Anzeige
21.09.20, 08:00 Uhr

FTI senkt Umsatzstufen und zahlt Provision früher

Die FTI Group bringt ein neues Provisionsmodell auf den Markt, bei dem die Umsatzstufen aufgrund der

Die FTI Group bringt ein neues Provisionsmodell auf den Markt, bei dem die Umsatzstufen aufgrund der Corona-Krise nach unten korrigiert wurden. Ab 1. November bekommen alle Reisebüros, die im laufenden Geschäftsjahr einen Mindestumsatz von 125.000 Euro statt wie bisher 150.000 Euro generieren oder sich zum Start Up-Programm anmelden, zehn Prozent Grundprovision ab der ersten Buchung. Agenturen mit geringerem Umsatz erhalten acht Prozent. Für Buchungen der FTI-eigenen Hotels und der Orascom Hotels gibt es ein Prozent zusätzlich, mindestens aber zehn Prozent. Auch bei der Provisionsauszahlung kommen die Münchner den Agenturen entgegen. Statt bei Abreise gibt es die Vergütung für Reisen ab 1. November bereits nach der Anzahlung des Kunden. „Wir freuen uns, diesen zentralen Punkt unserer Vertriebspartner für das Geschäftsjahr 2020/21 berücksichtigen und damit Unterstützung geben zu können“, sagt Vertriebschef Richard Reindl. Trotzdem habe jedes Reisebüro auch weiterhin die Möglichkeit, sich für die bisher bekannte Provisionszahlung bei Abreise zu entscheiden. Wie im letzten Jahr fließen die Umsätze aller Marken der FTI Group in vollem Umfang in die Berechnung zur Einstufung in der Grundprovision mit ein. Auch die Umsätze des FTI Ticketshop werden wieder für alle Reisebüros voll einbezogen. Darüber hinaus werden Windrose Finest Travel, Drive FTI sowie Cars & Camper bei der Auszahlung der Superprovision mit einberechnet. Unterjährig honoriert der Veranstalter Mietwagenbuchungen mit 15 Prozent, Produkte von Cars & Camper mit zwölf Prozent und Windrose-Reisen mit zehn Prozent. Stornos werden künftig für alle Reisebüros und über alle Marken hinweg mit zehn Prozent vergütet. Außerdem hat FTI das Start up-Programm deutlich vereinfacht. Agenturen unter einem Gruppen-Umsatz von 125.000 Euro starten sofort mit zehn Prozent Grundprovision und müssen im Vergleich zum Vorjahr keine kostenpflichtigen Maßnahmen mehr erfüllen. So werden auf Mailings und Deko-Elemente verzichtet. Neben der Teilnahme an fünf FTI Academy-Schulungen und drei Live-Webinaren ist nur noch die Anmeldung zu einem Informationskanal des Veranstalters notwendig. Die Beteiligung am Programm ist wieder unabhängig von der Teilnahme in den letzten Geschäftsjahren und somit uneingeschränkt möglich.