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31.08.20, 08:00 Uhr

Zu hohe Hürden für Überbrückungshilfen

Offenbar sind die bürokratischen Hürden für die Überbrückungshilfen der Bundesregierung zu

Offenbar sind die bürokratischen Hürden für die Überbrückungshilfen der Bundesregierung zu hoch. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, haben bisher nur 38.600 kleine und mittlere Unternehmen die Corona-Staatshilfe beantragt. Die Regierung war ursprünglich von rund 700.000 anspruchsberechtigten Firmen ausgegangen. Von den bereitgestellten 24,6 Milliarden Euro sind nach drei Monaten 248 Millionen Euro geflossen – ein Prozent. Die Augsburger Allgemeine beruft sich bei den Zahlen auf die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen. Nach Auffassung der Partei liegt die Ursache für die geringe Nachfrage im Antragsverfahren. Zum Beispiel kann die Hilfe nur über Steuerberater, Wirtschafts- oder Buchprüfer beantragt werden. Vergangene Woche hat die Koalition die Verlängerung der Überbrückungshilfen bis zum Jahresende beschlossen. Ursprünglich sollte das Programm Ende August auslaufen.