08.12.17, 08:00 Uhr
Insolvenzversicherung für Airlines gefordert
Die Forderung nach einer Insolvenzversicherung für Airlines ist auch auf der Jahrestagung des

Foto: Air Berlin
Die Forderung nach einer Insolvenzversicherung für Airlines ist auch auf der Jahrestagung des Deutschen Reiseverbandes (DRV) in Ras Al Khaimah laut geworden. Als Mitglieder der Säule A hatten der Deutsche Reisering zusammen mit Michael Walther von Albatros Reisen und Egon Dobat von Air Travel Service den Antrag gestellt, dass der DRV "unverzüglich und nachvollziehbar" die Forderung nach einer Insolvenzversicherung für Fluggesellschaften in die Öffentlichkeit trägt. Der Antrag scheiterte dann zwar in der Bereichsversammlung der mittelständischen Reisemittler, da das Thema gemeinsam mit anderen Punkten behandelt werden sollte. Doch soll der Inhalt des Antrags als Arbeitsauftrag an die verschiedenen Ausschüsse des Verbands gehen.
Zuvor hatte DRV-Präsident Norbert Fiebig bereits unterstrichen, dass eine Insolvenzversicherung für Airlines sinnvoll sei. Es müsse jedoch eine globale Lösung gefunden werden, betonte er. Anlass der Diskussion ist die Pleite von Air Berlin und die massiven Folgen für die Touristik.
Dass der Antrag letztendlich gescheitert ist, lag unter anderem daran, dass die Antragsteller sich wünschten, dass der DRV sich für eine Änderung bei der Zahlung von Flügen einsetzt. Maximal 30 Tage vor dem Flug sollten Airlines zur Kasse bitten dürfen. Die Bereichsversammlung war sich jedoch nicht sicher, ob solch eine Forderung mit dem Kartellrecht vereinbar ist. (PH)
