Karibik24.08.26, 12:40 Uhr
Der Tourismus auf Barbuda soll wachsen – aber anders
Ein internationaler Flughafen, neue Investitionen und Hotels verändern das Angebot auf Barbuda. Der Ausbau der touristischen Infrastruktur folgt jedoch einem besonderen Maßstab.

Foto: Antigua & Barbuda Tourism Authority
Ein internationaler Flughafen, neue Investitionen und Hotels verändern das Angebot auf Barbuda. Seit Herbst 2024 verfügt die Karibik-Insel mit dem Burton-Nibbs International Airport über einen Flughafen für größere Flugzeuge und Nachtlandungen. Mehr als 200 internationale Flüge wurden 2025 registriert, für 2026 werden über 300 erwartet.
Der Ausbau der touristischen Infrastruktur folgt jedoch einem besonderen Maßstab. Neue Hotels verteilen wenige Einheiten auf große Flächen, setzen auf Selbstversorgung und lokale Produkte. So sollen neue Arbeitsplätze entstehen, gleichzeitig sollen Naturräume geschützt werden. Zwei Projekte zeigen, wie Fläche, Versorgung und natürliche Ressourcen bereits in die Planung einbezogen werden.
Ende des Jahres wird das Nobu Beach Inn fertiggestellt. Auf 1,6 Quadratkilometern - mehr als die Fläche des Londoner Hyde Parks - verteilen sich an 3,2 Kilometern Küste 17 Villen und 25 Residenzen. Zur Planung gehören eine Farm und Baumschule sowie Systeme zur Wasser-, Energie- und Abwasserversorgung. Vorgesehen sind erneuerbare Energien, die Aufbereitung von Brauchwasser und Meerwasserentsalzung.
Rosewood setzt ebenfalls auf geringe Baudichte. Das für 2028 angekündigte neue Resort plant 50 Suiten und Residenzen. Zum Konzept gehören eine Bio-Farm und Mitarbeiterunterkünfte; der öffentliche Strandzugang soll erhalten bleiben.
Bei dem seit 2020 schrittweise entwickelten Barbuda Ocean Club, einem Resort- und Wohnprojekt an der Westküste, lässt sich die lokale Wirkung beziffern. Für 2026 rechnen die Behörden mit 800 Arbeitsplätzen, mehr als 80 Prozent davon für Einheimische. Mehr als fünf Millionen Ostkaribische Dollar (rund 1,6 Millionen Euro) an jährlichen Steuereinnahmen fließen laut Regierung inzwischen an den Barbuda Council. Hinzu kommen konkrete Umweltmaßnahmen: Rund zwölf Hektar Feuchtgebiete und Mangroven werden geschützt, Schildkröten- und Vogelbestände überwacht. Das künstliche Riffsystem soll erweitert werden, eine Recyclinganlage ist geplant.
Der Ausbau der touristischen Infrastruktur folgt jedoch einem besonderen Maßstab. Neue Hotels verteilen wenige Einheiten auf große Flächen, setzen auf Selbstversorgung und lokale Produkte. So sollen neue Arbeitsplätze entstehen, gleichzeitig sollen Naturräume geschützt werden. Zwei Projekte zeigen, wie Fläche, Versorgung und natürliche Ressourcen bereits in die Planung einbezogen werden.
Ende des Jahres wird das Nobu Beach Inn fertiggestellt. Auf 1,6 Quadratkilometern - mehr als die Fläche des Londoner Hyde Parks - verteilen sich an 3,2 Kilometern Küste 17 Villen und 25 Residenzen. Zur Planung gehören eine Farm und Baumschule sowie Systeme zur Wasser-, Energie- und Abwasserversorgung. Vorgesehen sind erneuerbare Energien, die Aufbereitung von Brauchwasser und Meerwasserentsalzung.
Rosewood setzt ebenfalls auf geringe Baudichte. Das für 2028 angekündigte neue Resort plant 50 Suiten und Residenzen. Zum Konzept gehören eine Bio-Farm und Mitarbeiterunterkünfte; der öffentliche Strandzugang soll erhalten bleiben.
Bei dem seit 2020 schrittweise entwickelten Barbuda Ocean Club, einem Resort- und Wohnprojekt an der Westküste, lässt sich die lokale Wirkung beziffern. Für 2026 rechnen die Behörden mit 800 Arbeitsplätzen, mehr als 80 Prozent davon für Einheimische. Mehr als fünf Millionen Ostkaribische Dollar (rund 1,6 Millionen Euro) an jährlichen Steuereinnahmen fließen laut Regierung inzwischen an den Barbuda Council. Hinzu kommen konkrete Umweltmaßnahmen: Rund zwölf Hektar Feuchtgebiete und Mangroven werden geschützt, Schildkröten- und Vogelbestände überwacht. Das künstliche Riffsystem soll erweitert werden, eine Recyclinganlage ist geplant.

