DRV-Marktanalyse12.03.26, 14:13 Uhr
Urlaubsausgaben der Deutschen erreichen neuen Höchststand
Urlaubsreisen bleiben für viele Deutsche eine Priorität: Mit 87,9 Milliarden Euro erreichten die Ausgaben für Urlaubsreisen 2025 einen neuen Höchststand. Laut DRV profitieren davon auch Veranstalter und Reisebüros, über die weiterhin rund jeder zweite Euro im Reisemarkt fließt wird.

Die Deutschen bleiben hungrig nach Urlaub. Foto: iStock/jacoblund
Die Deutschen geben so viel Geld für Urlaubsreisen aus wie noch nie. Für vorab gebuchte Urlaubsreisen summierten sich die Ausgaben der Deutschen im Jahr 2025 laut der Publikation „Der deutsche Reisemarkt – Zahlen und Fakten 2026“ des Deutschen Reiseverbands (DRV) auf 87,9 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr steigt das Volumen damit um 6,4 Milliarden Euro.
Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019, als die Ausgaben bei 69,4 Milliarden Euro lagen, fällt das Plus noch deutlicher aus. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Nachfrage nach Urlaubsreisen damit hoch.
Auch die Zahl der Reisen bewegt sich weiterhin auf gutem Niveau. Insgesamt unternehmen die Deutschen 67,7 Millionen Urlaubsreisen mit mindestens fünf Tagen Dauer. Rund 57,1 Millionen Menschen reisen damit mindestens einmal im Jahr.
Gleichzeitig steigen die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise weiter, was maßgeblich zum wachsenden Marktvolumen beiträgt. Neben längeren Haupturlaubsreisen spielen auch Kurz- und Zusatzreisen eine wichtige Rolle im Reiseverhalten.
Veranstalter und Reisebüros
Der organisierte Vertrieb behauptet weiterhin seine zentrale Rolle im deutschen Reisemarkt. 49,4 Prozent der Reiseausgaben entfallen auf Reiseveranstalter und Reisebüros. Damit wird weiterhin rund jeder zweite Euro über den klassischen Veranstaltervertrieb abgewickelt.
Direktbuchungen bei Leistungsträgern wie Hotels, Fluggesellschaften oder der Bahn erreichen 39,9 Prozent Marktanteil. Weitere 10,7 Prozent der Ausgaben entfallen auf Buchungen über reine Produktportale im Internet. Trotz wachsender Direktvertriebsstrategien von Airlines und Hotellerie sowie der zunehmenden Nutzung digitaler Buchungsplattformen bleibt der Veranstalter- und Reisebürovertrieb damit der wichtigste Absatzkanal im deutschen Tourismusmarkt.
Bedeutender Wirtschaftsfaktor
Neben den hohen Reiseausgaben unterstreicht die Studie auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche. Insgesamt sind in Deutschland rund 2,9 Millionen Beschäftigte im Tourismus tätig. Das entspricht etwa sieben Prozent aller in der Bundesrepublik Berufstätigen.
Auch das Übernachtungsvolumen bleibt hoch. Laut den Zahlen werden in Deutschland insgesamt 497,5 Millionen Übernachtungen gezählt. Der Tourismus gehört damit weiterhin zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen des Landes und trägt in vielen Regionen wesentlich zur regionalen Wertschöpfung bei.
Kreuzfahrten setzen Wachstum fort
Ein dynamisches Segment innerhalb des Reisemarktes bleibt die Kreuzfahrt. Die Zahl der Passagiere auf Hochsee- und Flusskreuzfahrten mit deutschem Quellmarkt wächst weiter und erreicht zuletzt 3,34 Millionen Gäste. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort.
Die steigenden Passagierzahlen zeigen, dass Kreuzfahrten weiterhin zu den gefragten Urlaubsformen zählen. Sowohl Hochsee- als auch Flusskreuzfahrten tragen zum Wachstum des Segments bei und festigen die Rolle der Kreuzfahrt als wichtiger Bestandteil des deutschen Reisemarktes.
Die komplette Studie „Der deutsche Reisemarkt – Zahlen und Fakten 2026“ steht auf der Website des DRV zum Download bereit.
Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019, als die Ausgaben bei 69,4 Milliarden Euro lagen, fällt das Plus noch deutlicher aus. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Nachfrage nach Urlaubsreisen damit hoch.
Auch die Zahl der Reisen bewegt sich weiterhin auf gutem Niveau. Insgesamt unternehmen die Deutschen 67,7 Millionen Urlaubsreisen mit mindestens fünf Tagen Dauer. Rund 57,1 Millionen Menschen reisen damit mindestens einmal im Jahr.
Gleichzeitig steigen die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise weiter, was maßgeblich zum wachsenden Marktvolumen beiträgt. Neben längeren Haupturlaubsreisen spielen auch Kurz- und Zusatzreisen eine wichtige Rolle im Reiseverhalten.
Veranstalter und Reisebüros
Der organisierte Vertrieb behauptet weiterhin seine zentrale Rolle im deutschen Reisemarkt. 49,4 Prozent der Reiseausgaben entfallen auf Reiseveranstalter und Reisebüros. Damit wird weiterhin rund jeder zweite Euro über den klassischen Veranstaltervertrieb abgewickelt.
Direktbuchungen bei Leistungsträgern wie Hotels, Fluggesellschaften oder der Bahn erreichen 39,9 Prozent Marktanteil. Weitere 10,7 Prozent der Ausgaben entfallen auf Buchungen über reine Produktportale im Internet. Trotz wachsender Direktvertriebsstrategien von Airlines und Hotellerie sowie der zunehmenden Nutzung digitaler Buchungsplattformen bleibt der Veranstalter- und Reisebürovertrieb damit der wichtigste Absatzkanal im deutschen Tourismusmarkt.
Bedeutender Wirtschaftsfaktor
Neben den hohen Reiseausgaben unterstreicht die Studie auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche. Insgesamt sind in Deutschland rund 2,9 Millionen Beschäftigte im Tourismus tätig. Das entspricht etwa sieben Prozent aller in der Bundesrepublik Berufstätigen.
Auch das Übernachtungsvolumen bleibt hoch. Laut den Zahlen werden in Deutschland insgesamt 497,5 Millionen Übernachtungen gezählt. Der Tourismus gehört damit weiterhin zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen des Landes und trägt in vielen Regionen wesentlich zur regionalen Wertschöpfung bei.
Kreuzfahrten setzen Wachstum fort
Ein dynamisches Segment innerhalb des Reisemarktes bleibt die Kreuzfahrt. Die Zahl der Passagiere auf Hochsee- und Flusskreuzfahrten mit deutschem Quellmarkt wächst weiter und erreicht zuletzt 3,34 Millionen Gäste. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort.
Die steigenden Passagierzahlen zeigen, dass Kreuzfahrten weiterhin zu den gefragten Urlaubsformen zählen. Sowohl Hochsee- als auch Flusskreuzfahrten tragen zum Wachstum des Segments bei und festigen die Rolle der Kreuzfahrt als wichtiger Bestandteil des deutschen Reisemarktes.
Die komplette Studie „Der deutsche Reisemarkt – Zahlen und Fakten 2026“ steht auf der Website des DRV zum Download bereit.

