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Diskussion am Brandenburger Tor
12.06.26, 11:00 Uhr

DZG bringt Politik und Gastwelt zum „Reality Check“ zusammen

Beim „Meet & Eat“ treffen sich Ende Juni rund 400 Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Bundespolitik am Brandenburger Tor. Ziel ist es, die Perspektiven und Herausforderungen der Gastwelt in die politische Debatte einzubringen und diesbezüglich die Wahrnehmung zu schärfen.

Im Schatten des Brandenburger Tors erklärt die Gastwirtschaft der Politik am 25. Juni, wo der Schuh drückt. Foto: iStock/Alexey_Fedoren
Das Branchennetzwerk Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) veranstaltet am 25. Juni erneut ihre Aktion „Meet & Eat“ in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor sollen Vertreter aus Tourismus, Hospitality, Foodservice und Freizeitwirtschaft mit Bundespolitikern über aktuelle Herausforderungen der Branche ins Gespräch kommen.

Treffpunkt für Politik und Wirtschaft

Die Veranstaltung findet von 12 bis etwa 14 Uhr am Imbiss „Wurst“ am Brandenburger Tor statt. Die DZG organisiert das Format gemeinsam mit weiteren Verbänden.

Erwartet werden 350 bis 400 Teilnehmer. Dazu zählen Mitglieder des Deutschen Bundestages, Mitarbeiter aus Ministerien, Fraktionen und Ausschüssen sowie Vertreter führender Unternehmen und Verbände der Gastwelt.

Fokus auf Standortkosten und Fachkräfte

Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen für die Branche. Mit der Aktion wolle man Politik und Gastwelt in den direkten Austausch bringen oder, wie DZG-Sprecher Marcel Klinge es auf den Punkt bringt: „Man könnte auch sagen, wir treffen uns zum Reality-Check.“

Dies sei „aktuell besonders wichtig“, so Klinge, „denn unser Wirtschaftssektor braucht jetzt sinkende Standortkosten sowie stabile Rahmenbedingungen – von der Steuerpolitik bis zur Fachkräftesicherung.“

Gastwelt will Bedeutung der Branche unterstreichen

Die DZG sieht die Veranstaltung als Möglichkeit, die Anliegen der Branche direkt an politische Entscheidungsträger heranzutragen. „Unsere 250.000 Gastwelt-Betriebe stehen für gesellschaftliches Miteinander, Lebensqualität und wirtschaftliche Stärke. Genau das wollen wir im persönlichen Austausch mit der Politik noch einmal deutlich machen“, erklärt DZG-Aufsichtsrätin Homeira Amiri.