Reedereien verstärken Maßnahmen gegen Coronavirus
Mit verstärkten Vorsichtsmaßnahmen wollen Kreuzfahrt-Reedereien wie Aida, Costa und MSC einen

Mit verstärkten Vorsichtsmaßnahmen wollen Kreuzfahrt-Reedereien wie Aida, Costa und MSC einen möglichen Ausbruch des Coronavirus an Bord verhindern. Bei Aida und Costa dürfen Gäste, die in den letzten 14 Tagen vor Reisebeginn in China waren, ihre Kreuzfahrt nicht antreten. Aida Cruises ersetzt zudem bei der Reise der Aida Vita vom 2. bis 23. Februar den Anlauf in Hongkong durch Cai Lan in der Halong-Bucht in Vietnam. Gebuchte Gäste, die ursprünglich geplant hatten, in Hongkong ein- oder auszusteigen, wurden kontaktiert und über den neuen Wechselhafen informiert. Sie erhalten Unterstützung bei der Anpassung ihrer An- beziehungsweise Abreisearrangements. Bei MSC wird Passagieren, die in den letzten 30 Tagen aus Festlandchina abgereist sind oder das chinesische Festland besucht haben, der Zugang zum Schiff verweigert.
Auch MSC reagiert auf die angespannte Lage. Künftig müssen Gäste aller Nationalitäten vor der Einschiffung einen Fragebogen ausfüllen, um sicherzustellen, dass niemand das Schiff betritt, der in den letzten 30 Tagen aus Festlandchina abgereist ist oder das chinesische Festland besucht hat. Passagieren, die diese Kriterien nicht erfüllen, wird der Zugang zum Schiff verweigert. Bei allen Gästen und der Crew werden vor der Einschiffung bei jeder Kreuzfahrt weltweit Fiebermessungen durchgeführt. Personen mit Anzeichen oder Symptomen von Krankheiten wie Fieber, Schüttelfrost, Husten oder Atembeschwerden dürfen nicht an Bord. Gäste, die bereits an Bord sind und möglicherweise Fiebersymptome haben, werden in ihrer Kabine isoliert. Dasselbe gilt für nahestehende Personen. Das betrifft Passagiere, die in derselben Kabine untergebracht sind, Familienangehörige sowie alle Besatzungsmitglieder, die mit diesen Gästen möglicherweise in Kontakt gekommen sind.

