Das ist die neue Lounge von Emirates am Frankfurter Terminal 3
Deutschland übernimmt beim weltweiten Rollout des neuen Emirates-Loungekonzepts eine Schlüsselrolle. Die neue Lounge im Frankfurter Terminal 3 setzt auf mehr Komfort, regionale Gastronomie und moderne Arbeitsbereiche. Weitere Standorte sollen in den nächsten Monaten folgen.

Vor fast 40 Jahren war Frankfurt der erste deutsche Flughafen überhaupt, an dem regelmäßig Emirates-Flieger starteten und landeten – heute ist das neue Terminal 3 einer der wenigen Orte weltweit, an dem bereits zu sehen ist, wie die Zukunft der Lounge-Konzepte der Airline aussehen soll.
Dass am Tag der offiziellen Einweihung der neuen Emirates-Lounge am unlängst bezogenen Terminal 3 bereits ein eingespieltes Team die Ehrengäste betreut, wird schnell offensichtlich. Tabletts mit internationalen Leckereien drehen ihre Runden durch die Menschengruppen, die vor der Bühne auf die Redner warten, mit anderen Gästen netzwerken oder neugierig die Handykamera aufs Vorfeld des im April eröffneten Flughafenbereichs richten.

Die neue Emirates Lounge am Frankfurter T3 bietet getrennte Bereiche zum Arbeiten, Entspannen und Essen und ist Teil des weltweit neuen Lounge-Konzepts, das der Golf Carrier künftig ausrollt. Foto: TRVL COUNTER/Sandra Kathe
Das Team an der Bar hat beim Zubereiten von Kaffees und Einschenken von Sekt alle Hände voll zu tun, und nur wenige Meter von der Torte, die zu Ehren der Neueröffnung angeschnitten werden soll, wird im Buffetbereich schon fleißig das internationale Menü aufgebaut. Neben Burgern stehen hier auch mehrere Currygerichte, die jordanische Spezialität Mansaf, Gemüselasagne und Kartoffelgratin fürs anspruchsvolle Publikum bereit, das hier traditionell zur Kundschaft zählt.
Was von vornherein feststand: Die neue Emirates-Lounge mit ihren luxuriösen Aufenthaltsbereichen mit 165 Sitzplätzen, eigenen Gebetsräumen und Duschsuiten steht vor der Erwartung, ein Aushängeschild des renommierten Airline-Service von Emirates zu werden, statt einem Ort, an dem mögliche Startprobleme am Terminal 3 noch eine Weile zu Herausforderungen führen. Umso mehr, weil sie zu den ersten Orten weltweit gehört, an denen die Airline ein frisch überarbeitetes Design- und Service-Konzept in die Tat umgesetzt hat.
Luxus hat viele Facetten
Das zeichnet sich durch eine Gestaltung aus, die auf die Arbeiten internationaler Kunstschaffender zurückgreift, genau wie auf Gestaltungsmerkmale, die Emirates-Kunden vielleicht schon aus den neu entwickelten Premium-Kabinen der Airline kennen.
Für Mohammed H. Mattar, der bei Emirates als Divisional Senior President für die Airport Services zuständig ist, geht es dabei aber um deutlich mehr. Nämlich auch um einen richtungsweisenden Blick in die Zukunft einer Airline, zu derem Selbstverständnis es gehöre, dass das Thema Luxus beim Reisen sich in zahllosen Details im gesamten Reiseverlauf zeige und nicht nur während der eigentlichen Flugzeit.
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Dass ausgerechnet Frankfurt einer der Standorte wird, an dem sich das zeigt, liege nicht nur am notwendig gewordenen Umzug ins neue Terminal 3, sondern auch daran, dass der Flughafen, an dem 1987 erstmals in Deutschland Emirates-Flieger starteten und landeten, heute als einer der wichtigsten Knotenpunkte des Anbieters in Europa gilt. Mattar verbindet Deutschland nicht nur mit drei täglichen Flügen nach Dubai, sondern schafft auch Möglichkeiten zur Weiterreise in insgesamt 138 Destinationen aus dem globalen Streckennetz.
Bereits seit einigen Wochen in Betrieb
Entsprechend vielseitig ist auch das Publikum, für das das neue Lounge-Konzept mit seiner internationalen Gastronomie und den vielen Annehmlichkeiten für Zwischenstopps ausgestattet und bereits seit Umzug der Emirates-Verbindungen ans Terminal 3 geöffnet ist.
Zugänglich ist der Bereich jeweils ab drei Stunden vor Abflug ohne Zuzahlung für First und Business-Gäste sowie Skywards-Kunden mit Platinum- und Gold-Status.
Hier finden sich neben dem gastronomischen Angebot mit einer Auswahl aus vielen Regionen der Welt bequeme Arbeitsplätze und Lounge-Ecken sowie kleinere Meeting-Spaces mit Sichtschutz. Auch Sanitäranlagen fürs Frischmachen vor der Reise sowie Gebetsräume stehen zur Verfügung.
Bekenntnis zum Standort Deutschland
Für Fraport-Vorstandsvorsitzenden und Ehrengast der Eröffnung, Stefan Schulte, sind Orte wie die neue Emirates-Lounge ein wichtiger Baustein im Konzept des Terminal 3, das sein Team zwar nach wie vor vor Herausforderungen stelle. „Wenn man die Designansätze vergleicht, passen Terminal 3 und das neue Lounge-Konzept von Emirates sogar ausgesprochen gut zusammen. Ich persönlich fühle mich hier schon sehr wohl“, betont Schulte.
„Wir freuen uns sehr, dass wir gleich an zwei Standorten in Deutschland die weltweit ersten Emirates Lounges im neuen Designkonzept präsentieren dürfen“, sagt Volker Greiner, Vice President North & Central Europe bei Emirates. „Mit den neuen Lounges investieren wir gezielt in das Reiseerlebnis unserer Passagiere ab Deutschland und unterstreichen zugleich unser langfristiges Engagement im Markt.“
Für Emirates gehören die neuen Lounges in München und Frankfurt zu den ersten ihrer Art, die im neuen Design umgesetzt wurden. Als weitere Beispiele des neuen Lounge-Konzepts sollen in den kommenden Monaten auch im englischen Manchester, auf Mauritius sowie am Flughafen Istanbul Emirates-Lounges der neuen Generation eröffnen.
Info: Emirates Lounges auf einen Blick
- Weltweit: 39 eigene Emirates Lounges
- In Deutschland: Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg
- Premiere: Frankfurt und München sind die ersten Standorte weltweit mit dem neuen Lounge-Design. Investition: Mehr als 12 Millionen Euro pro Lounge der neuen Generation
- Zugang inklusive für: First-Class- und Business-Class-Gäste, Emirates Skywards Platinum- und Gold-Mitglieder (auch bei Reisen in Premium Economy oder Economy Class)
- Kostenpflichtiger Zugang: Skywards-Mitglieder: ab 130 Euro; Nicht-Mitglieder: ab 161 Euro
- Ausstattung des neuen Konzepts: Bereiche zum Arbeiten, Entspannen und Essen, Live-Cooking-Stationen, Regionale Spezialitäten und internationale Küche, Dusch-Suiten, Ruhebereich mit Schlafutensilien, Private Meeting- und Stillräume, Kabelloses Laden und universelle Stromanschlüsse an allen Sitzplätzen
- Nächste Standorte im neuen Design: Manchester, Mauritius und Istanbul




