Traveljob
Was macht eigentlich ein Kajak-Guide?
Er bereitet Kreuzfahrtpassagiere auf eine Tour vor.

Illustration: Maryam Özdil
Das Wort „Kajak“ stammt vom grönländischen Wort „Qajaq“ ab. Das Paddelboot hat seinen Ursprung in der Arktis und bezeichnet einen Bootstyp, der mittels Doppelpaddel angetrieben wird. Die Insassen eines Kajaks sitzen immer in Fahrtrichtung.
WIE WIRD MAN EIGENTLICH KAJAK-GUIDE?
Wer als Kajak-Guide an Bord eines Schiffes arbeiten möchte, muss mindestens eine Trainer-C-Lizenz des Deutschen Kanu Verbandes (DKV) vorweisen können. Das ist nur eine Einstiegsqualifikation: Für Kreuzfahrten müssen noch spezielle Überlebenstrainings und Outdoor-Fortbildungen absolviert werden.
Kajak-Trainer können bei den Landesverbänden des DKV anschließend B- und A-Lizenzen in den Disziplinen „Großgewässer/Küste“, „Touring“ oder „Wildwasser“ erwerben.
WAS PASSIERT, WENN EIN GAST KENTERT?
Rettungsweste und spezielle Anzüge halten über Wasser und trocken. Auch wenn man schnell auskühlt, ist das Rettungs-Zodiac in wenigen Sekunden da und bringt den Gast sicher an Bord.
WAS MÜSSEN KAJAK-GUIDES KÖNNEN?
Außer dass sie natürlich hervorragend paddeln können müssen, sollten sie großes Selbstvertrauen besitzen und im Umgang mit ihren Schülern (bzw. mit Expeditionsgästen) geduldig und freundlich sein.
DREI FRAGEN AN ... Sarah Keenan (26), die seit 2017 für GAdventures als Kajak-Guide in der Antarktis arbeitet.
Wann haben Sie mit dem Kajakfahren angefangen? Und wo?
Schon als kleines Kind. Ich bin auf den Gulf Islands in Kanada aufgewachsen. Die Inseln liegen inmitten der Straße von Georgia, einem Meeresarm des Pazifiks zwischen Vancouver Island und der Küste von British Columbia. Das Meer war sozusagen mein Spielplatz.
Was ist einzigartig am Kajakfahren in eisigen Gewässern?
Ich denke, man ist der Natur nirgendwo so nahe wie dort! Auch die Ruhe ist einmalig. Wenn man zwischen gigantischen Eisschollen und majestätischen Eisbergen durchs Meer paddelt, hört man nichts als den Sound der Antarktis selbst. Ein leises Plätschern, gepaart mit den Rufen der Robben, Pinguine und Wale.
Was bereitet Ihnen am meisten Freude an Ihrem Job?
Es macht mich glücklich, unseren Gästen die Schönheit der Antarktis näherzubringen. Ihre einzigartige Tierwelt und atemberaubenden Landschaften. Oft kann ich mich gar nicht entscheiden, in welche Richtung ich die Gäste führen soll. Es gibt unendlich viel zu entdecken!
WIE WIRD MAN EIGENTLICH KAJAK-GUIDE?
Wer als Kajak-Guide an Bord eines Schiffes arbeiten möchte, muss mindestens eine Trainer-C-Lizenz des Deutschen Kanu Verbandes (DKV) vorweisen können. Das ist nur eine Einstiegsqualifikation: Für Kreuzfahrten müssen noch spezielle Überlebenstrainings und Outdoor-Fortbildungen absolviert werden.
Kajak-Trainer können bei den Landesverbänden des DKV anschließend B- und A-Lizenzen in den Disziplinen „Großgewässer/Küste“, „Touring“ oder „Wildwasser“ erwerben.
WAS PASSIERT, WENN EIN GAST KENTERT?
Rettungsweste und spezielle Anzüge halten über Wasser und trocken. Auch wenn man schnell auskühlt, ist das Rettungs-Zodiac in wenigen Sekunden da und bringt den Gast sicher an Bord.
WAS MÜSSEN KAJAK-GUIDES KÖNNEN?
Außer dass sie natürlich hervorragend paddeln können müssen, sollten sie großes Selbstvertrauen besitzen und im Umgang mit ihren Schülern (bzw. mit Expeditionsgästen) geduldig und freundlich sein.
DREI FRAGEN AN ... Sarah Keenan (26), die seit 2017 für GAdventures als Kajak-Guide in der Antarktis arbeitet.
Wann haben Sie mit dem Kajakfahren angefangen? Und wo?
Schon als kleines Kind. Ich bin auf den Gulf Islands in Kanada aufgewachsen. Die Inseln liegen inmitten der Straße von Georgia, einem Meeresarm des Pazifiks zwischen Vancouver Island und der Küste von British Columbia. Das Meer war sozusagen mein Spielplatz.
Was ist einzigartig am Kajakfahren in eisigen Gewässern?
Ich denke, man ist der Natur nirgendwo so nahe wie dort! Auch die Ruhe ist einmalig. Wenn man zwischen gigantischen Eisschollen und majestätischen Eisbergen durchs Meer paddelt, hört man nichts als den Sound der Antarktis selbst. Ein leises Plätschern, gepaart mit den Rufen der Robben, Pinguine und Wale.
Was bereitet Ihnen am meisten Freude an Ihrem Job?
Es macht mich glücklich, unseren Gästen die Schönheit der Antarktis näherzubringen. Ihre einzigartige Tierwelt und atemberaubenden Landschaften. Oft kann ich mich gar nicht entscheiden, in welche Richtung ich die Gäste führen soll. Es gibt unendlich viel zu entdecken!

