Tool von Holologix AI09.06.26, 11:00 Uhr
KI statt Callcenter – RTK testet Counter-Hotline „Mia“
Wie weit lässt sich der Veranstalter-Service automatisieren? Dieser Frage geht die Kooperation gemeinsam mit mehreren Partnern nach. Im Mittelpunkt steht die KI Mia von Holologix AI, die Reisebüros künftig bei Service- und Buchungsanfragen sowie in Krisensituationen unterstützen könnte.

Eine zentrale Rufnummer statt vieler Service-Hotlines: RTK testet mit Veranstaltern eine KI-Lösung, die Anfragen automatisiert bearbeitet. Bild: KI-generiert
Die Reisebürokooperation RTK prüft gemeinsam mit Reiseveranstaltern den Einsatz einer agentischen KI, die Anfragen von Reisebüros künftig automatisiert bearbeiten soll. Die Voice-KI Mia vom Berliner Entwickler Holologix AI könnte dabei rund um die Uhr Auskünfte geben, Informationen zwischen Veranstaltern austauschen und perspektivisch sogar Umbuchungen und Stornierungen übernehmen.
Zentrale Rufnummer für den Veranstalter-Service
Im Mittelpunkt steht eine zentrale Hotline für angeschlossene Veranstalter. Statt verschiedene Servicecenter anzurufen, sollen Reisebüros künftig über einen einzigen Zugang mit dem zuständigen KI-Agenten verbunden werden. Dieser analysiert die Anfrage, authentifiziert den Anrufer und greift auf die benötigten Informationen zu.
„Die Reisewirtschaft steht vor der Herausforderung, steigende Serviceanfragen mit begrenzten personellen Ressourcen zu bewältigen“, beobachtet Salim Sahim, Gründer von Holologix AI. Mit dem M2M-Agentennetzwerk („Machine to Machine“) will Holologix AI „eine neue digitale Infrastruktur für die Branche“ schaffen.
Von Standardanfragen bis Krisenmonitoring
Bereits in der Basisversion beantwortet die KI Fragen zu Reisebedingungen, Einreisebestimmungen, Versicherungen, Gepäckregelungen oder Stornierungen. In weiteren Ausbaustufen sollen auch Verfügbarkeiten, Preise und Buchungsdaten in Echtzeit verarbeitet werden.
Das System vernetzt unterschiedliche KI-Agenten miteinander. Während Veranstalter-Agenten auf Buchungs- und Produktdaten zugreifen, kümmern sich andere Agenten um Routing, Vertrags- und Provisionsfragen. Die Kommunikation erfolgt direkt zwischen den Systemen, ohne Weiterleitungen oder Medienbrüche.
Zum Konzept gehört auch ein spezieller Krisenmanager-Agent. Er verarbeitet Reise- und Sicherheitshinweise und soll Reisebüros sowie Reisende bei Naturkatastrophen, politischen Krisen oder Flugstörungen mit aktuellen Informationen versorgen.
Testlauf für ein digitales Service-Ökosystem
Die Plattform wird auf europäischer Infrastruktur betrieben und soll sich in bestehende Buchungs-, CRM- und Servicelösungen integrieren lassen. Mit dem Pilotprojekt loten RTK und die am Test beteiligten Veranstalter aus, wie weit sich Serviceprozesse in der Reisewirtschaft künftig automatisieren lassen.
Zentrale Rufnummer für den Veranstalter-Service
Im Mittelpunkt steht eine zentrale Hotline für angeschlossene Veranstalter. Statt verschiedene Servicecenter anzurufen, sollen Reisebüros künftig über einen einzigen Zugang mit dem zuständigen KI-Agenten verbunden werden. Dieser analysiert die Anfrage, authentifiziert den Anrufer und greift auf die benötigten Informationen zu.
„Die Reisewirtschaft steht vor der Herausforderung, steigende Serviceanfragen mit begrenzten personellen Ressourcen zu bewältigen“, beobachtet Salim Sahim, Gründer von Holologix AI. Mit dem M2M-Agentennetzwerk („Machine to Machine“) will Holologix AI „eine neue digitale Infrastruktur für die Branche“ schaffen.
Von Standardanfragen bis Krisenmonitoring
Bereits in der Basisversion beantwortet die KI Fragen zu Reisebedingungen, Einreisebestimmungen, Versicherungen, Gepäckregelungen oder Stornierungen. In weiteren Ausbaustufen sollen auch Verfügbarkeiten, Preise und Buchungsdaten in Echtzeit verarbeitet werden.
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„KI wird Reisebüros nicht ersetzen – nur die, die sie nicht nutzen“: Holologix-Chef Salim Sehi im Interview mit TRVL COUNTER. Jetzt lesen! |
Das System vernetzt unterschiedliche KI-Agenten miteinander. Während Veranstalter-Agenten auf Buchungs- und Produktdaten zugreifen, kümmern sich andere Agenten um Routing, Vertrags- und Provisionsfragen. Die Kommunikation erfolgt direkt zwischen den Systemen, ohne Weiterleitungen oder Medienbrüche.
Zum Konzept gehört auch ein spezieller Krisenmanager-Agent. Er verarbeitet Reise- und Sicherheitshinweise und soll Reisebüros sowie Reisende bei Naturkatastrophen, politischen Krisen oder Flugstörungen mit aktuellen Informationen versorgen.
Testlauf für ein digitales Service-Ökosystem
Die Plattform wird auf europäischer Infrastruktur betrieben und soll sich in bestehende Buchungs-, CRM- und Servicelösungen integrieren lassen. Mit dem Pilotprojekt loten RTK und die am Test beteiligten Veranstalter aus, wie weit sich Serviceprozesse in der Reisewirtschaft künftig automatisieren lassen.


