Flüge weiterhin ausgesetzt29.10.25, 08:34 Uhr
Hurrikan trifft Jamaika mit voller Wucht – Notstand ausgerufen
Melissa hat Zerstörung und Chaos über die Karibikinsel gebracht. Saint Elizabeth, Manchester und weitere Regionen kämpfen mit den Folgen des verheerenden Sturms. Behörden warnen vor Krokodilen in überfluteten Gebieten. Der internationale Flughafen operiert eingeschränkt.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h hat Hurrikan Melissa die Südwestküste Jamaikas getroffen. Foto: iStock/FrankRamspott
Hurrikan Melissa hat Jamaika schwer getroffen. Der Sturm der Kategorie 5 traf am Dienstag die Südwestküste mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde. Melissa zerstörte Häuser, entwurzelte Bäume und legte große Teile der Stromversorgung lahm. Starkregen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Darüber informiert der Krisenmonitoring-Anbieter A3M.
Premierminister Andrew Holness hat das Land laut Medienberichten zum Katastrophengebiet nach dem Disaster Risk Management Act erklärt. Eine zusätzliche Notverordnung soll die staatliche Versorgung während der Krisenphase sichern. Beide Maßnahmen traten am Dienstag in Kraft.
Zerstörungen, Stromausfall, Krokodilen
Besonders betroffen ist der Distrikt Saint Elizabeth, wo Krankenhäuser und Infrastruktur beschädigt wurden. Auch in Manchester, Westmoreland und Saint James kam es zu schweren Überschwemmungen. Über 70 Prozent der Haushalte seien ohne Strom, Kommunikationsnetze sind unterbrochen.
Zudem warnen die Gesundheitsbehörden vor Krokodilen, die durch die Überschwemmungen aus ihren natürlichen Lebensräumen vertrieben wurden und sich in überfluteten Straßen aufhalten könnten.
Hilfsflüge angelaufen
Der Norman Manley International Airport in Kingston wurde für Hilfsflüge wieder geöffnet. Kommerzielle Verbindungen sollen erst gegen Ende der Woche wieder aufgenommen werden.
Melissa hatte sich seit dem 24. Oktober rasch vom Tropensturm zum Hurrikan entwickelt. Am 27. Oktober erreichte sie die höchste Kategorie mit Windgeschwindigkeiten von 260 Kilometern pro Stunde. Noch vor dem Landfall wurden tausende Menschen evakuiert, Flughäfen geschlossen und fast 900 Notunterkünfte eingerichtet.
Premierminister Andrew Holness hat das Land laut Medienberichten zum Katastrophengebiet nach dem Disaster Risk Management Act erklärt. Eine zusätzliche Notverordnung soll die staatliche Versorgung während der Krisenphase sichern. Beide Maßnahmen traten am Dienstag in Kraft.
Zerstörungen, Stromausfall, Krokodilen
Besonders betroffen ist der Distrikt Saint Elizabeth, wo Krankenhäuser und Infrastruktur beschädigt wurden. Auch in Manchester, Westmoreland und Saint James kam es zu schweren Überschwemmungen. Über 70 Prozent der Haushalte seien ohne Strom, Kommunikationsnetze sind unterbrochen.
Zudem warnen die Gesundheitsbehörden vor Krokodilen, die durch die Überschwemmungen aus ihren natürlichen Lebensräumen vertrieben wurden und sich in überfluteten Straßen aufhalten könnten.
Hilfsflüge angelaufen
Der Norman Manley International Airport in Kingston wurde für Hilfsflüge wieder geöffnet. Kommerzielle Verbindungen sollen erst gegen Ende der Woche wieder aufgenommen werden.
Melissa hatte sich seit dem 24. Oktober rasch vom Tropensturm zum Hurrikan entwickelt. Am 27. Oktober erreichte sie die höchste Kategorie mit Windgeschwindigkeiten von 260 Kilometern pro Stunde. Noch vor dem Landfall wurden tausende Menschen evakuiert, Flughäfen geschlossen und fast 900 Notunterkünfte eingerichtet.

