DRV-Bilanz06.03.23, 10:06 Uhr
Urlaubsausgaben haben sich verdoppelt
Nach zwei Corona-Jahren mit dramatischen Umsatzeinbrüchen für die Reisewirtschaft ging es 2022 wieder aufwärts.

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Nach zwei Corona-Jahren mit dramatischen Umsatzeinbrüchen für die Reisewirtschaft ging es bei Buchungen und Umsätzen 2022 wieder aufwärts. Außerdem zieht es die Reisenden wieder verstärkt ins Ausland. Während der Pandemie stieg der Anteil der Reisen innerhalb Deutschlands, 2022 hat der Anteil der Auslandsreisen wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Die Ausgaben für Reisen (vorab gebuchte Leistungen) haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 58,6 Milliarden Euro verdoppelt. Sie liegen zum Vor-Corona-Wert von 69 Milliarden Euro noch 15,7 Prozent im Minus.
Diese Bilanz des Touristikjahrs 2021/22 zieht der DRV zur Eröffnung der ITB Berlin. Grundlage sind Auswertungen der GfK. Erfasst werden hierbei Urlaubs- und Privatreisen ab mindestens einer Übernachtung, die vor Reiseantritt gebucht wurden. „Das ist eine überaus positive Entwicklung, trotz des bereits ein Jahr andauernden Kriegs in der Ukraine und hoher Inflation“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig.
Reisende buchten im vergangenen Jahr Pauschalreisen im Wert von 25,9 Milliarden Euro. Das ist gegenüber 2021 eine Steigerung um 148 Prozent. Damit nähert sich der Wert der Pauschal- und Bausteinreisen der Veranstalter wieder den Vor-Corona-Ständen an. Der Anteil der von Veranstaltern organisierten Reisen an den Gesamtreiseausgaben erhöhte sich von zuletzt 36 Prozent im Jahr 2021 wieder auf nunmehr 44 Prozent. Vor der Pandemie wurden über 50 Prozent der Privat- und Urlaubsreisen als von Veranstaltern organsierte Reisen gebucht.
Eindrucksvolle Erholung bei den Kreuzfahrten
„Während der Corona-Jahre sind viele Urlauber individuell auf eigene Faust gereist, vornehmlich innerhalb Deutschlands und in die nähere Umgebung. Diese Reisen werden üblicherweise ohne Reisebüros und Reiseveranstalter organisiert“, so Fiebig. Im vergangenen Jahr habe sich das Blatt gewendet. Auslands- und Fernreisen sowie Kreuzfahrten seien wieder gefragt gewesen. „Gleichzeitig sind Aspekte wie Sicherheit und Flexibilität für die Reisenden wichtiger geworden. Hier punkten die von Veranstaltern organisierten Reisen als sicherste Reiseform und die Beratung der Profis in den Reisebüros.“
Am eindrucksvollsten zeigte sich die Erholung bei den Kreuzfahrten. Im vergangenen Touristikjahr stiegen die Ausgaben bei Hochsee- und Flussreisen gegenüber 2021 zusammengerechnet um 258 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Der Hochseekreuzfahrtenmarkt erzielte dabei nach GfK-Angaben einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro (plus 277 Prozent gegenüber Vorjahr) und die Flusskreuzfahrt von 685,3 Millionen Euro (plus 184 Prozent). Allerdings liegen die Umsätze des vergangenen Jahres noch rund ein Drittel unter den Vor-Pandemie-Ständen. Bei der Anzahl der Reisen zeigte sich ebenfalls der Aufwärtstrend. So gab es im zurückliegenden Touristikjahr insgesamt 3,2 Millionen Kreuzfahrtreisen, 2019 waren es 3,7 Millionen.
Insgesamt gaben die Deutschen 2022 für ihre Urlaubsreisen 84 Milliarden Euro aus. Gegenüber dem Vorjahr mit 44 Milliarden Euro ist dies nicht ganz eine Verdopplung. Im Vor-Corona-Jahr 2019 lag die Gesamtsumme der Reiseausgaben bei fast 100 Milliarden Euro.
Diese Bilanz des Touristikjahrs 2021/22 zieht der DRV zur Eröffnung der ITB Berlin. Grundlage sind Auswertungen der GfK. Erfasst werden hierbei Urlaubs- und Privatreisen ab mindestens einer Übernachtung, die vor Reiseantritt gebucht wurden. „Das ist eine überaus positive Entwicklung, trotz des bereits ein Jahr andauernden Kriegs in der Ukraine und hoher Inflation“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig.
Reisende buchten im vergangenen Jahr Pauschalreisen im Wert von 25,9 Milliarden Euro. Das ist gegenüber 2021 eine Steigerung um 148 Prozent. Damit nähert sich der Wert der Pauschal- und Bausteinreisen der Veranstalter wieder den Vor-Corona-Ständen an. Der Anteil der von Veranstaltern organisierten Reisen an den Gesamtreiseausgaben erhöhte sich von zuletzt 36 Prozent im Jahr 2021 wieder auf nunmehr 44 Prozent. Vor der Pandemie wurden über 50 Prozent der Privat- und Urlaubsreisen als von Veranstaltern organsierte Reisen gebucht.
Eindrucksvolle Erholung bei den Kreuzfahrten
„Während der Corona-Jahre sind viele Urlauber individuell auf eigene Faust gereist, vornehmlich innerhalb Deutschlands und in die nähere Umgebung. Diese Reisen werden üblicherweise ohne Reisebüros und Reiseveranstalter organisiert“, so Fiebig. Im vergangenen Jahr habe sich das Blatt gewendet. Auslands- und Fernreisen sowie Kreuzfahrten seien wieder gefragt gewesen. „Gleichzeitig sind Aspekte wie Sicherheit und Flexibilität für die Reisenden wichtiger geworden. Hier punkten die von Veranstaltern organisierten Reisen als sicherste Reiseform und die Beratung der Profis in den Reisebüros.“
Am eindrucksvollsten zeigte sich die Erholung bei den Kreuzfahrten. Im vergangenen Touristikjahr stiegen die Ausgaben bei Hochsee- und Flussreisen gegenüber 2021 zusammengerechnet um 258 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Der Hochseekreuzfahrtenmarkt erzielte dabei nach GfK-Angaben einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro (plus 277 Prozent gegenüber Vorjahr) und die Flusskreuzfahrt von 685,3 Millionen Euro (plus 184 Prozent). Allerdings liegen die Umsätze des vergangenen Jahres noch rund ein Drittel unter den Vor-Pandemie-Ständen. Bei der Anzahl der Reisen zeigte sich ebenfalls der Aufwärtstrend. So gab es im zurückliegenden Touristikjahr insgesamt 3,2 Millionen Kreuzfahrtreisen, 2019 waren es 3,7 Millionen.
Insgesamt gaben die Deutschen 2022 für ihre Urlaubsreisen 84 Milliarden Euro aus. Gegenüber dem Vorjahr mit 44 Milliarden Euro ist dies nicht ganz eine Verdopplung. Im Vor-Corona-Jahr 2019 lag die Gesamtsumme der Reiseausgaben bei fast 100 Milliarden Euro.

