassen im Ausland oftmals nur eingeschränkt übernommen werden. Dazu gehört häufig auch ein medizinisch sinnvoller Rücktransport nach Deutschland.
„Viele Familien konzentrieren sich ausschließlich auf die Auslandskrankenversicherung“, erklärt Dorka. „Dabei entstehen hohe finanzielle Schäden oft schon vor Reisebeginn durch kurzfristige Stornierungen.“
Jahrespolicen gewinnen an Bedeutung
Für Familien, die mehrmals im Jahr verreisen, sieht LTA Vorteile in Jahrespolicen. Diese gelten in der Regel für beliebig viele Reisen innerhalb eines Versicherungsjahres und können günstiger sein als einzelne Policen für jede Reise.
Wichtig sei dabei, auf ausreichende Versicherungssummen, möglichst geringe Selbstbehalte, weltweite Gültigkeit und die Mitversicherung aller Familienmitglieder zu achten. Zudem sollten Reisende die Abschlussfristen beachten. Viele Reiserücktrittsversicherungen müssen spätestens 30 Tage vor Reisebeginn abgeschlossen werden.
Beratungsansatz für Reisebüros
Für Reisebüros bleibt das Thema Reiseschutz ein wichtiger Bestandteil der Kundenberatung. Gerade Familien reagieren sensibel auf unerwartete Zusatzkosten und schätzen transparente Informationen über mögliche Risiken und Absicherungsmöglichkeiten.
Die zunehmende Zahl hochwertiger Familienreisen sowie steigende Reisepreise erhöhen gleichzeitig die Bedeutung einer umfassenden Absicherung. Damit wird Reiseschutz nicht nur zum Zusatzprodukt, sondern zunehmend zu einem festen Bestandteil der Reiseplanung.

