11.12.17, 08:00 Uhr
US-Behörden können Belege verlangen
Das Auswärtige Amt hat seinen Reisehinweis für Kuba ergänzt. Dabei geht es um Einreisen aus den

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Das Auswärtige Amt hat seinen Reisehinweis für Kuba ergänzt. Dabei geht es um Einreisen aus den beziehungsweise Weiterreisen in die USA. Demnach sind Kubareisende verpflichtet, über ihre Reise, ihre Aktivitäten und Ansprechpartner genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, diese fünf Jahre aufzubewahren und den US-Behörden auf Verlangen vorzulegen. Hintergrund ist, dass touristische Reisen direkt von den USA nach Kuba nach geltendem US-Recht untersagt sind. Dies gilt auch für Deutsche. Direkte Reisen sind nur unter einer von zwölf festgelegten Kategorien wie kulturelle und wirtschaftliche Aktivitäten oder private Besuche erlaubt. Die Behörden können die Belege anfordern, um die Einhaltung der Bestimmungen zu überprüfen. US-Fluggesellschaften wenden die Pflichten zum Nachweis des erlaubten Reisezwecks zum Teil auch bei Reisen von Kuba in die Staaten an. Zu beachten ist außerdem, dass die USA eine umfangreiche Liste von im Tourismus tätigen kubanischen Staatsfirmen - auch Hotels - veröffentlicht haben, mit denen aus den USA kommende Reisende keine Geschäfte machen dürfen. (KG)

