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Joint Venture mit Omran
10.03.26, 12:13 Uhr

TUI legt Pläne für neue Ferienregion in Oman vorerst auf Eis

TUI und die staatliche omanische Omran Group setzen ihr geplantes Tourismusprojekt in der Region Dhofar vorerst aus. Der vereinbarte Zeitplan bis Ende März 2026 kann nicht eingehalten werden. Geplant war ein Joint Venture mit fünf Hotels unter Marken wie Robinson, TUI Blue und Riu.

Das gemeinsame Tourismusprojekt von TUI und Omran im Süden Omans wird zunächst gestoppt. Foto: iStock/LorenzoT81
Die geplante Partnerschaft zwischen Europas größtem Reisekonzern TUI und der staatlichen omanischen Omran Group zur touristischen Entwicklung der Region Dhofar in Oman wird vorerst ausgesetzt. Wie beide Partner mitteilen, „kann der vereinbarte Projektzeitplan bis zum 31. März 2026 nicht mehr eingehalten werden“.

Nähere Hintergründe nannten die Unternehmen nicht. Die Entscheidung fällt jedoch in eine Phase geopolitischer Eskalationen im Nahen Osten, die aktuell und im Ausmaß unabsehbar die touristische Nachfrage in Teilen der Region massiv beeinflussen.

Geplantes Joint Venture

TUI und Omran hatten am 18. September 2025 eine verbindliche Vereinbarung über den Aufbau eines Joint Ventures unterzeichnet. Ziel war es, in der südlichen Region Dhofar ein neues Destinations-Cluster aufzubauen und den Oman stärker als Sun & Beach-Ziel für europäische Gäste zu positionieren.

Vorgesehen war der Bau und Betrieb von fünf Hotels unter den TUI-Marken Robinson, TUI Blue, Riu, Jaz und The Mora.

Nun wird die Umsetzung des Vorhabens bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Davon betroffen sind sowohl der geplante Bau und Betrieb der Hotels als auch die vorgesehene Aktien-Beteiligung von Omran an der TUI Group in Höhe von 1,4 Prozent.

TUI und Omran betonen jedoch, ihren Austausch fortsetzen zu wollen und weiterhin im engen Dialog zu stehen.