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Geschäftsreisende sind produktiver

Nach eigener Einschätzung sind Mitarbeiter auf Reisen durchschnittlich fünf Prozent produktiver

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Nach eigener Einschätzung sind Mitarbeiter auf Reisen durchschnittlich fünf Prozent produktiver als an einem normalen Arbeitstag im Betrieb. Das ist ein Ergebnis der Studie „Chefsache Business Travel 2018“ des DRV. Knapp jeder fünfte Befragte gab sogar an, dass der Output unterwegs um mehr als 21 Prozent über dem läge, was im Büro geleistet worden wäre. Bei den 18- bis 34-Jährigen ist die Produktivität auf Geschäftsreisen nach eigener Einschätzung besonders hoch. Fast die Hälfte ist demnach in Hotel, Bahn und Flugzeug produktiver als am Arbeitsplatz. Auch 42 Prozent derjenigen, die mehr als dreimal pro Monat unterwegs sind, empfinden sich auf Reisen leistungsstärker als im Büro. Für die Produktivität ist neben guten Arbeitsbedingungen wie einem stabilen Internetzugang während der Reise (89 Prozent) und der technischen Ausstattung (86 Prozent) vor allem die Wahl des Verkehrsmittels entscheidend. 90 Prozent der Befragten gaben an, dass das Fortbewegungsmittel starken oder eher starken Einfluss auf die Arbeitsleistung hätte und daher nicht nur unter Kostengesichtspunkten ausgewählt werden solle. Für einen WLAN-Zugang im Flugzeug beispielsweise würden 41 Prozent der Befragten sogar extra zahlen. Um das Fliegen noch effizienter zu machen, würden 38 Prozent der Geschäftsreisenden auch für einen Quick-Check-in zahlen. Denn lange Wartezeiten zu vermeiden, erhöht für 42 Prozent der Befragten die Produktivität deutlich. Wenn das Warten, beispielsweise durch Umsteigen, unvermeidbar ist, wünschen sich 60 Prozent der Geschäftsreisenden einen standardmäßigen Lounge-Zugang, auch wenn sich dadurch der Gesamtpreis des Flugs erhöhen würde.