Nahost-Effekte
Lufthansa passt Angebot an veränderte Nachfrage an
Die Lufthansa Group plant für den Sommer 2026 rund 1.600 zusätzliche Flüge. Hintergrund sind veränderte Nachfrage und verschobene Kapazitäten im Zuge der Nahostkrise. Besonders Europa-Verbindungen und Strecken nach Indien werden ausgebaut.

Verschobene Nachfrage und geopolitische Entwicklungen führen zu Anpassungen im Streckennetz der Lufthansa Group. Foto: iStock/Alvin Man
Die Lufthansa Group plant für den Sommer 2026 rund 1.600 zusätzliche Flüge ab ihren Drehkreuzen. Damit reagiert der Kranich-Konzern auf eine „kurzfristig veränderte Nachfrage“. Hintergrund sind Verschiebungen sowohl kapazitätsseitig als auch mit Blick auf die Nachfrage der Urlaubsgäste im Kontext der Krise in Nahost.
Mehr Verbindungen nach Indien
Im Interkontinentalverkehr baut Lufthansa das Angebot nach Indien aus. Ab Frankfurt sind zwei zusätzliche wöchentliche Flüge nach Chennai sowie je zwei weitere Verbindungen nach Delhi und eine nach Hyderabad vorgesehen. Ab München kommt eine zusätzliche wöchentliche Verbindung nach Bangalore hinzu.
Auch Swiss erweitert ihr Angebot und ergänzt den Flugplan um sieben zusätzliche Flüge pro Woche nach Delhi.
Ausbau des Europaprogramms
Zwischen April und Oktober 2026 plant Lufthansa rund 540 zusätzliche Flüge ab Frankfurt und München innerhalb Europas. Der Fokus liegt auf klassischen Urlaubszielen in Südeuropa sowie auf ausgewählten Destinationen im Norden. Besonders die Verbindungen zur Iberischen Halbinsel, nach Griechenland und Italien werden ausgebaut.
Auch die Konzern-Airlines stocken ihr Angebot auf: Austrian Airlines plant rund 700 zusätzliche Flüge ab Wien, Swiss mehr als 100 ab Zürich und Brussels Airlines rund 170 ab Brüssel.
Kapazitäten werden verlagert
Die zusätzlichen Flüge werden möglich, weil Kapazitäten im Nahostverkehr angepasst werden. Frei werdende Ressourcen setzt die Gruppe nun verstärkt auf anderen Strecken ein. Steigende Treibstoffkosten treiben die Ticketpreise nach oben, was zusätzlich die Nachfrage beeinflusst. Trotz allem, versichert der Konzern, bleibe die Lust auf Urlaub derzeit „unverändert hoch“.
Parallel entwickeln die Fluglinien der Gruppe verschiedene Szenarien, um flexibel reagieren zu können. Dazu zählen unter anderem die Streichung unrentabler Strecken oder die vorzeitige Ausflottung älterer Flugzeuge.
Mehr Verbindungen nach Indien
Im Interkontinentalverkehr baut Lufthansa das Angebot nach Indien aus. Ab Frankfurt sind zwei zusätzliche wöchentliche Flüge nach Chennai sowie je zwei weitere Verbindungen nach Delhi und eine nach Hyderabad vorgesehen. Ab München kommt eine zusätzliche wöchentliche Verbindung nach Bangalore hinzu.
Auch Swiss erweitert ihr Angebot und ergänzt den Flugplan um sieben zusätzliche Flüge pro Woche nach Delhi.
Ausbau des Europaprogramms
Zwischen April und Oktober 2026 plant Lufthansa rund 540 zusätzliche Flüge ab Frankfurt und München innerhalb Europas. Der Fokus liegt auf klassischen Urlaubszielen in Südeuropa sowie auf ausgewählten Destinationen im Norden. Besonders die Verbindungen zur Iberischen Halbinsel, nach Griechenland und Italien werden ausgebaut.
Auch die Konzern-Airlines stocken ihr Angebot auf: Austrian Airlines plant rund 700 zusätzliche Flüge ab Wien, Swiss mehr als 100 ab Zürich und Brussels Airlines rund 170 ab Brüssel.
Kapazitäten werden verlagert
Die zusätzlichen Flüge werden möglich, weil Kapazitäten im Nahostverkehr angepasst werden. Frei werdende Ressourcen setzt die Gruppe nun verstärkt auf anderen Strecken ein. Steigende Treibstoffkosten treiben die Ticketpreise nach oben, was zusätzlich die Nachfrage beeinflusst. Trotz allem, versichert der Konzern, bleibe die Lust auf Urlaub derzeit „unverändert hoch“.
Parallel entwickeln die Fluglinien der Gruppe verschiedene Szenarien, um flexibel reagieren zu können. Dazu zählen unter anderem die Streichung unrentabler Strecken oder die vorzeitige Ausflottung älterer Flugzeuge.


