18.09.20, 08:00 Uhr
Initiative One Voice bastelt am „Fair Deal"
Gestern hat die Initiative One Voice am Frankfurter Flughafen die Vorstellungen der kleinen und
Gestern hat die Initiative One Voice am Frankfurter Flughafen die Vorstellungen der kleinen und mittelständischen Veranstalter und der Reisebüros für ihre künftige Zusammenarbeit präsentiert. In vielen Fragen herrscht Einigkeit. Zum Beispiel wünschen sich beide Seiten gemeinsame Standards für mehr Transparenz und optimierte Prozesse etwa bei der Buchbarkeit, den Reiseunterlagen und der Provision. Auch beim Thema Grundprovision gibt es keine größeren Konflikte. Denn viele Veranstalter zahlen bereits die vielfach geforderten zehn Prozent. Anders sieht es beim Zeitpunkt der Provisions-Zahlung aus. Während die Reisebüros die Provision möglichst früh haben wollen, stellt dies für die Veranstalter ein Problem dar. „Hundert Prozent direkt bei Buchung sind für uns als Mittelständler nicht abbildbar“, sagte zum Beispiel Sabine Jordan von Vtours. Ferien Touristik hingegen fährt zweigleisig. Der Veranstalter will die Provisionen für die Marke Coral Travel in Zukunft direkt nach der Buchung auszahlen. Die Provision für die Hauptmarke gibt es weiterhin nach Abreise. Bei der Veranstaltung wurden noch andere Themen wie Service-Entgelt, Kundendaten und Stornos diskutiert. Am Ende soll ein „Fair Deal“ stehen, mit dem sowohl die Veranstalter als auch die Reisebüros leben können.
Infos zur Initiative und eine Aufzeichnung der Veranstaltung auf www.onevoice.jetzt