Kulinarische Vielfalt12.05.26, 08:27 Uhr
Budapest macht Ernährungstrends zum touristischen Thema
Die ungarische Hauptstadt entwickelt sich zunehmend zu einem Ziel für bewusste Ernährung. Visit Hungary sieht vor allem bei veganen, glutenfreien und allergenbewussten Angeboten eine wachsende Vielfalt – von Streetfood über Fine Dining und auch bei traditionellen Gerichten.

Budapest baut sein Angebot für Gäste mit besonderen Ernährungsbedürfnissen aus. Foto: iStock/SHansche
Budapest entwickelt sich zunehmend zu einem Reiseziel für Gäste mit besonderen Ernährungsbedürfnissen. Das teilt das nationale Tourismusbüro Visit Hungary mit. Die Hauptstadt des Landes verbinde traditionelle Küche mit veganen, glutenfreien, laktosefreien und gesundheitsorientierten Konzepten. Viele Restaurants und Cafés bieten ihre Gerichte inzwischen flexibel für unterschiedliche Ernährungsweisen an.
Von glutenfrei bis vegan
Mehrere Betriebe setzen vollständig auf allergenbewusste oder pflanzenbasierte Konzepte. Das Szafi Bistro gilt als zentrale Adresse der ungarischen allergenbewussten Bewegung. Angeboten werden glutenfreie Speisen, Backwaren sowie eigene Mehlmischungen und Grundzutaten.
Szezám arbeitet komplett glutenfrei und vegan. Das Szabad Bisztró bezeichnet sich als „erstes rein pflanzenbasiertes Gastropub der Stadt“ und serviert vegane Bar-Klassiker sowie Mittagsmenüs und À-la-carte-Gerichte.
Auch neue Fast-Casual-Konzepte gewinnen an Bedeutung. Tahina Bite setzt auf vegane Gerichte für den ganzen Tag. Açaí Fever kombiniert vegane Speisen mit glutenfreien Optionen und greift internationale Wellness-Trends auf. Mit Las Vegan's verfügt Budapest zudem über den ersten veganen Foodtruck Ungarns. Dort stehen pflanzenbasierte Burger, Nuggets und Smoothies auf der Karte.
Traditionelle Küche in neuer Form
Auch klassische Restaurants passen sich an neue Ernährungsgewohnheiten an. Bohém Tanya serviert seit 1975 ungarische Küche und bietet die Gerichte heute glutenfrei und laktosefrei an.
Dobrumba verbindet unterschiedliche kulinarische Einflüsse und führt Fleischgerichte ebenso wie vegetarische, vegane sowie gluten- und laktosefreie Speisen auf der Karte. Das Schwesterrestaurant Pingrumba verfolgt ein ähnliches Konzept.
Burgerrestaurants erweitern ebenfalls ihr Angebot. Billog Burger bietet glutenfreie Burgerbrötchen an. Die Bamba Marha Burger Bar passt ihre Gerichte flexibel an verschiedene Ernährungsformen an.
Streetfood wird vielfältiger
Auch die Streetfood-Szene verändert sich. Bei Retro Lángos gibt es die ungarische Spezialität inzwischen auch in veganen, glutenfreien und laktosefreien Varianten.
Vitéz Kürtős verkauft täglich Baumkuchen und bietet an ausgewählten Tagen zusätzlich gluten- und milchfreie Versionen an.
Desserts und Süßes
Im Bereich gehobene Gastronomie und Süßwaren entstehen ebenfalls neue Konzepte. Forni di Napoli, Welt- und Europameister im Pizzabacken, serviert seine Pizzen auch mit glutenfreiem Teig.
Dolce Farina Niente aus dem Umfeld der Marke Fragola produziert Desserts und Backwaren ohne herkömmliches Mehl und hat das Konzept inzwischen erweitert.
Spezialisierte Bäckereien wie Zelenák Sütiház, Zabrakadabra, Fitt Nass, Napfényes Cukrászda und Naspolya Nassolda bieten glutenfreie, laktosefreie, zuckerfreie und häufig auch vegane Kuchen und Desserts an.
Eine ungarische Besonderheit ist die jährlich am 20. August vorgestellte „Torte des Jahres“. Seit 2012 existiert zusätzlich eine zuckerfreie Kategorie. Viele Bäckereien entwickeln daraus auch glutenfreie, laktosefreie oder vegane Varianten.
Von glutenfrei bis vegan
Mehrere Betriebe setzen vollständig auf allergenbewusste oder pflanzenbasierte Konzepte. Das Szafi Bistro gilt als zentrale Adresse der ungarischen allergenbewussten Bewegung. Angeboten werden glutenfreie Speisen, Backwaren sowie eigene Mehlmischungen und Grundzutaten.
Szezám arbeitet komplett glutenfrei und vegan. Das Szabad Bisztró bezeichnet sich als „erstes rein pflanzenbasiertes Gastropub der Stadt“ und serviert vegane Bar-Klassiker sowie Mittagsmenüs und À-la-carte-Gerichte.
Auch neue Fast-Casual-Konzepte gewinnen an Bedeutung. Tahina Bite setzt auf vegane Gerichte für den ganzen Tag. Açaí Fever kombiniert vegane Speisen mit glutenfreien Optionen und greift internationale Wellness-Trends auf. Mit Las Vegan's verfügt Budapest zudem über den ersten veganen Foodtruck Ungarns. Dort stehen pflanzenbasierte Burger, Nuggets und Smoothies auf der Karte.
Traditionelle Küche in neuer Form
Auch klassische Restaurants passen sich an neue Ernährungsgewohnheiten an. Bohém Tanya serviert seit 1975 ungarische Küche und bietet die Gerichte heute glutenfrei und laktosefrei an.
Dobrumba verbindet unterschiedliche kulinarische Einflüsse und führt Fleischgerichte ebenso wie vegetarische, vegane sowie gluten- und laktosefreie Speisen auf der Karte. Das Schwesterrestaurant Pingrumba verfolgt ein ähnliches Konzept.
Burgerrestaurants erweitern ebenfalls ihr Angebot. Billog Burger bietet glutenfreie Burgerbrötchen an. Die Bamba Marha Burger Bar passt ihre Gerichte flexibel an verschiedene Ernährungsformen an.
Streetfood wird vielfältiger
Auch die Streetfood-Szene verändert sich. Bei Retro Lángos gibt es die ungarische Spezialität inzwischen auch in veganen, glutenfreien und laktosefreien Varianten.
Vitéz Kürtős verkauft täglich Baumkuchen und bietet an ausgewählten Tagen zusätzlich gluten- und milchfreie Versionen an.
Desserts und Süßes
Im Bereich gehobene Gastronomie und Süßwaren entstehen ebenfalls neue Konzepte. Forni di Napoli, Welt- und Europameister im Pizzabacken, serviert seine Pizzen auch mit glutenfreiem Teig.
Dolce Farina Niente aus dem Umfeld der Marke Fragola produziert Desserts und Backwaren ohne herkömmliches Mehl und hat das Konzept inzwischen erweitert.
Spezialisierte Bäckereien wie Zelenák Sütiház, Zabrakadabra, Fitt Nass, Napfényes Cukrászda und Naspolya Nassolda bieten glutenfreie, laktosefreie, zuckerfreie und häufig auch vegane Kuchen und Desserts an.
Eine ungarische Besonderheit ist die jährlich am 20. August vorgestellte „Torte des Jahres“. Seit 2012 existiert zusätzlich eine zuckerfreie Kategorie. Viele Bäckereien entwickeln daraus auch glutenfreie, laktosefreie oder vegane Varianten.

