TDA-Marktanalyse29.09.26, 10:21 Uhr
Der Sommer bleibt stark, der Winter schwächelt
Der Sommersaison 2026 ist ein positiver Saisonabschluss praktisch nicht mehr zu nehmen. Das zeigt die aktuelle Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA). Nach wie vor nicht so rosig sind die Aussichten für die kommende Wintersaison.

Foto: iStock
Der Sommersaison 2026 ist ein positiver Saisonabschluss praktisch nicht mehr zu nehmen. Das zeigt die aktuelle Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA). Im Buchungsmonat August hat das Last-Minute-Geschäft weiter für Schub gesorgt. Für die noch laufende Sommersaison liegen die Veranstalterumsätze elf Prozent über dem Vorjahr. Am kumulierten Stand ändert das jedoch wenig. Mit einer Verbesserung im Null-Komma-Bereich bleibt es wie im Vormonat bei plus vier Prozent für die Sommersaison 2026.
Zum aktuellen Buchungsstand per Ende August sind 98 Prozent der letztjährigen Sommerumsätze bereits gebucht. Selbst wenn die Buchungseingänge im September und Oktober nur auf Vorjahresniveau liegen würden, bliebe es beim aktuellen Umsatzplus und zwei Prozent mehr gebuchten Reisenden.
Der Wintersaison fehlen die Frühbucher
Nach wie vor nicht so rosig sind die Aussichten für die kommende Wintersaison. Nach zwei Monaten mit positiver Entwicklung fallen die Buchungseingänge für Winterurlaube wieder unter das Vorjahresniveau. Kumuliert steht der neue Winter in Umsatz bei minus zwei, in gebuchten Reisenden bei minus sechs Prozent.

Der Grund: der anstehenden Wintersaison fehlen die Frühbucher. „Wir sehen bei Winterurlauben eine gewisse Buchungszurückhaltung im Markt. Vor allem klassische Zweiturlaube mit einer Aufenthaltsdauer von acht bis 14 Tagen zeigen eine rückläufige Entwicklung, bei Familien mehr noch als bei Paaren oder Alleinreisenden“, erklärt Roland Gassner, Director Business Development bei Travel Data + Analytics.
Fernreisen liegen deutlich unter Vorjahr
Zusätzlich belasten die rückläufigen Fernreisen die Saisonbilanz. Bis dato ist knapp jeder vierte Urlaubseuro in eine Langstreckenbuchung geflossen. Das Umsatzminus von zehn Prozent schlägt daher sichtlich zu Buche.
Urlaubsländer wie die Malediven, Thailand oder die Dominikanische Republik liegen bei den pauschal oder in Bausteinen organisierten Veranstalterreisen in Umsatz leicht über oder leicht unter ihren Vorjahresniveaus. Deutlich anders sieht es bei den Vereinigten Arabischen Emiraten (-52 Prozent) und den USA (-28 Prozent) aus. Für die USA ist es bereits der zweite Winter in Folge mit abflauender Nachfrage aus dem deutschen Markt.
Zum aktuellen Buchungsstand per Ende August sind 98 Prozent der letztjährigen Sommerumsätze bereits gebucht. Selbst wenn die Buchungseingänge im September und Oktober nur auf Vorjahresniveau liegen würden, bliebe es beim aktuellen Umsatzplus und zwei Prozent mehr gebuchten Reisenden.
Der Wintersaison fehlen die Frühbucher
Nach wie vor nicht so rosig sind die Aussichten für die kommende Wintersaison. Nach zwei Monaten mit positiver Entwicklung fallen die Buchungseingänge für Winterurlaube wieder unter das Vorjahresniveau. Kumuliert steht der neue Winter in Umsatz bei minus zwei, in gebuchten Reisenden bei minus sechs Prozent.

Der Grund: der anstehenden Wintersaison fehlen die Frühbucher. „Wir sehen bei Winterurlauben eine gewisse Buchungszurückhaltung im Markt. Vor allem klassische Zweiturlaube mit einer Aufenthaltsdauer von acht bis 14 Tagen zeigen eine rückläufige Entwicklung, bei Familien mehr noch als bei Paaren oder Alleinreisenden“, erklärt Roland Gassner, Director Business Development bei Travel Data + Analytics.
Fernreisen liegen deutlich unter Vorjahr
Zusätzlich belasten die rückläufigen Fernreisen die Saisonbilanz. Bis dato ist knapp jeder vierte Urlaubseuro in eine Langstreckenbuchung geflossen. Das Umsatzminus von zehn Prozent schlägt daher sichtlich zu Buche.
Urlaubsländer wie die Malediven, Thailand oder die Dominikanische Republik liegen bei den pauschal oder in Bausteinen organisierten Veranstalterreisen in Umsatz leicht über oder leicht unter ihren Vorjahresniveaus. Deutlich anders sieht es bei den Vereinigten Arabischen Emiraten (-52 Prozent) und den USA (-28 Prozent) aus. Für die USA ist es bereits der zweite Winter in Folge mit abflauender Nachfrage aus dem deutschen Markt.

