Lufthansa-Bilanz05.08.21, 16:00 Uhr
Weniger Verluste, dennoch durchwachsenes Jahr
Der Konzern befördert wieder mehr Passagiere und kommt beim Personalabbau voran. Dennoch bleibt im ersten Halbjahr ein Minus von zwei Milliarden Euro.

Foto: Lufthansa AG
Zwar bleibt Europas größte Airline-Gruppe wegen der anhaltenden Krise im zweiten Halbjahr in den roten Zahlen, wie der Konzern am Donnerstag berichtete. Aber der operative Verlust vor Zinsen und Steuern verbesserte sich dennoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 39 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.
Die Zahl der beförderten Fluggäste blieb mit gut zehn Millionen deutlich unter dem Vorjahreswert (minus 57 Prozent). Gleichzeitig aber verbesserte sich der Umsatz um 70 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.
Die Lufthansa-Gruppe mit den Premiummarken Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels leiden mit ihren Langstreckenverkehren weiter stark unter den Folgen der Pandemie. In Summe blieb deren bereinigtes Ergebnis mit minus 2,45 Milliarden Euro nahezu auf dem Vorjahreswert. Dagegen konnte der Billiganbieter Eurowings seinen operativen Verlust von 358 auf 252 Millionen Euro deutlich verbessern. Experten schätzen, dass dies die Folge der Situation innerhalb Europas zu verdanken ist. Im europäischen Kernmarkt von Eurowings sind viele Grenzen wieder offen, mit den entsprechenden Gesundheitsnachweisen ist Reisen möglich.
Die anderen Airlines – allen voran Lufthansa – hängen stark von der Langstrecke und vor allem vom Transatlantikverkehr ab. Hier gibt es weiterhin enorme Einschränkungen und die US-Regierung hat das Einreiseverbot für EU-Bürger verlängert und überlegt, künftig nur noch vollständig geimpfte Personen einreisen zu lassen.
Die Zahl der beförderten Fluggäste blieb mit gut zehn Millionen deutlich unter dem Vorjahreswert (minus 57 Prozent). Gleichzeitig aber verbesserte sich der Umsatz um 70 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.
Die Lufthansa-Gruppe mit den Premiummarken Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels leiden mit ihren Langstreckenverkehren weiter stark unter den Folgen der Pandemie. In Summe blieb deren bereinigtes Ergebnis mit minus 2,45 Milliarden Euro nahezu auf dem Vorjahreswert. Dagegen konnte der Billiganbieter Eurowings seinen operativen Verlust von 358 auf 252 Millionen Euro deutlich verbessern. Experten schätzen, dass dies die Folge der Situation innerhalb Europas zu verdanken ist. Im europäischen Kernmarkt von Eurowings sind viele Grenzen wieder offen, mit den entsprechenden Gesundheitsnachweisen ist Reisen möglich.
Die anderen Airlines – allen voran Lufthansa – hängen stark von der Langstrecke und vor allem vom Transatlantikverkehr ab. Hier gibt es weiterhin enorme Einschränkungen und die US-Regierung hat das Einreiseverbot für EU-Bürger verlängert und überlegt, künftig nur noch vollständig geimpfte Personen einreisen zu lassen.

