Krieg in Nahost12.03.26, 15:17 Uhr
DRV meldet erfolgreiche Rückführung von Pauschalgästen
Die deutsche Reisebranche hat nach dem Ausbruch des Nahostkonflikts eine große Rückholaktion organisiert. Nach Angaben des DRV sind inzwischen zehntausende Veranstaltergäste aus der Golfregion nach Deutschland zurückgekehrt. DRV-Präsident Loidl lobt Krisenkoordination der Branche.

DRV-Präsident Albin Loidl dankt Reiseveranstaltern, Reisebüros und Behörden für die Zusammenarbeit bei der Rückholung von zehntausenden Veranstaltergästen aus den Golfstaaten. Foto: DRV
Mehrere zehntausend Gäste von Reiseveranstaltern sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbandes (DRV) nach dem Ausbruch des Nahost-Konflikts aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Golfstaaten nach Deutschland zurückgekehrt.
Bis auf wenige Ausnahmen seien inzwischen alle Veranstalterkunden wieder sicher in Deutschland angekommen.
Die Rückholung stellte die Branche vor große logistische Herausforderungen. Hintergrund waren anhaltende Luftraumsperrungen und ein stark eingeschränktes Flugangebot in der Region.
Rückflüge mit Linien- und Sondermaschinen
Reiseveranstalter hätten nach Angaben des DRV von Beginn an gemeinsam mit dem Verband und dem Auswärtigen Amt daran gearbeitet, gestrandeten Urlaubern eine Rückkehr zu ermöglichen. In den vergangenen Tagen konnten so schrittweise mehrere tausend Reisende mit regulären Linienflügen sowie mit Sondermaschinen ausgeflogen werden.
Für Pauschalgäste entstanden dabei keinerlei Zusatzkosten. Die Rückholung sei Bestandteil der vertraglichen Leistungen. Sonderflüge oder andere Maßnahmen zur Heimreise müssten von Veranstalterkunden daher nicht zusätzlich bezahlt werden.
Pauschalreisen gewinnen an Bedeutung
Nach Einschätzung des Verbandes gewinnt Sicherheit bei der Urlaubsplanung zunehmend an Bedeutung. Zahlen zeigten, dass organisierte Reisen derzeit stärker wachsen als individuell gebuchte Reisen. Viele Kunden setzten bewusst auf verlässliche Angebote, Betreuung durch Reisebüros und Veranstalter sowie die Absicherung einer Pauschalreise.
DRV lobt Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt
DRV-Präsident Albin Loidl dankte Reiseveranstaltern, Reisebüros und Behörden für ihren Einsatz während der Rückholaktion. „Wie bei anderen Krisen, hat sich auch hier beim Nahost-Konflikt die Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Auswärtigen Amt bewährt.“
Zwischen DRV, Reiseveranstaltern und dem Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes habe es teilweise mehrmals täglich Abstimmungen gegeben. Loidl betonte zudem: „Bei allen Maßnahmen ist klar: Das Wohlergehen und die Sicherheit der Kunden haben für die Reisebranche immer oberste Priorität.“
Reisewarnungen bleiben bestehen
Die Lage in der Region bleibt nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes weiterhin unsicher. Die bestehenden Reisewarnungen gelten unverändert. Zudem könne es jederzeit zu einer weiteren Eskalation und damit auch zu neuen Luftraumsperrungen kommen.
Für Reiseveranstalter bedeutet dies ein erhebliches Haftungsrisiko, das laut DRV von Versicherungen kaum abgedeckt wird. Dies betreffe auch Flugverbindungen mit Umstieg an Drehkreuzen in der Region.
Kunden, die in den kommenden Tagen Reisen in die Region oder Flüge mit Umstieg über entsprechende Drehkreuze geplant haben, werden nach Angaben des Verbandes von ihren Reiseveranstaltern kontaktiert.
Update auch von Dertour
Den branchenweiten Erfolg bestätigte am Donnerstagabend auch Dertour. Die Veranstaltergruppe hat nach eigenen Angaben betroffene Gäste aus den Nahostregionen nahezu vollständig und sicher nach Deutschland zurückgeführt. In den wenigen noch offenen Fällen handle es sich um Gäste, deren Rückreise bereits organisiert sei und zeitnah erfolgen könne.
Auch die überwiegende Mehrheit der Fernstreckengäste von Dertour, die in anderen Destinationen von Flugausfällen betroffen waren, konnte sicher nach Deutschland zurückgebracht werden.
Die Rückholung mehrerer tausend Gäste sei ein logistischer Kraftakt gewesen und habe durch die enge Zusammenarbeit mit Flug- und Hotelpartnern umgesetzt werden können. An der Organisation und Betreuung der Reisenden seien in den vergangenen Tagen mehrere hundert Mitarbeiter in den Dertour-Zentralen und Reisebüros sowie rund hundert Beschäftigte vor Ort in den Vereinigten Arabischen Emiraten beteiligt gewesen.
Bis auf wenige Ausnahmen seien inzwischen alle Veranstalterkunden wieder sicher in Deutschland angekommen.
Die Rückholung stellte die Branche vor große logistische Herausforderungen. Hintergrund waren anhaltende Luftraumsperrungen und ein stark eingeschränktes Flugangebot in der Region.
Rückflüge mit Linien- und Sondermaschinen
Reiseveranstalter hätten nach Angaben des DRV von Beginn an gemeinsam mit dem Verband und dem Auswärtigen Amt daran gearbeitet, gestrandeten Urlaubern eine Rückkehr zu ermöglichen. In den vergangenen Tagen konnten so schrittweise mehrere tausend Reisende mit regulären Linienflügen sowie mit Sondermaschinen ausgeflogen werden.
Für Pauschalgäste entstanden dabei keinerlei Zusatzkosten. Die Rückholung sei Bestandteil der vertraglichen Leistungen. Sonderflüge oder andere Maßnahmen zur Heimreise müssten von Veranstalterkunden daher nicht zusätzlich bezahlt werden.
Pauschalreisen gewinnen an Bedeutung
Nach Einschätzung des Verbandes gewinnt Sicherheit bei der Urlaubsplanung zunehmend an Bedeutung. Zahlen zeigten, dass organisierte Reisen derzeit stärker wachsen als individuell gebuchte Reisen. Viele Kunden setzten bewusst auf verlässliche Angebote, Betreuung durch Reisebüros und Veranstalter sowie die Absicherung einer Pauschalreise.
DRV lobt Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt
DRV-Präsident Albin Loidl dankte Reiseveranstaltern, Reisebüros und Behörden für ihren Einsatz während der Rückholaktion. „Wie bei anderen Krisen, hat sich auch hier beim Nahost-Konflikt die Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Auswärtigen Amt bewährt.“
Zwischen DRV, Reiseveranstaltern und dem Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes habe es teilweise mehrmals täglich Abstimmungen gegeben. Loidl betonte zudem: „Bei allen Maßnahmen ist klar: Das Wohlergehen und die Sicherheit der Kunden haben für die Reisebranche immer oberste Priorität.“
Reisewarnungen bleiben bestehen
Die Lage in der Region bleibt nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes weiterhin unsicher. Die bestehenden Reisewarnungen gelten unverändert. Zudem könne es jederzeit zu einer weiteren Eskalation und damit auch zu neuen Luftraumsperrungen kommen.
Für Reiseveranstalter bedeutet dies ein erhebliches Haftungsrisiko, das laut DRV von Versicherungen kaum abgedeckt wird. Dies betreffe auch Flugverbindungen mit Umstieg an Drehkreuzen in der Region.
Kunden, die in den kommenden Tagen Reisen in die Region oder Flüge mit Umstieg über entsprechende Drehkreuze geplant haben, werden nach Angaben des Verbandes von ihren Reiseveranstaltern kontaktiert.
Update auch von Dertour
Den branchenweiten Erfolg bestätigte am Donnerstagabend auch Dertour. Die Veranstaltergruppe hat nach eigenen Angaben betroffene Gäste aus den Nahostregionen nahezu vollständig und sicher nach Deutschland zurückgeführt. In den wenigen noch offenen Fällen handle es sich um Gäste, deren Rückreise bereits organisiert sei und zeitnah erfolgen könne.
Auch die überwiegende Mehrheit der Fernstreckengäste von Dertour, die in anderen Destinationen von Flugausfällen betroffen waren, konnte sicher nach Deutschland zurückgebracht werden.
Die Rückholung mehrerer tausend Gäste sei ein logistischer Kraftakt gewesen und habe durch die enge Zusammenarbeit mit Flug- und Hotelpartnern umgesetzt werden können. An der Organisation und Betreuung der Reisenden seien in den vergangenen Tagen mehrere hundert Mitarbeiter in den Dertour-Zentralen und Reisebüros sowie rund hundert Beschäftigte vor Ort in den Vereinigten Arabischen Emiraten beteiligt gewesen.

