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Gespräche auf hoher See
01.04.26, 09:27 Uhr

Hapag-Lloyd erweitert Bordprogramm um prominente Talks

Hapag-Lloyd Cruises baut das Bordprogramm aus und bringt Talkreihen mit prominenten Moderatoren und Gästen auf Europa und Europa 2. Im Fokus stehen politische Themen, gesellschaftliche Entwicklungen und persönliche Gespräche in exklusiver Atmosphäre.

Hapag-Lloyd Cruises erweitert sein Angebot um Talkformate mit bekannten Persönlichkeiten. Foto: Hapag-Lloyd
Die Reederei Hapag-Lloyd Cruises erweitert das Bordprogramm der Schiffe Europa und Europa 2 um mehrere Talkformate mit prominenten Moderatorinnen und Moderatoren sowie Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Gesprächsreihen werden von Sabine Christiansen, Peter Frey, Johannes B. Kerner und Inka Schneider gestaltet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen, persönliche Gespräche und Einordnungen politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen.

Talk2Christiansen diskutiert Politik und Sicherheit

Mit „Talk2Christiansen“ führt Sabine Christiansen ein politisch geprägtes Format auf der Europa 2 durch. Sie spricht mit Gästen über internationale Politik und wirtschaftliche Entwicklungen.

Auf einer Reise von Rio de Janeiro nach Teneriffa diskutiert sie mit Managerin Susanne Wiegand über die Rolle der USA, den Iran und die Nato sowie wirtschaftliche Folgen aktueller Krisen. Ein weiterer Talk mit dem ehemaligen Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock behandelt internationale Kriminalität, Cybersecurity und organisierte Kriminalität.

„Gespräche leben von Nähe. Die entsteht auf der kleinen Europa 2 auf besondere Weise. Auch nach vielen Jahren begeistert mich die Qualität der Diskussionen. Vielleicht, weil sich alle bewusst Zeit nehmen und die Uhren auf See anders ticken“, sagt Sabine Christiansen.

Eine weitere Reise führt im Dezember 2026 von Mauritius über Inseln im Indischen Ozean bis zu den Seychellen.

Auch 2027 sind entsprechende Formate auf Routen zwischen Singapur und Perth sowie in der Karibik geplant.

Kerner spricht über Lebenswege und Wendepunkte

Mit „WELCOME2KERNER“ stellt Johannes B. Kerner persönliche Lebensgeschichten in den Mittelpunkt. Nach einem Auftakt mit Jürgen Klopp ist Unternehmer Carsten Maschmeyer als Gast angekündigt.

Im Gespräch geht es um berufliche Erfolge, Krisen und Neuanfänge sowie um gesellschaftliche Entwicklungen.

„Carsten Maschmeyer ist jemand mit einem klaren Blick und einer klaren Meinung. Ein echter Visionär. Genau diese Mischung macht Gespräche mit ihm so spannend“, sagt Johannes B. Kerner.

Eine entsprechende Reise führt im September 2026 von Athen über die Kykladen und die Dardanellen nach Istanbul. Eine weitere Route verläuft von Kapstadt nach Mauritius.

Inka Schneider setzt auf intime Gesprächssituation

Das Format „2 in einem Boot“ von Inka Schneider findet auf der Bühne der Europa 2 in einem Zodiac-Schlauchboot statt. Die Gesprächssituation ist bewusst reduziert angelegt.

„Gemeinsam in einem Boot zu sitzen, erzeugt eine große Intimität. Man fühlt sich sicher. Daraus ergeben sich außergewöhnlich persönliche Gespräche. Unsere Gäste erleben meine prominenten Gesprächspartner von einer ganz anderen, sehr privaten Seite“, sagt Inka Schneider.

Auf einer Reise rund um Großbritannien trifft Schneider den Journalisten Theo Koll. Er beschreibt das Land als geprägt von „Reserviertheit und Pragmatismus, Humor sowie der Spannung von Understatement und Exzentrik“ und ordnet die Rolle Großbritanniens nach dem Brexit ein.

Eine weitere Reise unter dem Titel „Sound & Sea“ im Juli 2026 ab Hamburg verbindet das Talkformat mit einem Gespräch mit Schauspielerin Iris Berben sowie einem Konzert von Clueso. Die Route führt über Texel, Amsterdam und Helgoland.

Weitere Reisen sind unter anderem rund um Großbritannien, in Neuseeland, im Mittelmeer sowie von Hamburg nach New York geplant.

Europa Salon ordnet geopolitische Entwicklungen ein

Der „Europa Salon“ auf der Europa wird von Peter Frey moderiert. Er eröffnet die Veranstaltungen mit einem Vortrag, anschließend diskutieren Gäste aus Politik und Gesellschaft mit dem Publikum.

Eine Reise im Sommer 2026 mit Heiko Maas und Rüdiger von Fritsch widmet sich geopolitischen Entwicklungen, europäischer Zusammenarbeit und dem Verhältnis zu Russland.

„Besonders spannend wird es, wenn unterschiedliche Blickwinkel aufeinandertreffen und Diskussionen entstehen. Daran können sich auch die Gäste mit Fragen beteiligen“, sagt Peter Frey.

Eine weitere Reise im Oktober 2026 führt durch die Ägäis. Mit Historiker Karl Schlögel und der ehemaligen Staatsministerin Monika Grütters stehen Themen wie Osteuropa, kulturelles Erbe und politische Entwicklungen im Fokus.

Weitere Reisen sind unter anderem entlang norwegischer Fjorde, in Südamerika sowie zwischen Nizza und Hamburg geplant.