Dialog mit VUSR17.12.25, 13:14 Uhr
Amadeus reagiert auf Branchendruck – Nur-Hotel-Modul bleibt vorerst
Nach massiver Kritik und als Ergebnis aus Gesprächen mit dem VUSR rudert der Technikanbieter zurück. Bis auf Weiteres bleibt die Nur-Hotel-Suche in Bistro verfügbar. Ein offener Austausch mit der Branche soll nun folgen.

Die Abschaltung der Nur-Hotel-Funktion im Bistro Portal hatte zu Unmut am Counter geführt. Foto: iStock/M_a_y_a
Amadeus setzt die geplante Abschaltung des Nur-Hotel-Moduls im Bistro Portal bis auf Weiteres aus. Eine von Reiseverkäufern initiierte Petition hatte den Druck auf den IT-Anbieter erhöht, genauso wie das Einschreiten des Verbands unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR).
Insgesamt hatten sich der Petition binnen weniger Tage über 4.000 Befürworter angeschlossen.
Kritik aus der Praxis
In Gesprächen zwischen VUSR und Amadeus ging es um die Auswirkungen des neuen Moduls „Hotels & Mehr“ auf die Arbeit in den Reisebüros. VUSR-Schatzmeister André Röckmann erklärt: „Unsere Vertreterinnen und Vertreter haben sehr klar geschildert, wo das neue Modul aktuell noch nicht den Anforderungen des Arbeitsalltags entspricht. Für Reisebüros ist Effizienz am Counter ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor.“
Teilnehmende des Gesprächs
Für Amadeus hatten laut VUSR Amadeus-Chef Oliver Rengelshausen, Produktmanagerin Ljiljana Budalic und Nina Bendlin aus dem Hospitality-Vertrieb teilgenommen. Den VUSR vertraten unter anderem dessen Vorsitzende Marija Linnhoff, Schatzmeister André Röckmann, Rechnungsprüferin Imke Wessel sowie die Reisebüroinhaber Mike Löw, Andreas Radek und Claudia Sterr.
Parallelbetrieb als Übergangslösung
Der VUSR bewertet den angekündigten Parallelbetrieb beider Module als ersten Schritt. Marija Linnhoff betont: „Eine nachhaltige Lösung muss sich an den realen Abläufen in den Reisebüros orientieren. Technische Weiterentwicklungen dürfen nicht zulasten von Beratungsqualität und Wirtschaftlichkeit gehen.“
Offener Austausch angekündigt
Der Verband kündigt an, den weiteren Prozess eng zu begleiten und Rückmeldungen aus dem stationären Vertrieb einzubringen.
„Der Dialog war von gegenseitigem Respekt und Offenheit geprägt. Das ist eine wichtige Grundlage, um gemeinsam tragfähige Lösungen für den stationären Vertrieb zu entwickeln“, so Linnhoff in einem Statement auf der Facebook-Seite des Verbands.
Insgesamt hatten sich der Petition binnen weniger Tage über 4.000 Befürworter angeschlossen.
Kritik aus der Praxis
In Gesprächen zwischen VUSR und Amadeus ging es um die Auswirkungen des neuen Moduls „Hotels & Mehr“ auf die Arbeit in den Reisebüros. VUSR-Schatzmeister André Röckmann erklärt: „Unsere Vertreterinnen und Vertreter haben sehr klar geschildert, wo das neue Modul aktuell noch nicht den Anforderungen des Arbeitsalltags entspricht. Für Reisebüros ist Effizienz am Counter ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor.“
Teilnehmende des Gesprächs
Für Amadeus hatten laut VUSR Amadeus-Chef Oliver Rengelshausen, Produktmanagerin Ljiljana Budalic und Nina Bendlin aus dem Hospitality-Vertrieb teilgenommen. Den VUSR vertraten unter anderem dessen Vorsitzende Marija Linnhoff, Schatzmeister André Röckmann, Rechnungsprüferin Imke Wessel sowie die Reisebüroinhaber Mike Löw, Andreas Radek und Claudia Sterr.
Parallelbetrieb als Übergangslösung
Der VUSR bewertet den angekündigten Parallelbetrieb beider Module als ersten Schritt. Marija Linnhoff betont: „Eine nachhaltige Lösung muss sich an den realen Abläufen in den Reisebüros orientieren. Technische Weiterentwicklungen dürfen nicht zulasten von Beratungsqualität und Wirtschaftlichkeit gehen.“
Offener Austausch angekündigt
Der Verband kündigt an, den weiteren Prozess eng zu begleiten und Rückmeldungen aus dem stationären Vertrieb einzubringen.
„Der Dialog war von gegenseitigem Respekt und Offenheit geprägt. Das ist eine wichtige Grundlage, um gemeinsam tragfähige Lösungen für den stationären Vertrieb zu entwickeln“, so Linnhoff in einem Statement auf der Facebook-Seite des Verbands.

