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Iran-Krieg
08.03.26, 14:36 Uhr

TUI holt mehr als 550 Nahost-Urlauber mit Sonderflügen zurück

Über 550 Urlauber hat TUI mit drei Sonderflügen nach Deutschland ausgeflogen. Die Passagiere kamen unter anderem von den Malediven und aus den Emiraten. Weitere Rückholflüge sind geplant. Verfügbare Plätze stellt der Konzern auch anderen Reiseveranstaltern sowie der Regierung zur Verfügung.

TUI-Chef Sebastian Ebel koordiniert gemeinsam mit Airlines und Behörden die Rückholung von Urlaubern aus der Region. Foto: TUI
Europas größter Reisekonzern TUI hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehr als 550 Pauschalreisegäste mit drei Sonderflügen nach Deutschland zurückgebracht. Die Maschinen landeten in Frankfurt und Hannover.

Den längsten Rückflug legten rund 300 Urlauber von den Malediven zurück. Sie wurden direkt nach Deutschland ausgeflogen, nachdem Umsteigeverbindungen am Golf ausgefallen waren.

Weitere etwa 250 Gäste flogen mit zwei Maschinen der TUI Airline vom Flughafen Al-Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Hannover. Die beiden Boeing 737 legten zuvor einen technischen Zwischenstopp in Heraklion auf Kreta ein. An Bord der Maschinen befanden sich neben deutschen Urlaubern auch Reisende aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Polen sowie aus dem Vereinigten Königreich, Schweden und Finnland.

TUI-Chef Ebel zu der Organisation

Damit habe man „einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht, um zusätzliche Flugverbindungen für unsere Pauschalreisegäste zu organisieren und ihre Rückreise nach Deutschland sowie in andere europäische Heimatmärkte sicherzustellen“, kommentiert TUI-Chef Sebastian Ebel. „Unserem Airline-Team ist dabei eine besondere Leistung gelungen: Von einem kleineren Abflughafen Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus konnten wir mit unseren Mittelstreckenflugzeugen eine Verbindung über Heraklion nach Hannover realisieren“, so Ebel

Zugleich dankt der CEO den beteiligten Teams der Fluggesellschaft: „Mein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen aus allen fünf Landesfluggesellschaften, die gemeinsam für TUI Airline die notwendigen Sicherheitschecks durchgeführt und anschließend in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden die Flugplanung ermöglicht haben.“

Weitere Rückholflüge geplant

Die Sicherheit von Gästen und Crews habe weiterhin oberste Priorität, erklärte Ebel. Zugleich dankte er Reisenden für ihre Geduld während der Rückreise. Um weitere Rückreisen zu organisieren, setze TUI eigene Flugzeuge ein, arbeite mit Partner-Airlines zusammen und chartere bei Bedarf zusätzliche Maschinen. In den kommenden Tagen seien weitere Flüge der TUI Airline geplant.

Verfügbare Sitzplätze stelle der Konzern auch anderen Reiseveranstaltern sowie Regierungen zur Unterstützung von Rückholaktionen zur Verfügung.

Rückreise der Kreuzfahrtgäste läuft

Bereits am Dienstag hatte TUI erste Gäste mit Emirates nach Deutschland zurückgebracht. TUI Cruises charterte zudem weitere Emirates-Flüge, um Passagiere der Mein Schiff 4 nach Hause zu fliegen.

Die Rückreise der Gäste der „Mein Schiff 5“, die in Doha festliegt, soll am Sonntag beginnen.

Dank an Reisebüros und Kundenservice

Ebel hatte sich bereits am Vortag bei Mitarbeitenden in Reisebüros, Call-Centern und im Kundenservice bedankt. Sie seien derzeit für viele Kunden die ersten Ansprechpartner und leisteten in der aktuellen Situation wichtige Unterstützung. Auch den Crews dankte er für ihre Einsätze auf den TUI-Flügen.