28.08.20, 08:00 Uhr
DRV kritisiert Aufruf zu Reiseverzicht
„Der Schlingerkurs der Bundesregierung bei Reisen ist schädlich. Er verunsichert Reisende und
„Der Schlingerkurs der Bundesregierung bei Reisen ist schädlich. Er verunsichert Reisende und schadet der Reisewirtschaft.“ So kritisiert Dirk Inger die jüngsten Corona-Entscheidungen der Bundesregierung. Vor allem der Aufruf, auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten, stößt dem Hauptgeschäftsführer des DRV schwer auf. Noch vor wenigen Tagen habe Gesundheitsminister Spahn bei der Einstufung Spaniens als Risikogebiet hervorgehoben, dass Reisen unter Beachtung der Hygienemaßnahmen möglich seien. Die Reisewirtschaft erwarte von der Politik verlässliche Entscheidungen, die sich auf wissenschaftlich belegte, objektive Fakten stützen. „Was wir nicht brauchen, sind gefühlsgeleitete Entscheidungen, die sich in kurzen Abständen wieder ändern.“ Zu den Fakten zählt der DRV, dass Rückkehrer aus klassischen Urlaubsländern nur in „äußerst geringem Ausmaß“ Corona-Infektionen mitbringen. Statt politisch sauber zu differenzieren, würden Urlauber, Geschäftsreisende und die ganze Reisewirtschaft pauschal zur Verantwortung gezogen.