Loidl macht Druck09.06.26, 08:21 Uhr
DRV: „Wenn Fliegen ab Deutschland zu teuer wird, verlieren alle“
Der DRV sieht die internationale Anbindung Deutschlands in Gefahr. Weniger Flugkapazitäten und steigende Kosten könnten sich auf Pauschalreisen, Geschäftsreisen und den Incoming-Tourismus auswirken. Der Verband fordert daher einen Kurswechsel in der Luftverkehrspolitik.

DRV-Präsident Albin Loidl fordert politische Maßnahmen, um Flugreisen bezahlbar zu halten. Foto: DRV/Marcel Kautz verwenden
Der Deutsche Reiseverband (DRV) fordert eine weitere Senkung der Luftverkehrsteuer und niedrigere Standortkosten für den Luftverkehr in Deutschland. Hohe Belastungen für Airlines, Flughäfen und Reisende gefährdeten die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und könnten zu weniger Flugverbindungen sowie höheren Reisepreisen führen.
DRV warnt vor Folgen hoher Standortkosten
Auf dem Forum „Wertschöpfung des Luftverkehrs“ in Berlin betonte DRV-Präsident Albin Loidl die Bedeutung des Luftverkehrs für Tourismus und Wirtschaft. Die Veranstaltung wurde vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) gemeinsam mit mehreren Verbänden aus Tourismus, Messewirtschaft, Logistik und Reisewirtschaft organisiert.
„Der Luftverkehr ist kein Partikularinteresse der Airlines, sondern die zentrale Infrastruktur der Reisewirtschaft“, sagte Loidl.
In einer Diskussionsrunde mit der Vorsitzenden des Tourismusausschusses im Bundestag, Anja Karliczek, und BTW-Präsident Sören Hartmann warnte er vor den Folgen steigender Kosten. „Wenn Fliegen ab Deutschland zu teuer wird, verlieren am Ende alle – Reisebüros, Reiseveranstalter, Familien und letztlich der gesamte Wirtschaftsstandort.“
Tourismuswirtschaft hängt von Flugverbindungen ab
Der DRV verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs für zahlreiche Branchen. Flugverbindungen ermöglichen nicht nur Urlaubsreisen, sondern bringen auch internationale Gäste, Geschäftsreisende und Messebesucher nach Deutschland.
Von einer funktionierenden Luftverkehrsinfrastruktur profitieren laut Verband unter anderem Hotels, Gastronomie, Kulturangebote, Einzelhandel, Reisebüros, Reiseveranstalter sowie Transfer- und Vertriebsdienstleister.
Nach Angaben des DRV erwirtschaftet die Tourismuswirtschaft 3,7 Prozent der gesamten Wertschöpfung in Deutschland. Rund 2,7 Millionen Menschen arbeiten in der Branche.
Weniger Verbindungen und höhere Preise befürchtet
Der Verband sieht in der Luftverkehrsteuer und weiteren staatlichen Abgaben einen wesentlichen Grund für steigende Kosten im Luftverkehr. Dies führe dazu, dass Fluggesellschaften Kapazitäten reduzierten, Direktverbindungen abbauten und Ticketpreise erhöhten.
Für Reisende bedeute dies längere Reisezeiten, zusätzliche Umstiege und höhere Ausgaben.
„Urlaub muss bezahlbar bleiben“, sagte Loidl. „Schon jetzt beobachten wir, dass insbesondere einkommensschwächere Haushalte auf Reisen verzichten müssen. Diese Entwicklung ist besorgniserregend.“
Reisewirtschaft sieht sich unter Druck
Besonders betroffen wäre nach Einschätzung des DRV die organisierte Reisewirtschaft. Rund 85 Prozent aller Pauschalreisen enthalten einen Fluganteil. Sinkende Flugkapazitäten könnten die Angebotsvielfalt verringern und Reisen verteuern.
„Wenn Flugkapazitäten fehlen, gerät die gesamte Reisewirtschaft unter Druck“, sagte Loidl. „Von der Pauschalreise über Fernreisen und Kreuzfahrten bis hin zu Gruppen- und Geschäftsreisen sind nahezu alle Segmente auf verlässliche und bezahlbare Flugverbindungen angewiesen.“
Auch für Geschäftsreisende und Urlauber könnten längere Anreisen, zusätzliche Umstiege und eingeschränkte Verfügbarkeiten die Attraktivität von Reisen mindern.
„Eine wettbewerbsfähige Luftverkehrsinfrastruktur stärkt nicht nur Airlines und Flughäfen. Sie stärkt den Tourismus, den Wirtschaftsstandort Deutschland und Millionen von Reisenden. Deshalb muss die Luftverkehrsteuer auf den Prüfstand und spürbar gesenkt werden.“
DRV fordert politische Entlastung
Der Verband sieht Reisen auch als gesellschaftliche Aufgabe und warnt davor, dass Urlaubsreisen für Teile der Bevölkerung zunehmend unerschwinglich werden könnten.
„Wenn Familien sich ihren Jahresurlaub nicht mehr leisten können, betrifft das nicht nur die Tourismuswirtschaft. Reisen fördert Erholung, persönliche Begegnungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Möglichkeit darf nicht durch überhöhte staatliche Belastungen eingeschränkt werden.“
Der DRV fordert daher eine Senkung der Luftverkehrsteuer sowie weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Standortkosten. Ziel sei es, die internationale Anbindung Deutschlands zu sichern und bezahlbares Reisen zu ermöglichen.
DRV warnt vor Folgen hoher Standortkosten
Auf dem Forum „Wertschöpfung des Luftverkehrs“ in Berlin betonte DRV-Präsident Albin Loidl die Bedeutung des Luftverkehrs für Tourismus und Wirtschaft. Die Veranstaltung wurde vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) gemeinsam mit mehreren Verbänden aus Tourismus, Messewirtschaft, Logistik und Reisewirtschaft organisiert.
„Der Luftverkehr ist kein Partikularinteresse der Airlines, sondern die zentrale Infrastruktur der Reisewirtschaft“, sagte Loidl.
In einer Diskussionsrunde mit der Vorsitzenden des Tourismusausschusses im Bundestag, Anja Karliczek, und BTW-Präsident Sören Hartmann warnte er vor den Folgen steigender Kosten. „Wenn Fliegen ab Deutschland zu teuer wird, verlieren am Ende alle – Reisebüros, Reiseveranstalter, Familien und letztlich der gesamte Wirtschaftsstandort.“
Tourismuswirtschaft hängt von Flugverbindungen ab
Der DRV verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs für zahlreiche Branchen. Flugverbindungen ermöglichen nicht nur Urlaubsreisen, sondern bringen auch internationale Gäste, Geschäftsreisende und Messebesucher nach Deutschland.
Von einer funktionierenden Luftverkehrsinfrastruktur profitieren laut Verband unter anderem Hotels, Gastronomie, Kulturangebote, Einzelhandel, Reisebüros, Reiseveranstalter sowie Transfer- und Vertriebsdienstleister.
Nach Angaben des DRV erwirtschaftet die Tourismuswirtschaft 3,7 Prozent der gesamten Wertschöpfung in Deutschland. Rund 2,7 Millionen Menschen arbeiten in der Branche.
Weniger Verbindungen und höhere Preise befürchtet
Der Verband sieht in der Luftverkehrsteuer und weiteren staatlichen Abgaben einen wesentlichen Grund für steigende Kosten im Luftverkehr. Dies führe dazu, dass Fluggesellschaften Kapazitäten reduzierten, Direktverbindungen abbauten und Ticketpreise erhöhten.
Für Reisende bedeute dies längere Reisezeiten, zusätzliche Umstiege und höhere Ausgaben.
„Urlaub muss bezahlbar bleiben“, sagte Loidl. „Schon jetzt beobachten wir, dass insbesondere einkommensschwächere Haushalte auf Reisen verzichten müssen. Diese Entwicklung ist besorgniserregend.“
Reisewirtschaft sieht sich unter Druck
Besonders betroffen wäre nach Einschätzung des DRV die organisierte Reisewirtschaft. Rund 85 Prozent aller Pauschalreisen enthalten einen Fluganteil. Sinkende Flugkapazitäten könnten die Angebotsvielfalt verringern und Reisen verteuern.
„Wenn Flugkapazitäten fehlen, gerät die gesamte Reisewirtschaft unter Druck“, sagte Loidl. „Von der Pauschalreise über Fernreisen und Kreuzfahrten bis hin zu Gruppen- und Geschäftsreisen sind nahezu alle Segmente auf verlässliche und bezahlbare Flugverbindungen angewiesen.“
Auch für Geschäftsreisende und Urlauber könnten längere Anreisen, zusätzliche Umstiege und eingeschränkte Verfügbarkeiten die Attraktivität von Reisen mindern.
„Eine wettbewerbsfähige Luftverkehrsinfrastruktur stärkt nicht nur Airlines und Flughäfen. Sie stärkt den Tourismus, den Wirtschaftsstandort Deutschland und Millionen von Reisenden. Deshalb muss die Luftverkehrsteuer auf den Prüfstand und spürbar gesenkt werden.“
DRV fordert politische Entlastung
Der Verband sieht Reisen auch als gesellschaftliche Aufgabe und warnt davor, dass Urlaubsreisen für Teile der Bevölkerung zunehmend unerschwinglich werden könnten.
„Wenn Familien sich ihren Jahresurlaub nicht mehr leisten können, betrifft das nicht nur die Tourismuswirtschaft. Reisen fördert Erholung, persönliche Begegnungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Möglichkeit darf nicht durch überhöhte staatliche Belastungen eingeschränkt werden.“
Der DRV fordert daher eine Senkung der Luftverkehrsteuer sowie weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Standortkosten. Ziel sei es, die internationale Anbindung Deutschlands zu sichern und bezahlbares Reisen zu ermöglichen.

