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04.10.18, 08:00 Uhr

Studiosus erreicht Rekordjahr

Studiosus wird in diesem Jahr neue Rekordzahlen in Bezug auf Umsatz und Gäste erreichen. Der

Foto: Studiosus
Studiosus wird in diesem Jahr neue Rekordzahlen in Bezug auf Umsatz und Gäste erreichen. Der Studienreisen-Spezialist aus München kann 105.000 Gäste begrüßen und erreicht einen Umsatz von 281 Millionen Euro, ein Plus von 2,1 Prozent. Dabei handelt es sich um Hochrechnungen, so Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch, da das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr abschließt, doch er sieht die Zahlen als sicher an. "Auch für 2019 gehen wir von einer positiven Entwicklung aus, die Trends werden sich im Wesentlichen fortsetzen." Positive Zahlen kann Kubsch in Europa besonders für Italien, das weiterhin das wichtigste Land für Studiosus bleibt, Frankreich und Griechenland vermelden. "Griechenland erholt sich weiter, es ist raus aus den Schlagzeilen. Es sind keine Rückgänge abzusehen." Im neuen Katalog für 2019 sind im Programm für Hellas sechs neue Reisen zu finden, insgesamt umfasst es jetzt 30 Reisen. Starke Rückgänge hat es in diesem Jahr in Portugal und Spanien, hier durch den Terroranschlag in Barcelona und die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien, aber auch in Irland und den nordeuropäischen Staaten gegeben. "Besonders in Island sind die Preise sehr stark angestiegen und in einigen Regionen ist auch Overtourism feststellbar", stellt Kubsch fest. Für Großbritannien erwartet er aber keine negativen Auswirkungen durch den Brexit, durch die Wechselkurse könnte es eher sogar Zuwächse geben. Zufrieden zeigt sich Kubsch auch mit der Entwicklung in den islamischen Ländern, die sich durchweg im Aufschwung befinden. Ein Trend, der sich nach seiner Einschätzung auch 2019 fortsetzen wird. Einzig der Iran hat unter den Auswirkungen der politischen Entwicklung zu leiden. Bei den Fernzielen stellt Kubsch ein Minus von rund 18 Prozent fest. "Das haben wir beim starken Südafrikanischen Rand in diesem Jahr erwartet. Auch für 2019 muss mit einem weiteren Preisanstieg gerechnet werden, daher wird es eine eher schwache Nachfrage geben." Weitere Verlierer in diesem Jahr sind Myanmar, der indische Subkontinent und Mittelamerika. "Der Kuba-Boom ist vorbei." Eine nachhaltige Erholung zeigen die Gästezahlen für Japan mit einem Plus von sechs Prozent, aber auch China und Indochina liegen im Plus, den größten Schwung nach oben hat der Kaukasus zu verzeichnen, hier lag die Gästezahl erstmals über 1.000. In den Katalogen für 2019 sind insgesamt 40 Neuheiten zu finden. Mehr Auswahl haben die Urlauber in Griechenland, Italien, Frankreich, Marokko, Ägypten und China. Im Katalog „City Lights“ sind Valencia und Nizza neue Destinationen, Istanbul ist wieder dabei. Insgesamt hat Studiosus im kommenden Jahr 1.000 Routen in insgesamt 123 Länder in die Kataloge aufgenommen. Neue Ziele sind unter anderem Malawi und Katar, nicht mehr zu finden sind die Dominikanische Republik und Jamaika. Ausgebaut haben die Produktverantwortlichen auch das Angebot bei der Marke Marco Polo. In den vier Katalogen sind 40 neue Reisen dabei, mehr Auswahl gibt es bei "Individuell reisen ohne Gruppe" in Sri Lanka, Georgien, China und Moskau.