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Gefahr für Veranstalter
15.03.21, 13:25 Uhr

Experten warnen vor Aus für die Vorkasse

In der Debatte um die Abschaffung der Vorkasse in der Reisebranche bekommt der DRV Schützenhilfe von mehreren Reiserechtlern.

Foto: iStock
In der Debatte um die Abschaffung der Vorkasse in der Reisebranche bekommt der DRV Schützenhilfe von mehreren Reiserechtlern. Der Verband befürchtet, dass viele kleine und mittelständische Veranstalter den Betrieb ohne Vorkasse nicht fortsetzen könnten. „Das wäre das Ende der Vielfalt im Urlaubsmarkt“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. Unterstützt wird er von Reiserechts-Experten wie Hans-Josef Vogel von der Kanzlei Beiten Burkhardt, Ansgar Staudinger und Klaus Tonner. Vogel sieht zum Beispiel die Gefahr, dass das Ende der Vorkasse zu Mehrfachbuchungen bei verschiedenen Veranstaltern oder zu unterschiedlichen Zielen führen könnte und damit zu massiven wirtschaftlichen Schäden für die Veranstalter: „Die Anzahlungen dienen auch einer Sicherstellung der Ernsthaftigkeit des Reisewunsches.“ Losgetreten hat die Debatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Dieser gehe von der falschen Annahme aus, dass Veranstalter die Vorleistungen für ihre Partner über den Kapitalmarkt finanzieren könnten oder über unbegrenzte Liquidität verfügten, heißt es beim DRV. Fiebig: „Das ist praxisfremd.“