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Neue Reiseziele
15.09.26, 10:58 Uhr

America Unlimited baut Karibik zum eigenen Standbein aus

Lange war die Karibik bei America Unlimited vor allem die Verlängerung einer USA-Reise. Jetzt verändert sich das Geschäft. Die Nachfrage nach Puerto Rico und den Kleinen Antillen steigt kräftig, Guadeloupe und Martinique kommen neu hinzu, Inselhüpfen gewinnt an Bedeutung.

America Unlimited wächst über sein klassisches Nordamerika-Geschäft hinaus. Die Karibik entwickelt sich vom Anhängsel einer USA-Reise zunehmend zum eigenständigen Reiseziel. Foto: iStock
Veranstalter America Unlimited entwickelt sein Profil über das klassische Nordamerika-Geschäft hinaus weiter. War die Karibik für den Spezialisten lange vor allem eine Add-on von USA-Reisen, wird sie zunehmend als eigenständiges Reiseziel interessant. America Unlimited baut deshalb das Angebot aus, nimmt Guadeloupe und Martinique neu ins Programm und erweitert die Möglichkeiten für Inselkombinationen.

Der Umsatz mit Karibikreisen liegt laut Veranstalterangaben derzeit 192 Prozent über Vorjahresniveau. Besonders stark steigt die Nachfrage nach Puerto Rico und den Kleinen Antillen.

Puerto Rico und Kleine Antillen legen zu

Die Zahl der Anfragen für Puerto Rico hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Für das Reisejahr 2027 zählt die Insel bereits zu den meistangefragten Karibikzielen des Veranstalters.

Bei den Kleinen Antillen haben die Anfragen um mehr als 50 Prozent zugenommen. Ihr Anteil an allen Karibikbuchungen bei America Unlimited stieg von rund 17 auf knapp 30 Prozent. Dabei interessieren sich Kunden verstärkt auch für Inseln, die bislang weniger im Fokus standen. Neu seien beispielsweise Anfragen nach St. Maarten und Martinique.

„Die Karibik war für viele unserer Kunden lange vor allem eine attraktive Verlängerung nach einer USA-Reise. Das verändert sich gerade deutlich“, sagt Timo Kohlenberg, CEO von America Unlimited. „Immer mehr Reisende entdecken die Inseln als eigenständige Reiseziele.“

Auch die Motive der Kunden verändern sich. Diese interessierten sich längst nicht nur für Strand und Badeurlaub – „Natur, Kultur und die sehr unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Inseln spielen eine immer größere Rolle“, so Kohlenberg.

Guadeloupe und Martinique neu im Programm

Auf die Entwicklung reagiert America Unlimited mit zusätzlichen Reisen. Guadeloupe und Martinique nimmt der Veranstalter neu ins Portfolio und verbindet beide Inseln in der Reise „12 Tage Französische Antillen entdecken“.

Neu ist außerdem die Kombination „14 Tage Toronto und Cayman Islands“. Bei „14 Tage Miami & St. Lucia – von der Metropole ins Inselparadies“ steht St. Lucia erstmals als eigenständiges Urlaubsziel im Mittelpunkt. Bislang führte America Unlimited die Insel lediglich im Rahmen einer Segelreise im Programm.

Zusätzlich hat der Veranstalter sein Hotelangebot in zahlreichen bereits angebotenen Karibikdestinationen erweitert.

Inselhopping wird stärker gefragt

Auch Reisen mit mehreren Karibikinseln gewinnen bei America Unlimited an Bedeutung. Gefragt sind unter anderem die Bahamas in Kombination mit den USA oder Turks & Caicos sowie Reisen auf die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao. Bei den Kleinen Antillen werden beispielsweise Barbados und Grenada miteinander verbunden.

„Wer mehrere Inseln miteinander verbindet, erlebt auf vergleichsweise kurzen Distanzen ganz unterschiedliche Landschaften, Kulturen und Atmosphären“, wirbt Kohlenberg. Vor allem die Kleinen Antillen bieten sich dafür aus seiner Sicht an. Diese eigneten sich „hervorragend für individuell zusammengestelltes Inselhopping“, so der Veranstalterchef.

Mitarbeiter des Nordamerika- und Karibik-Spezialisten beraten bei der Auswahl von Route, Inselkombination und Hotels. Sie kennen die jeweiligen Zielgebiete aus eigener Erfahrung.