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Immer mehr Absagen für ITB

Immer mehr Reiseunternehmen sagen wegen der Risiken durch das neue Coronavirus einzelne

Foto: Messe Berlin
Immer mehr Reiseunternehmen sagen wegen der Risiken durch das neue Coronavirus einzelne Veranstaltungen oder ihre komplette Teilnahme an der ITB ab. Bei der Münchner Airline-Repräsentanz Aiviareps findet das traditionelle ITB-Dinner dieses Jahr nicht statt. Die DER Touristik hat ihren Partnerabend ebenfalls abgesagt. Sunny Cars, Wikinger Reisen und Gebeco schicken keine Mitarbeiter nach Berlin. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Partner hat Priorität", betont Wikinger-Geschäftsführer Janek Kraus. Heute soll ein Krisenstab der Bundesregierung darüber entscheiden, ob die ITB überhaupt stattfinden kann. Für Tilo Krause-Dünow, Geschäftsführer von Canusa, ist das viel zu spät: „Ich finde es unglaublich von der Politik, so lange mit der ohnehin unumgänglichen Entscheidung zur ITB-Absage zu warten. Die Leute steigen weltweit in Flugzeuge, um hierher zu kommen, beziehungsweise wissen nicht, ob sie fliegen sollen. Das ist in meinen Augen eine Blamage, weil heute mit Sicherheit ohnehin der Druck so groß geworden ist und abgesagt werden muss.“