05.05.20, 08:00 Uhr
QTA fordert sofortigen Schutzschirm
Die QTA fordert die sofortige Einrichtung eines Schutzschirmes für die Reisebranche. Ausreichend

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Die QTA fordert die sofortige Einrichtung eines Schutzschirmes für die Reisebranche. Ausreichend dimensionierte finanzielle Hilfspakete müssten in den nächsten Wochen eingerichtet werden. Darüber hinaus verlangt der Kooperationen-Verbund einen Zeitplan für die Öffnung von Urlaubszielen und -regionen nach Abschwächung der Pandemie und klar festgelegte Bedingungen. „Wir benötigen in der gesamten Tourismuswirtschaft ohne weiteren Zeitverlust Unterstützung, Klarheit und Perspektive", sagt QTA-Sprecher Thomas Bösl, der sich über die bisherige Tatenlosigkeit der Politik ärgert. „Mit lockeren Sprüchen über die Urlaubsmöglichkeiten im eigenen Land, gepaart mit einer inakzeptablen Verzögerungstaktik bei wichtigen Entscheidungen stürzt man eine der weltweit wichtigsten Branchen ins Chaos." Der Ausfall einer Sommersaison werde unabsehbare Folgen für ganz Europa bringen. Hohe Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Not seien nur einige der schwer abzuschätzenden Folgen. „Die Reiseindustrie wird von vielen Mandatsträgern offensichtlich nach wie vor als Spaßbranche abgetan, deren Wirtschaftskraft man nicht ernst nehmen muss. Nur so lässt sich der respektlose Umgang mit Reisebüros, Veranstaltern, Busunternehmern, Hoteliers und hunderttausenden Arbeitsplätzen erklären."

