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Folge des Nahostkonflikts
26.03.26, 12:36 Uhr

Ägypten muss Energie sparen – Tourismus ausgenommen

Angesichts der Lage im Nahen Osten und einer drohenden Stromkrise fährt Ägypten seinen Energieverbrauch runter. Die Regierung stellt dabei klar: Der Urlaub ist von den Sparmaßnahmen nicht betroffen. Touristenzentren bleiben von den Einschränkungen explizit ausgenommen.

Abendstimmung in Sharm El-Sheikh: In Ägyptens Ferienregionen sollen Gastronomie und touristische Angebote trotz der verkündeten Energiesparmaßnahmen uneingeschränkt weiterlaufen. Foto: iStock
Angesichts drohender Versorgungsengpässe im Zuge der Nahostkrise führt Ägypten ab kommendem Samstag, 28. März, zunächst für einen Monat Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs ein.

In diesem Zusammenhang richtet der ägyptische Tourismusminister Sherif Fathy seine Stimme gezielt an Reisende und stellt klar: Für Urlauber sollen diese Restriktionen gänzlich ohne Folgen bleiben. „Die Maßnahmen werden keine Auswirkungen auf Touristen, ihr Gesamterlebnis oder die Qualität der angebotenen Dienstleistungen haben“, versichert Fathy.

Ausnahmen für Ferienregionen

Die Regierung verkürzt unter anderem die Öffnungszeiten von Geschäften. Diese sollen werktags um 21 Uhr sowie donnerstags und freitags um 22 Uhr schließen – allerdings nicht in touristischen Destinationen „wie Hurghada, Marsa Alam, Luxor, Assuan oder Sharm El-Sheikh“, so Fathy.

Auch „touristische“ Restaurants blieben landesweit ausgenommen, einschließlich in Kairo. Der Betrieb in den Urlaubsregionen soll ohne Einschränkungen weiterlaufen.

Tourismus bleibt politisch gesetzt

Die Regierung bezeichnet die Regelungen als temporär. Sie sollen je nach Entwicklung angepasst werden.

Mit den expliziten Ausnahmen unterstreicht die Regierung die Bedeutung des Tourismussektors. Trotz der angespannten energiepolitischen Lage soll das Angebot für internationale Gäste stabil bleiben.