Neuer Bericht01.04.26, 09:11 Uhr
Studiosus stärkt nachhaltige Projekte in Reisezielen
Mehr Bahnreisen, neue Projekte in den Zielgebieten und Klimaschutzmaßnahmen prägen den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht von Studiosus. Der Veranstalter setzt auf Partnerschaften vor Ort und prüft seine Reisen systematisch auf soziale und ökologische Auswirkungen.

Studiosus baut seine Nachhaltigkeitsaktivitäten weiter aus und dokumentiert dies im neuen Bericht. Cover: Studiosus
Die Studiosus-Gruppe hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025/2026 vorgelegt. Darin beschreibt der Reisekonzern die ökologischen und sozialen Maßnahmen, die er sowohl bei seinem Angebot an Veranstalterreisen als auch am Firmensitz in München implementiert. Im Fokus stehen Dialogformate in den Zielgebieten, der Ausbau von Bahnreisen sowie Klimaschutzprojekte.
Projekte in den Reisezielen
Studiosus organisiert seit mehr als 25 Jahren Dialogforen in den Destinationen. 2025 ergänzt Studiosus diese durch Nachhaltigkeits-Workshops mit lokalen Partnern und Nichtregierungsorganisationen. „Nachhaltige Entwicklung entsteht im Dialog mit den Menschen vor Ort, er ist der Schlüssel“, ist Tony Reyhanloo, Leiter Unternehmensverantwortung, überzeugt. „Genau da setzen unsere Dialogforen, Nachhaltigkeits-Workshops und Impact Assessments an. Sie tragen konkret zur Verbesserung der Situation in den von uns bereisten Ländern bei. Dabei bauen wir – genauso wie beim Klimaschutz – auf starke Partnerschaften, um Gutes zu bewirken.“
In Albanien arbeitet Studiosus mit der Kinderschutzorganisation ECPAT Albania zusammen und stärkt Kinderrechte. In Tansania entwickelt das Unternehmen Maßnahmen zum Schutz der Rechte der Massai. In Indien entsteht gemeinsam mit der NABU International Naturschutzstiftung und der Frauenkooperative Dhonk der Verhaltenskodex „Rules of the Jungle“. Dieser soll Tigersafaris im Ranthambore-Nationalpark verantwortungsvoller gestalten.
Impact Assessments als Grundlage für Entscheidungen
Studiosus prüft die Auswirkungen seiner Reisen mit menschenrechtlichen und umweltbezogenen sogenannten Impact Assessments. In Saudi-Arabien ist ein positives Ergebnis dieser Prüfung Voraussetzung für die Aufnahme ins Reiseprogramm 2025.
In Südafrika beteiligt sich das Unternehmen 2025 an einem sektoralen Impact Assessment der Initiative „Roundtable Human Rights in Tourism“. Ziel ist es, Risiken entlang der touristischen Wertschöpfungskette in Regionen wie Kapstadt und dem Greater-Kruger-Gebiet zu erkennen und zu reduzieren.
Mehr Bahnreisen und Klimaschutzprojekte
2025 hat der auf Studienreisen spezialisierte Veranstalter sein Bahnreiseangebot stark ausgebaut. 117 Bahnreisen finden sich nunmehr im Programm, 77 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Die gesamten Emissionen der Geschäftstätigkeit – vom Katalogdruck bis zur Reise – berechnet Studiosus nach eigenen Angaben mit 120.800 Tonnen CO2. Diese gleicht das Unternehmen durch Investitionen in zertifizierte Biogas-Projekte in Indien aus. Die Projekte reduzieren Emissionen und verbessern die Lebensbedingungen vor Ort durch saubere Kochstellen.
Nachhaltigkeit am Unternehmenssitz
Auch am Standort München setzt Studiosus Maßnahmen um. Ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 und EMAS steuert die Prozesse. Durch digitalen Rechnungsversand senke Studiosus den Papierverbrauch um 80 Prozent. Beim Versand der Kataloge ersetzt Studiosus Plastikfolie durch Papierbanderolen und spart so jährlich rund 1,1 Tonnen Kunststoff ein.
Projekte in den Reisezielen
Studiosus organisiert seit mehr als 25 Jahren Dialogforen in den Destinationen. 2025 ergänzt Studiosus diese durch Nachhaltigkeits-Workshops mit lokalen Partnern und Nichtregierungsorganisationen. „Nachhaltige Entwicklung entsteht im Dialog mit den Menschen vor Ort, er ist der Schlüssel“, ist Tony Reyhanloo, Leiter Unternehmensverantwortung, überzeugt. „Genau da setzen unsere Dialogforen, Nachhaltigkeits-Workshops und Impact Assessments an. Sie tragen konkret zur Verbesserung der Situation in den von uns bereisten Ländern bei. Dabei bauen wir – genauso wie beim Klimaschutz – auf starke Partnerschaften, um Gutes zu bewirken.“
In Albanien arbeitet Studiosus mit der Kinderschutzorganisation ECPAT Albania zusammen und stärkt Kinderrechte. In Tansania entwickelt das Unternehmen Maßnahmen zum Schutz der Rechte der Massai. In Indien entsteht gemeinsam mit der NABU International Naturschutzstiftung und der Frauenkooperative Dhonk der Verhaltenskodex „Rules of the Jungle“. Dieser soll Tigersafaris im Ranthambore-Nationalpark verantwortungsvoller gestalten.
Impact Assessments als Grundlage für Entscheidungen
Studiosus prüft die Auswirkungen seiner Reisen mit menschenrechtlichen und umweltbezogenen sogenannten Impact Assessments. In Saudi-Arabien ist ein positives Ergebnis dieser Prüfung Voraussetzung für die Aufnahme ins Reiseprogramm 2025.
In Südafrika beteiligt sich das Unternehmen 2025 an einem sektoralen Impact Assessment der Initiative „Roundtable Human Rights in Tourism“. Ziel ist es, Risiken entlang der touristischen Wertschöpfungskette in Regionen wie Kapstadt und dem Greater-Kruger-Gebiet zu erkennen und zu reduzieren.
Mehr Bahnreisen und Klimaschutzprojekte
2025 hat der auf Studienreisen spezialisierte Veranstalter sein Bahnreiseangebot stark ausgebaut. 117 Bahnreisen finden sich nunmehr im Programm, 77 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Die gesamten Emissionen der Geschäftstätigkeit – vom Katalogdruck bis zur Reise – berechnet Studiosus nach eigenen Angaben mit 120.800 Tonnen CO2. Diese gleicht das Unternehmen durch Investitionen in zertifizierte Biogas-Projekte in Indien aus. Die Projekte reduzieren Emissionen und verbessern die Lebensbedingungen vor Ort durch saubere Kochstellen.
Nachhaltigkeit am Unternehmenssitz
Auch am Standort München setzt Studiosus Maßnahmen um. Ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 und EMAS steuert die Prozesse. Durch digitalen Rechnungsversand senke Studiosus den Papierverbrauch um 80 Prozent. Beim Versand der Kataloge ersetzt Studiosus Plastikfolie durch Papierbanderolen und spart so jährlich rund 1,1 Tonnen Kunststoff ein.

