Flugplan-Update12.03.26, 11:25 Uhr
Ryanair stockt Deutschland-Netz für Sommer 2026 wieder auf
Der Low-Cost-Carrier baut sein Streckennetz in Deutschland aus. Für den Sommer 2026 plant die Airline 14 neue Verbindungen und bringt 300.000 Sitzplätze zurück in den Markt. Zwei Flughäfen sind neu im Netzwerk, insgesamt bleibt das Angebot jedoch unter dem Niveau von 2025.

Ryanair erweitert sein Deutschlandnetz für den Sommer 2026 und führt zuvor gestrichene Kapazitäten teilweise wieder ein. Foto: iStock/Sjo
Der irische Low-Cost-Carrier Ryanair baut sein Streckennetz in Deutschland für den Sommer 2026 aus und führt zuvor gestrichene Kapazitäten teilweise wieder ein. Insgesamt bleibt das Angebot der Airline jedoch unter dem Niveau des Vorjahres.
Zwei neue Flughäfen und zusätzliche Strecken
Der Sommerflugplan 2026 umfasst zwei neue deutsche Flughäfen im Ryanair-Netzwerk: Saarbrücken und Friedrichshafen. Gleichzeitig führt die Airline 300.000 Sitzplätze wieder ein und startet 14 neue Strecken.
Auslöser für die Anpassung ist die Entscheidung der Bundesregierung, die Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren. Davon profitieren vor allem Flughäfen, die laut der Airline gemeinsam mit Ryanair an niedrigeren Kosten gearbeitet haben. Dazu zählen unter anderem Köln/Bonn, Weeze, Memmingen und Bremen.
Ryanair-Deutschlandsprecher Marcel Pouchain Meyer bewertet die politischen Entscheidungen als wichtigen Impuls. Die Senkung der Luftverkehrsteuer und das Einfrieren der Flugsicherungsgebühren hätten es ermöglicht, „300.000 Sitzplätze wieder einzuführen und 14 neue Strecken für den Sommer 2026 zu eröffnen“, erklärte er.
Kapazität insgesamt weiterhin rückläufig
Trotz der zusätzlichen Verbindungen fällt das Gesamtangebot im Sommer 2026 geringer aus als im Vorjahr. Die Kapazität liegt rund 220.000 Sitzplätze unter dem Niveau des Sommers 2025.
Besonders betroffen sind die Flughäfen Berlin und Hamburg. In Berlin reduziert Ryanair das Angebot um rund 150.000 Sitzplätze beziehungsweise fünf Prozent, in Hamburg um etwa 70.000 Sitzplätze oder 20 Prozent. Beide Standorte sieht die Fluglinie weiterhin als zu teuer an.
Forderung nach weiteren Reformen
Ryanair verbindet den weiteren Ausbau ihres Deutschlandgeschäfts mit politischen Forderungen. Die Bundesregierung und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sollten die Luftverkehrsteuer vollständig abschaffen, die Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren um 50 Prozent senken und landesweit wettbewerbsfähige Flughafenkosten schaffen, so das Unternehmen.
Sollten diese Schritte umgesetzt werden, stellt die Airline ein deutliches Wachstum in Aussicht. Dann sei Ryanair bereit, ihr Passagieraufkommen in Deutschland auf 34 Millionen Fluggäste pro Jahr zu verdoppeln, 30 zusätzliche Flugzeuge zu stationieren – verbunden mit einer Investition von rund drei Milliarden US-Dollar – sowie mehr als 200 neue Strecken aufzunehmen und mehr als 1.000 Arbeitsplätze in der Luftfahrt zu schaffen.
Neue Ryanair-Strecken im Sommer 2026
Zu den neuen Verbindungen gehören Flüge von Friedrichshafen nach Alicante und Palma de Mallorca, von Frankfurt-Hahn nach Rabat sowie von Karlsruhe/Baden-Baden nach Amman, Rabat, Tirana und Bukarest (Băneasa). Weitere Strecken führen von Memmingen nach Tirana und Bukarest (Băneasa), von Nürnberg nach Rabat sowie von Saarbrücken nach Alicante, Lamezia Terme und Trapani. Zudem verbindet Ryanair künftig Köln mit Rimini.
Zwei neue Flughäfen und zusätzliche Strecken
Der Sommerflugplan 2026 umfasst zwei neue deutsche Flughäfen im Ryanair-Netzwerk: Saarbrücken und Friedrichshafen. Gleichzeitig führt die Airline 300.000 Sitzplätze wieder ein und startet 14 neue Strecken.
Auslöser für die Anpassung ist die Entscheidung der Bundesregierung, die Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren. Davon profitieren vor allem Flughäfen, die laut der Airline gemeinsam mit Ryanair an niedrigeren Kosten gearbeitet haben. Dazu zählen unter anderem Köln/Bonn, Weeze, Memmingen und Bremen.
Ryanair-Deutschlandsprecher Marcel Pouchain Meyer bewertet die politischen Entscheidungen als wichtigen Impuls. Die Senkung der Luftverkehrsteuer und das Einfrieren der Flugsicherungsgebühren hätten es ermöglicht, „300.000 Sitzplätze wieder einzuführen und 14 neue Strecken für den Sommer 2026 zu eröffnen“, erklärte er.
Kapazität insgesamt weiterhin rückläufig
Trotz der zusätzlichen Verbindungen fällt das Gesamtangebot im Sommer 2026 geringer aus als im Vorjahr. Die Kapazität liegt rund 220.000 Sitzplätze unter dem Niveau des Sommers 2025.
Besonders betroffen sind die Flughäfen Berlin und Hamburg. In Berlin reduziert Ryanair das Angebot um rund 150.000 Sitzplätze beziehungsweise fünf Prozent, in Hamburg um etwa 70.000 Sitzplätze oder 20 Prozent. Beide Standorte sieht die Fluglinie weiterhin als zu teuer an.
Forderung nach weiteren Reformen
Ryanair verbindet den weiteren Ausbau ihres Deutschlandgeschäfts mit politischen Forderungen. Die Bundesregierung und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sollten die Luftverkehrsteuer vollständig abschaffen, die Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren um 50 Prozent senken und landesweit wettbewerbsfähige Flughafenkosten schaffen, so das Unternehmen.
Sollten diese Schritte umgesetzt werden, stellt die Airline ein deutliches Wachstum in Aussicht. Dann sei Ryanair bereit, ihr Passagieraufkommen in Deutschland auf 34 Millionen Fluggäste pro Jahr zu verdoppeln, 30 zusätzliche Flugzeuge zu stationieren – verbunden mit einer Investition von rund drei Milliarden US-Dollar – sowie mehr als 200 neue Strecken aufzunehmen und mehr als 1.000 Arbeitsplätze in der Luftfahrt zu schaffen.
Neue Ryanair-Strecken im Sommer 2026
Zu den neuen Verbindungen gehören Flüge von Friedrichshafen nach Alicante und Palma de Mallorca, von Frankfurt-Hahn nach Rabat sowie von Karlsruhe/Baden-Baden nach Amman, Rabat, Tirana und Bukarest (Băneasa). Weitere Strecken führen von Memmingen nach Tirana und Bukarest (Băneasa), von Nürnberg nach Rabat sowie von Saarbrücken nach Alicante, Lamezia Terme und Trapani. Zudem verbindet Ryanair künftig Köln mit Rimini.

