Geschäftsklima in der Touristik
Ifo sieht deutlichen Dämpfer für Reisebüros und Veranstalter
Die Stimmung in der Reisebranche kippt: Der Ifo-Indikator fällt im März stark ins Minus. Reisebüros und Veranstalter sehen ihre Lage deutlich schlechter und erwarten eine schwächere Entwicklung. Der Nahostkonflikt und die daraus resultierenden Welleneffekte belasten das Geschäft.

Das Geschäftsklima in der Touristik ist im März deutlich eingebrochen. Foto: iStock/MicroStockHub
Das Geschäftsklima bei Reisebüros und Reiseveranstaltern ist im März stark eingebrochen. Der Branchenindikator des Münchner Ifo Instituts fällt auf minus 41,7 Punkte, nach minus 14,8 Punkten im Februar. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage deutlich schlechter als im Vormonat. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate sinken spürbar.
„Die geopolitische Situation führt zu hoher Verunsicherung bei Reisenden und Reiseunternehmen, besonders für Reisen über die Golfstaaten im Nahen Osten“, sagt Ifo-Branchenexperte Patrick Höppner.
Konflikt belastet wichtige Flugdrehscheiben
Seit der Eskalation des Konflikts Ende Februar bestehen Reisewarnungen für zentrale Transitländer und damit essenzielle Drehkreuze in der Golfregion. 2025 hatten rund 2,7 Millionen Passagiere von deutschen Hauptverkehrsflughäfen ein erstes Streckenziel in Katar oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das entspricht knapp sechs Prozent aller Fluggäste mit einem Ziel außerhalb der Europäischen Union.
Wichtige Urlaubsländer betroffen
Mit der Türkei und Ägypten liegen zwei bedeutende Reiseländer in unmittelbarer Nähe zur Konfliktregion. 2025 sind über 20 Prozent der Flugpassagiere aus Deutschland mit Zielen außerhalb der EU in die Türkei gereist. Für Ägypten lag der Anteil bei fast fünf Prozent.
Die Monate Januar und Februar gelten traditionell als besonders stark für Urlaubsbuchungen. „Viele Reisebüros und Reiseveranstalter mussten für bereits gebuchte Reisen in oder über Länder im Nahen Osten Umbuchungen oder Stornierungen vornehmen“, sagt Höppner.
Schwächere Nachfrage trifft auf steigende Preise
Im März rechnet ein wachsender Anteil der vom Ifo befragten Unternehmen mit steigenden Preisen für Reisedienstleistungen. Gründe sind unter anderem höhere Treibstoffkosten, die die Flüge verteuern können. „Ein Anstieg der Inflationsrate dürfte die Reisebudgets vieler Urlauberinnen und Urlauber im weiteren Jahresverlauf belasten“, sagt Höppner voraus.
„Die geopolitische Situation führt zu hoher Verunsicherung bei Reisenden und Reiseunternehmen, besonders für Reisen über die Golfstaaten im Nahen Osten“, sagt Ifo-Branchenexperte Patrick Höppner.
Konflikt belastet wichtige Flugdrehscheiben
Seit der Eskalation des Konflikts Ende Februar bestehen Reisewarnungen für zentrale Transitländer und damit essenzielle Drehkreuze in der Golfregion. 2025 hatten rund 2,7 Millionen Passagiere von deutschen Hauptverkehrsflughäfen ein erstes Streckenziel in Katar oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das entspricht knapp sechs Prozent aller Fluggäste mit einem Ziel außerhalb der Europäischen Union.
Wichtige Urlaubsländer betroffen
Mit der Türkei und Ägypten liegen zwei bedeutende Reiseländer in unmittelbarer Nähe zur Konfliktregion. 2025 sind über 20 Prozent der Flugpassagiere aus Deutschland mit Zielen außerhalb der EU in die Türkei gereist. Für Ägypten lag der Anteil bei fast fünf Prozent.
Die Monate Januar und Februar gelten traditionell als besonders stark für Urlaubsbuchungen. „Viele Reisebüros und Reiseveranstalter mussten für bereits gebuchte Reisen in oder über Länder im Nahen Osten Umbuchungen oder Stornierungen vornehmen“, sagt Höppner.
Schwächere Nachfrage trifft auf steigende Preise
Im März rechnet ein wachsender Anteil der vom Ifo befragten Unternehmen mit steigenden Preisen für Reisedienstleistungen. Gründe sind unter anderem höhere Treibstoffkosten, die die Flüge verteuern können. „Ein Anstieg der Inflationsrate dürfte die Reisebudgets vieler Urlauberinnen und Urlauber im weiteren Jahresverlauf belasten“, sagt Höppner voraus.


