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Nach Hurrikan-Schäden
23.03.26, 10:14 Uhr

Sandals startet 200-Millionen-Umbau auf Jamaika

Die Hotelgruppe nutzt die Schließung infolge von Hurrikan Melissa für einen großen Umbau auf Jamaika. Drei Resorts werden mit 200 Millionen US-Dollar neu gestaltet. Neue Bereiche und Angebote entstehen, die erste Wiedereröffnung ist für November 2026 vorgesehen.

Sandals investiert 200 Millionen US-Dollar in den Umbau von drei Resorts auf Jamaika. Rendering: Sandals
Die karibische Hotelgruppe Sandals Resorts International investiert 200 Millionen US-Dollar in die umfassende Neugestaltung von drei Anlagen auf Jamaika: Sandals Montego Bay, Sandals Royal Caribbean und Sandals South Coast.

Nach dem Hurrikan Melissa im vergangenen Herbst nimmt Sandals die drei Resorts später als die übrigen Häuser wieder in Betrieb. Fünf der acht Anlagen auf Jamaika öffneten bereits im Dezember wieder. Die drei nun betroffenen Resorts blieben zunächst geschlossen, um Schäden zu bewerten und die Wiederherstellung vorzubereiten.

Das Sandals South Coast soll ab dem 18. November wieder Gäste empfangen. Sandals Montego Bay und Sandals Royal Caribbean folgen einen Monat darauf.

Neuausrichtung unter dem Konzept „Sandals 2.0“

Die laufenden Arbeiten nutzt das Hospitality-Unternehmen für eine grundlegende Neugestaltung. Diese erfolgt im Rahmen der Strategie „Sandals 2.0“. Ziel ist es, die Resorts in zentralen Bereichen neu auszurichten, ohne den charakteristischen Stil der Anlagen aufzugeben.

„Die Gelegenheit, drei Resorts in diesem Umfang vollständig neu zu denken, mit vollem Fokus und ohne Kompromisse beim Gästeerlebnis einzugehen, ist außerordentlich selten. Da unsere Türen geschlossen waren, wurde uns etwas gegeben, das wir im Gastgewerbe fast nie haben, nämlich eine leere Leinwand, und diese Klarheit hat alles verändert“, sagt Sandals-Chef Adam Stewart.

Man habe „Zeit damit verbracht, die Anlagen zu begehen, mit unserem Team zu sprechen und über unsere Gäste nachzudenken. In einem entscheidenden Moment wurde klar, dass wir nicht einfach das wiederherstellen sollten, was da war. Wir sollten größer träumen“, so Stewart. „Wenn wir unsere Gäste wieder willkommen heißen, werden sie die Transformation sehen und genau spüren, warum wir uns entschieden haben, diesen Moment zu nutzen, um etwas zu schaffen, das ihrer Loyalität würdig ist.“

Neue Bereiche und erweitertes Angebot

Die Neugestaltung umfasst neue Ankunftsbereiche mit Blick auf das Karibische Meer. Geplant sind zudem zusätzliche Zimmerkategorien, neu gestaltete Poollandschaften sowie überarbeitete Lounge- und Aufenthaltsbereiche.

Auch das gastronomische Angebot wird erweitert. In allen drei Resorts entstehen neue Restaurants und Bars.

Weitere Resorts bleiben geöffnet

Die übrigen Anlagen der Marke auf Jamaika bleiben in Betrieb. Dazu zählen Sandals Royal Plantation, Sandals Ochi, Sandals Dunn’s River, Sandals Negril sowie Beaches Negril. Gäste können damit weiterhin auf Jamaika reisen, während die drei Resorts umgebaut werden.