Tourismus-Update14.09.26, 19:31 Uhr
Kroatien knackt im August erstmals Fünf-Millionen-Marke
Mehr Gäste, mehr Übernachtungen und ein Rekord im August. Kroatien hat in den ersten acht Monaten 17,5 Millionen Ankünfte und 90,5 Millionen Übernachtungen verbucht. Deutschland bleibt mit 16,9 Millionen Übernachtungen mit Abstand der wichtigste ausländische Quellmarkt.

Rovinj gehört zu den übernachtungsstärksten Reisezielen Kroatiens – zugleich bleibt Istrien die wichtigste Urlaubsregion des Landes. Foto: iStock/margouillatphotos
Kroatien hat von Januar bis Ende August 17,5 Millionen touristische Ankünfte und 90,5 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Damit lagen sowohl die Gästezahl als auch die Zahl der Übernachtungen jeweils ein Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das zeigen die Daten des Systems E-Visitor, das Aufenthalte in gewerblichen und nicht gewerblichen Unterkünften sowie über E-Crew auch den nautischen Charterverkehr erfasst.
An der Adriaküste entfielen in den ersten acht Monaten 86,7 Millionen Übernachtungen. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Im kontinentalen Teil Kroatiens einschließlich Zagreb wurden 3,8 Millionen Übernachtungen gezählt, ein Plus von einem Prozent.
Erstmals mehr als fünf Millionen Gäste im August
Allein im August kamen mehr als fünf Millionen Gäste nach Kroatien. Damit wurde diese Marke erstmals in einem August überschritten. Die Zahl der Ankünfte lag zwei Prozent über dem Vorjahresmonat. Die 31,4 Millionen Übernachtungen entsprachen einem Plus von 0,5 Prozent.
Die meisten Übernachtungen im August entfielen auf Gäste aus Deutschland, Kroatien, Slowenien, Polen, Österreich, Italien, Ungarn und Tschechien sowie aus weiteren Märkten. Regional lagen Istrien, die Gespanschaft Split-Dalmatien und der Kvarner vorn. Die übernachtungsstärksten Reiseziele waren Rovinj, Vir, Poreč, Medulin, Umag und Dubrovnik.
„Der kroatische Tourismus ist wettbewerbsfähig, und das spiegelt sich in allen wichtigen Kennzahlen wider“, sagt Tourismus- und Sportminister Tonči Glavina. Die ersten acht Monate und die Sommersaison bewertet er als sehr stark. „Trotz zahlreicher Herausforderungen haben wir bei den wichtigsten Kennzahlen Wachstum erzielt.“
Glavina sieht darin zugleich eine Bestätigung für veränderte Reisegewohnheiten. „Besonders wichtig ist, dass wir diese Ergebnisse in einer Zeit erzielt haben, in der sich das Reiseverhalten verändert.“ Reisen würden kürzer, zugleich achteten Gäste stärker auf ihre Budgets. „Der Unterschied zwischen dem Wachstum bei den Ankünften und dem etwas moderateren Wachstum bei den Übernachtungen bestätigt genau diese Trends.“
Istrien führt bei den Übernachtungen
Über die ersten acht Monate hinweg verzeichnete Istrien mit 25,4 Millionen die meisten Übernachtungen. Es folgten Split-Dalmatien mit mehr als 17 Millionen und der Kvarner mit 15,2 Millionen Übernachtungen. Auf Destinationsebene lagen Rovinj, Dubrovnik, Poreč, Split, Umag und Medulin vorn.
Die Marktbedingungen seien im Jahresverlauf eng beobachtet und Maßnahmen entsprechend angepasst worden, erklärt Glavina. Auch die Branche habe ihren Beitrag geleistet. „Ich möchte daher der gesamten Branche für ihre Zusammenarbeit, ihr Engagement und ihre Bereitschaft danken, auf die Herausforderungen dieser Saison zu reagieren“, sagt der Minister. Das gelte besonders mit Blick auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit.
Deutschland bleibt wichtigster Auslandsmarkt
Deutschland war in den ersten acht Monaten der stärkste Quellmarkt. Deutsche Gäste kamen auf 16,9 Millionen Übernachtungen. Dahinter folgten Kroatien mit 11,7 Millionen, Slowenien mit 9,6 Millionen sowie Österreich und Polen mit jeweils 6,3 Millionen. Aus Tschechien wurden 4,5 Millionen Übernachtungen gezählt, aus Ungarn 3,7 Millionen, aus Italien 3,5 Millionen und aus dem Vereinigten Königreich 3,2 Millionen. Hinzu kamen weitere Märkte.
„Die Ergebnisse der ersten acht Monate bestätigen, dass das Interesse an Kroatien weiterhin sehr groß ist“, sagt Kristjan Staničić, Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus. Das Land habe sowohl auf die Herausforderungen des Marktes als auch auf Veränderungen im Reiseverhalten reagiert. „Reisende treffen ihre Entscheidungen heute deutlich bewusster.“
Zum Ergebnis hätten neben der Qualität des touristischen Angebots und dem Einsatz der Branche auch die kontinuierlichen Marketingaktivitäten beigetragen, erklärt Staničić. Kroatien sei in wichtigen Quellmärkten mit integrierten Digital- und Marketingkampagnen, verstärkten Social-Media-Aktivitäten und PR präsent gewesen. Hinzu kamen Kooperationen mit Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern und großen internationalen Plattformen.
Fokus auf Nebensaison und Winter
Für den weiteren Jahresverlauf richtet die Kroatische Zentrale für Tourismus den Blick auf die Neben- und Wintersaison. „Ein wichtiger Teil des Jahres liegt noch vor uns, und wir konzentrieren uns stark auf die Nebensaison und die Wintermonate“, sagt Staničić. Ziel sei es, die Entwicklung fortzusetzen. „Wir wollen diese positive Dynamik aufrechterhalten und zugleich weiter an der Qualität und Wettbewerbsfähigkeit des kroatischen Tourismus sowie an einer höheren touristischen Wertschöpfung arbeiten.“
An der Adriaküste entfielen in den ersten acht Monaten 86,7 Millionen Übernachtungen. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Im kontinentalen Teil Kroatiens einschließlich Zagreb wurden 3,8 Millionen Übernachtungen gezählt, ein Plus von einem Prozent.
Erstmals mehr als fünf Millionen Gäste im August
Allein im August kamen mehr als fünf Millionen Gäste nach Kroatien. Damit wurde diese Marke erstmals in einem August überschritten. Die Zahl der Ankünfte lag zwei Prozent über dem Vorjahresmonat. Die 31,4 Millionen Übernachtungen entsprachen einem Plus von 0,5 Prozent.
Die meisten Übernachtungen im August entfielen auf Gäste aus Deutschland, Kroatien, Slowenien, Polen, Österreich, Italien, Ungarn und Tschechien sowie aus weiteren Märkten. Regional lagen Istrien, die Gespanschaft Split-Dalmatien und der Kvarner vorn. Die übernachtungsstärksten Reiseziele waren Rovinj, Vir, Poreč, Medulin, Umag und Dubrovnik.
„Der kroatische Tourismus ist wettbewerbsfähig, und das spiegelt sich in allen wichtigen Kennzahlen wider“, sagt Tourismus- und Sportminister Tonči Glavina. Die ersten acht Monate und die Sommersaison bewertet er als sehr stark. „Trotz zahlreicher Herausforderungen haben wir bei den wichtigsten Kennzahlen Wachstum erzielt.“
Glavina sieht darin zugleich eine Bestätigung für veränderte Reisegewohnheiten. „Besonders wichtig ist, dass wir diese Ergebnisse in einer Zeit erzielt haben, in der sich das Reiseverhalten verändert.“ Reisen würden kürzer, zugleich achteten Gäste stärker auf ihre Budgets. „Der Unterschied zwischen dem Wachstum bei den Ankünften und dem etwas moderateren Wachstum bei den Übernachtungen bestätigt genau diese Trends.“
Istrien führt bei den Übernachtungen
Über die ersten acht Monate hinweg verzeichnete Istrien mit 25,4 Millionen die meisten Übernachtungen. Es folgten Split-Dalmatien mit mehr als 17 Millionen und der Kvarner mit 15,2 Millionen Übernachtungen. Auf Destinationsebene lagen Rovinj, Dubrovnik, Poreč, Split, Umag und Medulin vorn.
Die Marktbedingungen seien im Jahresverlauf eng beobachtet und Maßnahmen entsprechend angepasst worden, erklärt Glavina. Auch die Branche habe ihren Beitrag geleistet. „Ich möchte daher der gesamten Branche für ihre Zusammenarbeit, ihr Engagement und ihre Bereitschaft danken, auf die Herausforderungen dieser Saison zu reagieren“, sagt der Minister. Das gelte besonders mit Blick auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit.
Deutschland bleibt wichtigster Auslandsmarkt
Deutschland war in den ersten acht Monaten der stärkste Quellmarkt. Deutsche Gäste kamen auf 16,9 Millionen Übernachtungen. Dahinter folgten Kroatien mit 11,7 Millionen, Slowenien mit 9,6 Millionen sowie Österreich und Polen mit jeweils 6,3 Millionen. Aus Tschechien wurden 4,5 Millionen Übernachtungen gezählt, aus Ungarn 3,7 Millionen, aus Italien 3,5 Millionen und aus dem Vereinigten Königreich 3,2 Millionen. Hinzu kamen weitere Märkte.
„Die Ergebnisse der ersten acht Monate bestätigen, dass das Interesse an Kroatien weiterhin sehr groß ist“, sagt Kristjan Staničić, Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus. Das Land habe sowohl auf die Herausforderungen des Marktes als auch auf Veränderungen im Reiseverhalten reagiert. „Reisende treffen ihre Entscheidungen heute deutlich bewusster.“
Zum Ergebnis hätten neben der Qualität des touristischen Angebots und dem Einsatz der Branche auch die kontinuierlichen Marketingaktivitäten beigetragen, erklärt Staničić. Kroatien sei in wichtigen Quellmärkten mit integrierten Digital- und Marketingkampagnen, verstärkten Social-Media-Aktivitäten und PR präsent gewesen. Hinzu kamen Kooperationen mit Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern und großen internationalen Plattformen.
Fokus auf Nebensaison und Winter
Für den weiteren Jahresverlauf richtet die Kroatische Zentrale für Tourismus den Blick auf die Neben- und Wintersaison. „Ein wichtiger Teil des Jahres liegt noch vor uns, und wir konzentrieren uns stark auf die Nebensaison und die Wintermonate“, sagt Staničić. Ziel sei es, die Entwicklung fortzusetzen. „Wir wollen diese positive Dynamik aufrechterhalten und zugleich weiter an der Qualität und Wettbewerbsfähigkeit des kroatischen Tourismus sowie an einer höheren touristischen Wertschöpfung arbeiten.“

